Die erste Sperrung auf der Lippe-Brücke gibt es erst im neuen Jahr

dzAbriss und Neubau

Vermutlich sind schon in Kürze Bauarbeiter auf der Lippe-Brücke zwischen Bergkamen und Werne zu sehen. Richtig ernst wird es aber erst im neuen Jahr. Dann kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Bergkamen

, 15.11.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

An der Lippebrücke zwischen Bergkamen und Werne wird sich bald etwas tun. Allerdings müssen sich die Autofahrer erst im nächsten Jahr auf Behinderungen wegen des Abriss und Neubaus des maroden Bauwerks einstellen. In diesem Jahr wird das Bauunternehmen lediglich damit beginnen, die Baustelle einzurichten, berichtete Markus Feller, Projektleiter bei der Straßen NRW-Niederlassung in Bochum auf Nachfrage.

Baubeginn verschiebt sich

Anders als ursprünglich vorgesehen sollen die eigentlichen Bauarbeiten allerdings erst nach dem Jahreswechsel beginnen. Ab dem 8. Januar werden die Bauarbeiter einen Teil der Brücke abreißen. Dafür muss diese halbseitig gesperrt werden. Straßen.NRW will den Verkehr dann mit einer Baustellen-Ampel regeln.

Die erste Sperrung auf der Lippe-Brücke gibt es erst im neuen Jahr

Die Behelfsquerung soll ihren Platz zwischen der alten Brücke und dem Steg für Fußgänger und Radfahrer finden. © Stefan Milk

Diese Behinderung werde allerdings aller Voraussicht nach nur etwa zehn Tage dauern, kündigte Feller an. Danach kann der Verkehr halbwegs ungestört über die Brücke rollen. Denn die wird noch benötigt: Ansonsten wäre die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen Bergkamen und Werne vollständig unterbrochen.

Neue Brücke dient als Behelfsquerung

Die Brückenbauer werden das neue Bauwerk an Ort und Stelle auf dem nord-östlichen Lippe-Ufer konstruieren. Später dient sie dann als Behelfsquerung, die sich zwischen der alten Brücke und dem Steg für Radfahrer und Fußgänger befindet.

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Auf diese Weise kann der Verkehr weiterfließen, während die alte Brücke abgerissen wird. Lastwagen, die mehr als 3,5 Tonnen wiegen, dürfen das Provisorium allerdings nicht benutzen. Sie müssen eine relativ langen Umweg fahren.

Rettungswagen und Busse dürfen über die Behelfsbrücke

Für den Rettungsdienst und die VKU-Busse bleibt der direkte Weg über die Lippe aber frei, kündigte Feller an. Allerdings sind im Lauf der Bauzeit drei Vollsperrungen geplant, die sich aber jeweils an einem Wochenende abspielen. Die erste ist für den Sommer 2020 vorgesehen, wenn die Bauarbeiter die Behelfsbrücke einpassen.

Zwei weitere wird es ein Jahr später geben, wenn die neue Brücke an ihren endgültigen Platz gerückt wird. Auch wenn sich der eigentlich schon für diesen November geplante Baustart bis in den Januar verzögert, hält Straßen.NRW am bisherigen Zeitplan fest.

Demnach soll die neue Brücke samt der Rad- und Gehwege im August 2021 fertig sein. Und dann soll der Verkehr wieder ohne jegliche Behinderung über die Lippe rollen können.

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