Die GSW prüfen, ob noch Platz in ihren Schwimmbecken ist

Gesperrte Schwimmhalle Heil

Die Nutzer der gesperrten Schwimmhalle Heil bekommen Unterstützung von einem anderen Bad-Betreiber. Die GSW prüfen, ob sie zusätzliche Trainingszeiten in ihren Schwimmbecken anbieten können.

Bergkamen

, 29.08.2019, 16:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die GSW prüfen, ob noch Platz in ihren Schwimmbecken ist

Die Wassersporlter, die bisher die Schwimmhalle in Heil genutzt haben, brauchen ein Ausweichquartier. Die GSW suchen nach Möglichkeiten in ihren Schwimmbädern. © Stefan Milk

Bei den Nutzern der gesperrten Schwimmhalle in Heil macht sich vorsichtiger Optimismus breit, dass sie möglicherweise bald in anderen Becken trainieren können. So sind die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) grundsätzlich bereit, zusätzliche Trainingszeiten in ihren Becken anzubieten. Der zuständige Fachbereich prüfe derzeit, wo es noch freie Kapazitäten gibt, sagte GSW-Pressesprecherin Mandy Bayer auf Nachfrage.

Treffen mit den Ratsfraktionen

Diese Lösung hatte sich bereits am Mittwochabend bei einem runden Tisch mit Vertretern der betroffenen Vereine, der Ratsfraktionen und der Verwaltung abgezeichnet. Eingeladen dazu hatte der Vorsitzende der DLRG Bergkamen, Tobias Schwittek. Seine Gruppe bot bisher in dem Lehrschwimmbecken der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Schwimmkurse für Kinder an. Allerdings hat der Kreis Unna, der Träger der Schule, das Schwimmbad wegen gravierender Schäden bis auf weiteres gesperrt. Neben der DLRG sind sechs weitere Gruppen und Vereine betroffen, denen derzeit ein Becken für ihre Kurse und ihr Training fehlt.

Wassersportler sellen sich auf Einschränkungen ein

Einschränkungen kommen auf die Wassersportler auf jeden Fall zu. Denn es sei höchst unwahrscheinlich, dass die GSW Trainingsmöglichkeiten zu den gewohnten Stunden zur Verfügung stellen könne, sagte Schwittek. Nun müsse man abwarten, bis die GSW sagten, wann welche Becken frei sind und die Zeiten dann entsprechend auf die Gruppen und Vereine verteilen. Dazu soll es noch ein weiteres Treffen geben. Als „Option B“ bezeichnete Schwittek die Möglichkeit, ins Lehrschwimmbecken in Werne-Stockum umzuziehen. Dafür müsste der Rat der Stadt Werne seinen Beschluss zurücknehmen, das Bad zu schließen, sagte Schwittek. Das sei mit einem gewissen Aufwand verbunden. Die Heiler Ortsvorsteherin Rosemarie Degenhardt (CDU), die ebenfalls am Runden Tisch saß, hält den Plan, das Schwimmtraining nach Stockum zu verlegen, für durchaus sinnvoll.

Vereine haben Angst vor Mitgliederverlust

Allerdings gebe es da wohl Unstimmigkeiten zwischen den beiden Städten, sagte Degenhardt. Der Werner Dezernent Frank Gründken hatte sich allerdings auf Anfrage unserer Zeitung als grundsätzlich offen für diese Idee gezeigt. Laut Degenhardt wurde bei dem Treffen auch über die Kleinschwimmhalle in Kamen-Heeren als Ausweichquartier gesprochen. Degenhardt sagte, dass die Vereine auf eine schnelle Lösung hofften: „Sie haben Angst, dass sie ihre Mitglieder verlieren, wenn sie zu lange auf eine neue Trainingsmöglichkeit warten müssen.“

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