Die Kältetechniker ziehen um

dzNeubau im Gewerbepark

Die Stadt hat die letzte Gewerbefläche im Gewerbepark Rünthe schon im vergangenen Jahr verkauft. Und nun tut sich etwas auf dem Areal zwischen der Industrie- und der Lise-Meitner-Straße.

Bergkamen

, 06.11.2018, 13:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Unternehmen E und P Kältetechnik baut dort seinen neuen Firmensitz. Allzu weit fällt der Umzug allerdings nicht aus. Der Betrieb, der Kälte- und Klimaanlagen plant und projektiert, ist bisher an der Marie-Curie-Straße ansässig, die ebenfalls im Gewerbepark liegt. „Dort sind wir aber nur Mieter“, sagt Carsten Eiber aus Hamm, der die Firma gemeinsam mit dem Rünther Pascal Petit betreibt.

E und P teilt sich den aktuellen Firmensitz mit drei anderen Betrieben. Das wird auf Dauer zu eng, wenn die Kältetechniker so weiter wachsen wie bisher. „Als wir die Firma 2014 gegründet haben, waren wir zu zweit“, sagt Eiber. Inzwischen beschäftigen er und sein Partner zehn Mitarbeiter – darunter drei Auszubildende.

„Wir arbeiten hauptsächlich für Industrie-Unternehmen, bauen aber auch Klimaanlagen für Privatleute“, beschreibt Eiber die Geschäfte. Und die laufen gut. So gut, dass die beiden E und P-Inhaber über einen weiteren Expansionskurs nachdenken und womöglich weitere Neueinstellungen vornehmen wollen.

Bis sie ihre neue und eigene Firmenzentrale beziehen können, dauert es aber noch ein wenig. Im Moment laufen auf dem von der Lise-Meitner-Straße zugänglichen Grundstück die Erdarbeiten. Eiber rechnet damit, dass der Umzug bis Ende nächsten Jahres vonstatten geht. Vorerst will die Firma nur die Hälfte des rund 5000 Quadratmeter großen Grundstücks bebauen. „Den Rest behalten wir als Reserve“, sagt Eiber.

Solche stehen der städtischen Wirtschaftsförderung nun im Gewerbepark Rünthe nun nicht mehr zur Verfügung. Alle Flächen, die zwischen der Industriestraße und der Rünther Straße liegen, sind vergeben. „An der Gewerbestraße gibt es noch ein paar Grundstücke“, sagt der städtische Wirtschaftsförderer Walter Kärger. Und auf der anderen Seite der Industriestraße, am Sandbochumer Weg, wäre noch Platz für Firmen. Allerdings handelt es sich dabei nach Kärgers Angaben wegen der angrenzenden Wohnbebauung um ein Mischgebiet. Außerdem haben die Areale aus Sicht des Wirtschaftsförderers noch einen weiteren Nachteil: Sei befinden sich zum größten Teil in Privatbesitz, sodass die Stadt keinen Zugriff auf sie hat. „Falls es Interessenten gibt, die sich dort ansiedeln wollen, müsste man mit den Eigentümern sprechen“, meint Kärger.

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