Die Jugendkunstschule setzt auf digitale Angebote – aber nicht ausschließlich

Jugendkultur

In ihrem neuen Kurs- und Workshopangebot will die Jugendkunstschule ihre neue digitale Ausstattung voll zur Geltung bringen. Allerdings bietet sie auch ganz klassische Darstellungsformen an.

28.08.2019, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Jugendkunstschule setzt auf digitale Angebote – aber nicht ausschließlich

Im neuen Programm setzt der Leiter der Jugendkunstschule, Gereon Kleinhubbert, auf die Digitalisierung. Jüngere Jugendkunstschüler sollen die Welt aber erst einmal mit althergebrachten Mitteln erkunden. © Stefan Milk

Dass Gereon Kleinhubbert im neuen Programm der Jugendkunstschule eine Altersgrenze eingeführt hat, hängt mit der Digitalisierung zusammen. Denn bei den Angeboten für das Schuljahr 2019/20 setzt Kleinhubbert verstärkt auf die neue digitale Ausstattung, die die Jugendkunstschule im vergangenen Frühjahr erhalten hat. Allerdings ist er der Meinung, dass die Mädchen und Jungen mindestens zehn Jahre alt sein sollten, bevor sie die Tablet-Computer in die Hand nehmen.

Klassische Angebote für jüngere Kinder

Das bedeutet aber nicht, dass die Jüngeren in der Jugendkunstschule nicht willkommen wären: „Aber sie sollen erst einmal mit allen ihren Sinnen forschen und experimentieren“, sagt Kleinhubbert. Deshalb setzt er in dieser Altersklasse erst einmal auf die traditionellen Kreativwerkzeuge und Darstellungsformen. Die sollen auch die älteren Jugendkunstschüler kennenlernen, dabei eben aber auch die digitalen Möglichkeiten nutzen. Wobei es nicht in erster Linie darum geht, ihnen den technischen Umgang mit dem Tablet und dem Smartphone zu vermitteln. Damit kennen sich die Kinder und Jugendlichen zuweilen besser aus als so manch ein Dozent.

Die Jugendkunstschule setzt auf digitale Angebote – aber nicht ausschließlich

David Jentsch (Jugendkunstschule), Dozentin Anna Moosburger, Ibrahim Celiktas vom Kinder- und Jugendbüro, Jonas Schodrowski und Maylin Fuhrmann (Azubi der Stadt) sowie Gereon Kleinhubbert (Jugendkunstschule) haben das neue Programm vorgestellt. © Stadt Bergkamen


Neue Dozenten für die Vermittlung von Digitalem und Analoge

Die Aufgabe der Jugendkunstschule sieht Kleinhubbert darin, zu zeigen wie sich die digitalen auf kreative Art und Weise nutzen lassen können. Und dass man sie auch mit klassischen Kunstformen zu verbinden kann. Dafür hat die Jugendkunstschule eigens die Grafik-Designerin und Illustration Anna Moosburger und den Grafikdesigner Christoph Metzger als Dozenten engagiert, die Erfahrung in der Verbindung von Digitalem und Analogem haben und das auch vermitteln können. Zum Beispiel indem bei der Geschichtsschreibwerkstatt die Illustration auf digitale Art und Weise erfolgt. Die Digitaltechnik der Jugendkunstschule soll aber auch bei der kreativen Erwachsenenbildung zum Einsatz kommen.

Bei Fragen zum Programm

Kontakt zur Jugendkunstschule

Informationen zum Angebot der Jugendkunstschule gibt es im Internet unter www.bergkamen.de/jugendkunstschule sowie unter Telefon 02037/28 88 48 oder 965 462. Informationen gibt es auch im Kinder- und Jugendbüro im Zimmer 305 in der dritten Etage des Rathauses, Tel. 02307/965 381

Zeichenkurs mit dem Tablet

Dort gehe es dann aber auch unter Umständen darum, Hemmschwellen zu überwinden und zu zeigen, dass man einen Zeichenkurs auch auf dem Tablet absolvieren kann. Allerdings weiß Kleinhubbert, dass es auch bei den jüngeren Leuten schon mal Hemmungen gibt. Aber nicht vor dem Digitalen, sondern davor, sich zu fest zu binden. Deshalb bietet die Jugendkunstschule mehr als 20 Wochenend-Workshops an: „Wer dann mehr Interesse entwickelt, der kann sich für einen Kurs fest anmelden.“

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