Die VHS geht die Digitalisierung schrittweise an

dzVolkshochschule

Im neuen Semester wird es im VHS-Gebäude Treffpunkt ein flächendeckendes WLAN geben. Bis dieVHS die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen kann, ist es aber noch ein weiter Weg.

Bergkamen

, 28.08.2019, 17:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn die Kursteilnehmer der Volkshochschule zum neuen Semster kommen, dann können sie in allen Räumen des VHS-Gebäudes Treffpunkt WLAN nutzen. Techniker haben in den Sommerferien die Voraussetzungen für ein flächendeckendes mobiles Internet bei der VHS geschaffen. Einige Restarbeiten sind zwar noch zu erledigen, berichtet die VHS-Leiterin Sabine Ostrowski. Sie ist aber zuversichtlich, dass das WLAN bis zum Semesterstart am 9. September funktionsfähig ist.

Es gibt noch offene Haftungsfragen

Und die Volkshochschüler bekommen auch ein Passwort, um sich einzuwählen. Die Frage, wer sonst noch Zugang erhält, muss die VHS noch klären, sagt Ostrowski. Zwar muss sie nach der akutellen Rechtslage nicht haften, wenn jemand ihr freies Netz für illegale Downloads nutzt. Aber bei Urheberrechtsverletzungen könnte es Probleme geben, meint die VHS-Leiterin. Ohnehin will sie die Digitalisierung zunächst Schritt für Schritt einführen, sagt sie. So müssten einige Dozenten noch im Umgang mit den neuen technischen Möglichkeiten geschult werden.

Einige Dozenten unterrichten schon digital

Es gibt aber auch schon Volkhochschul-Lehrer, die den digitalen Unterricht nutzen. Die Menge des online verfügbaren Materials steige rapide an, berichtet Ostrowski. Das verschafft neue Lehrmöglichkeiten, macht aber auch mehr Arbeit. Zumindest, wenn um es Material für die Kurse zum Nachholen von Schulabschlüssen geht: „Wir müssen ja prüfen, was dafür geeignet ist“, sagt Ostrowski. Und ihr Haus stößt als relativ kleine VHS dabei auch schnell an Grenzen. Hier wiederum kann die Digitalisierung helfen.

Der VHS-Verband hilft mit seiner Cloud

Der VHS-Verband bietet eine Cloud mit Material an, auf das auch die Bergkamener Weiterbildungseinrichtung Zugriff hat. Eine weitere Möglichkeit, das Angebot zu erweitern, sind so genannte Webniare, bei denen Dozenten und Teilnehmer nicht unbedingt am selben Ort sitzen müssen und per Internet miteinander verbunden sind. Im neuen VHS-Semester wird es das noch nicht geben, aber zumindest mittelfristig will Ostrowski diese Möglichkeiten nutzen, um auch auf die Angebote auswärtiger Dozenten zurückgreifen zu können. Bis die Digitalisierung wirklich Einzug in die Volkshochschule hält, dauert es allerdings noch. Denn das neue WLAN alleine reicht nicht aus, sagt Ostrowski: „Alle Möglichkeiten können wir erst nutzen, wenn wir einen Anschluss an der Breitband-Netz haben.“

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