Die Musicalmacher planen schon für Heiligabend

dzMartin-Luther-Gemeinde

Annette Müller muss rechtzeitig an Weihnachten denken. Sie leitet den MaLuKi-Chor der Martin-Luther-Kirchengemeinde. Und der führt jedes Jahr an Heiligabend ein Musical auf. Die Vorbereitungen laufen jetzt an.

Bergkamen

, 28.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Annette Müller denkt jetzt schon an Weihnachten. Na ja, zumindest ein bisschen. Sie leitet den „MaLuKi-Chor“ der Martin-Luther-Kirchen-Gemeinde. Und der hat einen festen Termin an Heiligabend: Das Weihnachtsmusical in der Martin-Luther-Kirche. Für Annette Müller gilt wirklich das Motto: „Alle Jahre wieder.“ „Ich mache das jetzt zum zwölften Mal“, sagt sie. Da kann sie sich auf ihre Routine verlassen. Und ein bisschen Zeit ist ja noch. Die Proben beginnen am 3. November. Danach kommen Müller und ihr Musicalensemble jeweils sonntags in der Martin-Luther-Kirche in Oberaden.

Die Musicalmacher planen schon für Heiligabend

Annette Müller leitet die Proben zum zwölften Mal. © Borys Sarad


Voraussetzung ist Spaß am Gesang

Willkommen ist jeder, der Spaß am Singen und an einer großen bunten Gemeinschaft hat. Aber Müller muss sicherlich nicht bei Null anfangen. „Es gibt einen Stamm von 30 bis 35 Leuten, die jedes Mal dabei sind“, sagt sie. Denen wird sie jetzt bald E-Mails schreiben und daran erinnern, dass Weihnachten nicht mehr so fern ist. Aber erfahrungsgemäß machen auch immer ein paar Neulinge bei der Musical-Produktion mit. Und das sind nicht nur Kinder und Jugendliche. Manchmal kommen ganze Familien zu den Proben. „Wir haben sogar ein paar Väter“, freut sich Müller. Und sie hat auch schon mit dem ersten Schritt der Musical-Auswahl begonnen: Der Stückauswahl. „In diesem Jahr spielen wir ,Josef und Maria. Gottes Plan erfüllt sich“, kündigt sie an.

Die Musicalmacher planen schon für Heiligabend

Inzwischen hat die Chorleiterin Routine in der Musicalvorbereitung. © Borys Sarad


Das Stück hält sich an die biblische Vorlage

Das Musical stammt von einer österreichischen Kinderlied-Autorin und ist im Cap-Verlag erschienen, der seinen Sitz im Schwarzwald hat. „Von dem haben wir schon einmal etwas gespielt“, sagt Müller. Sie hat sich für dieses Stück entschieden, weil es sich relativ eng an die biblische Geschichte hält. Auf unterhaltsame und musicaltaugliche Weise versteht sich. In früheren Jahren hat Müller auch schon mal Stücke auf den Spielplan gesetzt, die mit der neutestamentarischen Vorlage ziemlich frei umgingen. „Außerdem spielen diesmal auch die drei Weisen aus dem Morgenland ein wichtige Rolle“, sagt sie. „Das ist nicht in allen Weihnachtsmusicals der Fall.“ Das hilft Müller bei der Rollenverteilung. Ungefähr 50 bis 60 kleine und große Darsteller können diesmal mitmachen. „Wir hatten auch schon Musicals mit 70 Leuten“, sagt Müller.

Die Musicalmacher planen schon für Heiligabend

Im April hat der MaLuKiChor sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. © Borys Sarad


Es sind auch Solisten gefragt

Aber da wurde es im Altarraum der Luther-Kirche doch etwas eng. Das MaLuKi-Musicalensemble bietet viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Wer sich nicht ganz so stark exponieren will, der singt im Chor. Aber natürlich werden auch Solisten gebraucht. Das müssen nicht unbedingt die erfahrenen Sänger sein. „Manchmal übernehmen auch talentierte Kinder einen Solopart“, sagt Müller. Mitmachen können Mädchen und Jungen ab acht Jahren. Auch Sechsjährige sind im Prinzip schon für das Musical-Ensemble geeignet, allerdings sollte dann auch ein Elternteil mitmachen.

Weihnachtsmusical

Probenbeginn am 3. November

  • Die Proben für das Weihnachtsmusical beginnen am Sonntag, 3. November. Die Teilnehmer kommen dann immer sonntags von 11.30 bis 13 Uhr in der Martin-Luther-Kirche zusammen.
  • Die Aufführung ist am Heiligabend im Familiengottesdienst um 16.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche.
  • Informationen gibt es bei Annette Müller, Tel. (02306) 983899.

Eine Band macht die Musik

Wie in den vergangenen Jahren wird es auch wieder eine Band geben, die die Aufführung musikalisch begleitet: „Das sind vier junge Männer, die sich extra für diesen Anlass zusammenschließen“, sagt Müller. Eine der ersten Aufgaben, die auf die Chorleiterin zukommt, ist die Rollenverteilung, bei der möglichst niemand unzufrieden zurückbleiben soll. Aber Müller ist optimistisch, dass ihr das auch in diesem Jahr wieder gelingt. Zumal es in dem Stück Figuren gibt, zum Beispiel auch Römer, sagt Müller: „Zu denen haben wir in Oberaden ja einen Bezug.“

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