Die letzte Chance, die Mondlandung im Bergkamener Museum zu erleben

Ausstellung endet

An diesem Wochenende besteht zum letzten Mal die Chance, im Stadtmuseum die Ausstellung zum 50. Jahrestag der Mondlandung zu besuchen. Es ist die vorerst letzte Sonderausstellung im Museum.

Bergkamen

, 22.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die letzte Chance, die Mondlandung im Bergkamener Museum zu erleben

Die Sonderausstellung zum 50. Jahrestag der Mondlandung im Stadtmuseum geht am Sonntag zu Ende. Museumschef Mark Schrader ist mit der Resonanz zufrieden. © Marcel Drawe

Wer noch einen Blick auf die Ausstellung „Sommer 1969 - Westfalen im Mondfieber“ werfen will, muss sich sputen. Zumindest, wenn er die Wanderschau im Bergkamener Stadtmuseum betrachten möchte. Dort ist sie noch bis Sonntag, 25. August, zu sehen. Dann wandert die Ausstellung in die Museen der Stadt Lüdenscheid, wo sie am 1. September eröffnet wird. Bergkamens Museumschef Mark Schrader wünscht den Kollegen im Märkischen Kreis eine ähnliche Resonanz, wie er sie in seinem eigenen Haus erlebt hat.

Die letzte Chance, die Mondlandung im Bergkamener Museum zu erleben

Das Science-Fiction-Wochenende mit Star-Wars-Darstellern gehörte zu den Höhepunkten der Ausstellung. © Marcel Drawe


Ausstellung stößt auf gute Resonanz

Damit ist er nämlich ausgesprochen zufrieden. „In den vergangenen Wochen waren einige Besucher hier, die mit Sicherheit zum ersten Mal ins Bergkamener Stadtmuseum gekommen sind“, sagt er. Dazu hat aber nicht nur die wissenschaftlich bis popkulturelle orientierte Ausstellung des Landschaftsverbandes Westalen-Lippe beigetragen, sondern auch Schraders gute Kontakte zu einem Star-Wars-Fan-Club. Mit deren Hilfe hat er die Mondlandungs-Schau um einige Science-Fiction-Aspekte erweitert und somit ein ganz neues Publikum ins Museum gelockt.

Ausstellung geht zu Ende

Die letzte Chance

  • Die Sonderausstellung „Sommer 1969 – Westfalen im Mondfieber“ ist bis Sonntag, 25. August, im Stadtmuseum zu sehen.
  • Das Stadtmuseum befindet sich an der Jahnstraße 31 in Oberaden. Geöffnet hat es dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.
  • Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder und Jugendliche ist er frei.

Vorerst gibt es keine Sonderausstellungen mehr

„Wir haben viel Herzblut in diese Veranstaltungen gesteckt“, sagt Schrader. Und zwar auch deshalb, weil dies die vorerst letzte Sonderausstellung war, die er in seinem Hause zeigen kann. Bekanntlich wird das Museum um- und ausgebaut. In der städtischen Galerie „sohle 1“ werden im Lauf der Kultursaison 2019/20 noch einige Kunstausstellungen zu sehen sein. Doch spätestens, wenn in einem Jahr die Schau der Künstler-Gruppe „kunstwerkstatt sohle 1“ zu Ende geht, schließt das Gebäude an der Jahnstraße 31 für mindestens ein Dreivierteljahr.

Im Sommer 2020 kommen die neuen Fenster

Der Museumsbereich wird vermutlich schon früher nicht mehr zugänglich sein, meint Schrader: „Im nächsten Sommer kommen die neuen Fenster“. Dann wird wohl kein Ausstellungsbetrieb mehr möglich sein. Eine drastische bauliche Veränderung wird es aber bereits in diesem Jahr geben. Der marode Zwischentrakt, in dem früher die Druckwerkstatt untergebracht war, wird abgerissen. Er soll für einen eingeschossigen etwa fünf Meter hohen Neubau mit einem Flachdach weichen, in dem der neue Eingangsbereich des Stadtmuseums untergebracht ist. Die Abbruchbagger sollen schon bald rollen. „Der Zeitplan sieht vor, dass der Abriss bis zum Weihnachtsmarkt am Museum abgeschlossen sein wird“, sagt Schrader. Der steht für den 14. und 15. Dezember im Kalender.

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