Die Stadt sucht nach klimafreundlichem Belag für den Sportler-Parkplatz am Schacht III

dzParken am Sportplatz

Die Stadt hat dem SuS Rünthe zugesagt, dass der Parkplatz am Rünther Sportplatz am Schacht III ausgebaut wird. Wann die Arbeiten beginnen, ist allerdings auch eine Frage des Klimaschutzes.

Bergkamen

, 26.08.2019, 13:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der städtische Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters kann nicht garantieren, dass die Sportler des SuS Rünthe schon im bevorstehenden Herbst trockenen Fußes zu ihrem Fußballplatz gelangen. Aber er hofft, zumindest noch in diesem Jahr den Auftrag zu vergeben, den Parkplatz in einem Waldstück hinter dem Schacht III auszubauen.

Bauausschuss

Sitzung am 24. September

Der Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr tagt am Dienstag, 24. September. Die öffentliche Sitzung beginnt laut städtischen Ratsinformationssystem um 17 Uhr im Ratssaal im Ratstrakt neben dem Rathaus.

Rat stellt 225.000 Euro zur Verfügung

Das Geld dafür steht zur Verfügung: Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung im Juli 225.000 Euro für diesen Zweck bewilligt. Gleichwohl muss sich noch einmal ein Ratsausschuss mit der Angelegenheit befassten: Der für Umwelt, Bauen und Verkehr, der am Dienstag, 24. September, tagt. Auch das hängt mit der jüngsten Ratssitzung zusammen. Dort stieß der Vorschlag der Stadtverwaltung auf Ablehnung, den Parkplatz zu asphaltieren. Und zwar deshalb, weil der handelsübliche Asphalt als nicht sonderlich klimafreundlich gilt. Und in derselben Sitzung hatte der Stadtrat den Klimanotstand für Bergkamen ausgerufen.

Die Stadt sucht nach klimafreundlichem Belag für den Sportler-Parkplatz am Schacht III

Der Bauausschuss plant für den 24. September seine jährliche Radtour. Bei der Sitzung an diesem Tag muss er aber auch über den Parkplatzbelag entscheiden. © Stefan Milk


Alternative für Asphalt ist gefragt

Deshalb trugen die Kommunalpolitiker der Verwaltung auf, über die Sommerpause nach einem Parkplatz-Belag zu suchen, der das Klima weniger stark belastet. Es gebe auch durchaus Alternativen zu dem eigentlich vorgesehenen schwarzen Asphalt, sagte Peters auf Anfrage. Sein Dezernat untersuche derzeit unterschiedliche Varianten für den Parkplatz-Belag. Die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen, sagte Peters. Bis zur Ausschusssitzung will er aber unterschiedliche Vorschläge machen, aus denen die Politik auswählen kann.

Auch die Kosten spielen eine Rolle

„Dabei werden aber unterschiedliche Parameter eine Rolle spielen“, meinte der Dezernent. Denn die Stadt müsse auch den baulichen Aufwand und die Kosten im Auge halten. Peters ist aber optimistisch, eine Lösung präsentieren zu können, die im Ausschuss eine Mehrheit findet. Falls der in seiner nächsten Sitzung tatsächlich zustimmt, könnte die Stadt den Auftrag für den Parkplatzausbau dann alsbald vergeben. Ob die Sportler allerdings, wie erhofft, schon in diesem Herbst und Winter keine nassen Füße mehr holen werden, erscheint dann doch eher zweifelhaft.

Zunächst einmal wird das Vergabeverfahren einen gewissen Zeitraum in Anspruch nehmen. Und auch, wenn der Auftrag vergeben ist, werden die Arbeiten vermutlich nicht sofort starten. Denn die meisten Bauunternehmen sind nach wie vor so gut ausgelastet, dass sie kaum über freie Kapazitäten verfügen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Alumni-Tag am Gymnasium

Bestatter, Polizist oder doch Arzt? Ehemalige Schüler sprechen über ihre Berufswahl

Hellweger Anzeiger Sportlerpark-Platz am Schacht III

Parkplatzbau mit Asphalt und Beton berücksichtigt Kosten und Klimaschutz

Hellweger Anzeiger Evangelische Kirche

Warum die Bergkamener Protestanten das Wort „Fusion“ - noch - nicht in den Mund nehmen

Hellweger Anzeiger Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum

Warum Senioren in der freien Natur baden – und übers Wasser laufen

Hellweger Anzeiger Konzert in der Marina

Wie aus dummen Misserfolgen und Glücksmomenten außergewöhnliche Klänge entstehen können

Meistgelesen