Die ersten freiwilligen Helfer für das Naturfreibad melden sich

dzSchwimmerverein Heil

Die Zukunft des Naturfreibades Heil ist noch nicht gesichert. Aber nach einer ordentlich besuchten Versammlung haben die Schwimmvereins-Verantwortlichen Grund zu verhaltenem Optimismus.

Heil

, 09.05.2019, 21:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

14 Kreuze könnten die Zukunft des Naturfreibades Heil bedeuten. Zumindest haben bei der öffentlichen Versammlung des Schwimmvereins (SV) Heil am Donnerstagabend so viele Menschen ihren Namen auf der Anwesenheitsliste markiert und ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, sich ehrenamtlich im und für das Freibad zu engagieren.

Die ersten freiwilligen Helfer für das Naturfreibad melden sich

Der Vorsitzende des Schwimmvereins, Friedrich-Karl Knäpper, will sich nach dieser Freibad-Saison zurückziehen. © Stefan Milk


Der Verein braucht dringend neue Helfer

Der Verein braucht dringend neue Helfer. Weil Friedrich-Karl und Brigitte Knäpper sich nach der Saison 2019 zurückziehen wollen, verliert der SV nicht nur einen Großteil seines Vorstandes - sondern auch jene Schultern, auf denen bisher die Hauptarbeit für das Naturfreibades ruhte. Und das ist nicht gerade wenig, wie die Vereinsgeschäftsführerin Daniela Jack erläuterte: So öffnete das Freibad im Jahr 2018 an 76 Tagen, was zum Beispiel 571 Stunden an der Kasse mit sich brachte. Dazu kommen Dinge wie Aufräumen, Rasenmähen und ähnliches. Für das Putzen der Sanitäranlagen hat der SV inzwischen eine externe Firma engagiert.


Ohne neue Ehrenamtliche hat das Bad keine Zukunft

Jack ließ keinen Zweifel daran, dass das Naturfreibad nur dann eine Zukunft hat, wenn sich genügend Ehrenamtliche finden, die sich im Laufe eines Sommers die vielen Aufgaben teilen: „Wir müssen uns breiter aufstellen.“ Zumal der Verein auch neue Vorstandsmitglieder braucht, die das ganze koordinieren.

Die ersten freiwilligen Helfer für das Naturfreibad melden sich

Die Teilnehmer der Versammlung diskutierten engagiert. © Stefan Milk


Nächstes Treffen am 27. Juni

Diejenigen, die ein Kreuz hinter ihrem Namen gemacht haben, und alle andere Hilfswilligen kommen am Donnerstag, 27. Juni, um 19 Uhr zu einem weiteren Treffen im Vereinsheim Heil zusammen, um über die konkrete Zukunft des Bades zu beraten. Dann werden sie sich auch Gedanken über weitere Unterstützung machen. Zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen. Auch die Stadt Bergkamen hat Hilfe zugesagt, die sie zum Teil schon jetzt leistet. Etwa, indem Bauhof-Mitarbeiter Grünpflege- und -schnittarbeiten übernehmen. Das Rathaus könne zwar kein Personal für den Badebetrieb abstellen, sagte die Beigeordnete Christine Busch bei der Versammlung, aber über andere Unterstützungsformen nachdenken.

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So scheint ein Kostenzuschuss nicht ausgeschlossen, falls der SV eine feste Badeaufsicht einstellt. Bisher übernimmt die DLRG diese Aufgabe. Im vergangenen Jahr hat das wohl nicht immer reibungslos funktioniert. Zum Teil konnten Badegäste nicht ins Wasser, weil kein Rettungsschwimmer anwesend war. Aber auch der DLRG-Vorsitzende Tobias Schwittek habe weitere Unterstützung signalisiert, sagte Jack

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