Die L 821n liegt fast im Plan – und eine kleine Verzögerung soll keine große Rolle spielen

dzNeue Straße

Die Arbeiten an der L 821n gehen fast immer noch planmäßig voran. Nur an einer Stelle ist es zu einer Verzögerung gekommen. Straßen NRW geht davon aus, dass auch das noch aufgeholt wird.

Bergkamen

, 13.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Autofahrer, die auf der Lünener Straße von der A 2 in Richtung Oberaden unterwegs sind, können sich oft in Ruhe anschauen, wie schnell Straßenbauarbeiten vorangehen können. Der Bau des Kreisverkehrs, über den die neue L 821n von der Lünener Straße abzweigen soll, ist schon weit fortgeschritten. Die Fahrbahn ist schon modelliert und die Tragschicht für den Asphalt aufgebracht. Auch die Bordsteine sind schon gesetzt.

Tragschicht wird bald aufgebracht

Melanie Nölke, die Leiterin der Bauabteilung beim Landesbetrieb Straßen NRW in Bochum geht davon aus, dass die Tragschicht bald aufgebracht wird. Dann könnten Autofahrer den Kreisel schon bald benutzen und müssten sich nicht mehr an der Baustelle vorbei über die Lünener Straße quälen.

In weiteren Verlauf der neuen L 821n ist es aber zu einer Verzögerung gekommen. Auf dem letzten Stück zwischen Kreisel und dem Verbindungsweg zwischen Oberaden und dem Parkfriedhof ist noch kein Boden zum Auskoffern der künftigen Fahrbahn aufgebracht.

Die L 821n liegt fast im Plan – und eine kleine Verzögerung soll keine große Rolle spielen

Noch ist die Lünener Straße eingeengt. Schon in einigen Wochen soll der Verkehr über den neuen Kreisel rollen. © Borys Sarad

Erde kommt von einer anderen Baustelle

Das hängt nach Nölkes Angaben mit einer anderen Baustelle zusammen, die vom selben Unternehmen betrieben wird, das die L 821n baut. Auf der Baustelle ist es zu einer Verzögerung gekommen. „Dort wollte Straßen NRW die Erdmasse gewinnen, die es für die L 821n benötigt“ erläutert die Abteilungsleiterin. Sobald die Baustelle wieder anläuft soll der Boden geliefert werden. Nölke ist sich sicher, dass die verlorene Zeit wieder aufgeholt werden kann – auch wenn das Tiefbauunternehmen kurz vor den Feiertagen in die Weihnachtspause geht.

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Der Landesbetrieb arbeitet auch schon daran, dass die Arbeiten am zweiten, deutlich längeren Bauabschnitt nahtlos an den ersten Bauabschnitt ansetzen können. Dieser zweite Abschnitt soll vom Verbindungsweg über den Kuhbach hinweg bis zu einem zweiten Kreisel reichen, über den die L 821n an ihrem nördlichen Ende an die Erich-Ollenhauer-Straße angebunden wird.

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Straßen NRW ist bereits dabei, die Ausschreibung für die Arbeiten an diesem Straßenabschnitt vorzubereiten. Sie soll zum Jahreswechsel veröffentlicht werden. Nach der Sichtung will Straßen NRW die Arbeiten zügig vergeben. Nölke geht davon aus, dass sie wahrscheinlich noch im zweiten Quartal 2020 beginnen.

Dann kommen die Arbeiten in den Bereich, der bei den Straßengegnern am umstrittensten ist: Sie bemängeln, dass die Entwässerung am Kuhbach nicht ausreichend geklärt ist.

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