Die Martin-Luther-Gemeinde rückt zusammen

dzSperrung des Jugendtreffs

Die Martin-Luther-Gemeinde kann ihren Jugendtreff bis auf Weiteres nicht nutzen. Nun rücken die Gruppen im Gemeindezentrum zusammen. Auch für die Wichtelgruppe zeichnet sich ein Lösung ab.

Oberaden

, 26.09.2019, 13:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Martin-Luther-Gemeinde muss enger zusammenrücken. Das Gebäude des ehemaligen Kindergartens „Sonnenschein“ neben der Martin-Luther-Kirche wird ihr für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. „Deshalb muss die Kinder- und Jugendarbeit in das Martin-Luther-Zentrum umziehen“, berichtete Pfarrerin Petra Buschmann-Simons auf Anfrage. Die ehemalige Kita war bereits im August gesperrt worden, weil Risse in der Wand aufgetreten waren. Deshalb musste die Gemeinde auch ihren Jugendtreff „John“ vorübergehend schließen, der in dem Gebäude untergebracht ist.

Gruppenleiter beraten über die Situation

Jugendreferent René Puttler ist bereits in ein Büro im Martin-Luther-Zentrum umgezogen und organisiert dort seit dieser Woche auch die Angebote für Kinder und Jugendliche, die sich bisher im „John“ abspielten. Für die anderen Gruppen der Gemeinde bedeutet das, dass ihnen künftig weniger Platz zur Verfügung steht. Pfarrerin Buschmann-Simons kann der misslichen Situation allerdings auch etwas Positives abgewinnen: „Das stärkt den Zusammenhalt und trägt zur gegenseitigen Toleranz bei“, sagte sie. Für Mittwoch, 2. Oktober, hat Buschmann-Simons die Vorsitzende aller Gemeindegruppen zu einem Treffen gebeten, um sie über die Situation zu informieren und einen neuen Raumplan aufzustellen.

Wichtelgruppe hat andere Räume in Aussicht

Zu der Zusammenkunft sind auch die Vertreterinnen des Kinderbetreuungsvereins „Kleine Wichtel“ eingeladen, die das gesperrte Gebäude bisher für ihre Wichtelgruppe für Kinder im Vorschulalter nutzten. Die Kinderbetreuung muss derzeit ausfallen. Aber Besserung ist in Sicht. Zum einen hat die Gemeinde dem Verein ebenfalls einen Raum im Martin-Luther-Zentrum angeboten. Allerdings haben die „Kleinen Wichtel“ inzwischen noch eine Alternative für die Kinderbetreuung in Aussicht. Wo genau die sich befindet, wollte Monika Weinreich von den „Kleinen Wichteln“ allerdings noch nicht sagen, weil die Vereinbarung noch nicht in trockenen Tüchern sei.

Die Wichtel wollen in Oberaden bleiben

Auf jeden Fall soll die Kinderbetreuung auch weiterhin in Oberaden angeboten werden. Ein Umzug ins Martin-Luther-Zentrum wäre für den Verein wohl nur die zweitbeste Lösung, weil er dort keinen Raum für sich alleine hätte und deshalb stets umräumen müsste. Aber Weinreich ist optimistisch, dass sie den Eltern, die einen Vertrag mit den kleinen Wichteln abgeschlossen haben, bald wieder eine Betreuungsmöglichkeit anbieten kann.

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