Die ausgesperrten Wassersportler dürfen bald in anderen Becken trainieren

Gesperrte Schwimmhalle

Die Wassersportler, die bisher die inzwischen gesperrte Schwimmhalle in Heil genutzt haben, sitzen seit August auf dem Trockenen. Nun zeichnet sich ab, dass sie bald wieder trainieren können.

Bergkamen

, 13.09.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die ausgesperrten Wassersportler dürfen bald in anderen Becken trainieren

Das Lehrschwimmbecken in Heil bleibt weiterhin gesperrt. Die Vereine, die es nutzen, können bald in andere Becken ausweichen. © Stefan Milk

Die Nutzer der gesperrten Schwimmhalle in Heil sind optimistisch, dass sie bald wieder ins Wasser können - allerdings in anderen Becken. „Ich rechne damit, dass wir und die anderen Gruppen und Vereine das Training Ende Oktober oder Anfang November wieder aufnehmen können“, sagte der Vorsitzende der DLRG Bergkamen Tobias Schwittek am Freitag.

Freie Kapazitäten in GSW-Bädern

Allerdings müssen sich die Wassersportler an eine andere Umgebung, geänderte Trainingszeiten gewöhnen und möglicherweise auch längere Wege in Kauf nehmen. Sie dürfen freie Trainingszeiten in den Hallenbädern in Bergkamen sowie in Kamen und Methler und in der Kleinschwimmhalle Heeren nutzen, die die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) gemeldet hatten. Insgesamt sieben Gruppen und Vereine benötigen ein Ausweichquartier, weil die Schwimmhalle in Heil wegen massiver Schäden am Becken bis auf weiteres bis auf weiteres geschlossen ist.

Die ausgesperrten Wassersportler dürfen bald in anderen Becken trainieren

Die GSW stellen den Bergkamener Vereine auch Trainingszeiten im Hallenbad Methler zur Verfügung. © xxx


Vereine einigen sich auf Trainingsplan

Schwittek hat sich am Donnerstagabend mit den Vertretern der anderen Clubs getroffen und einen Blick auf die zur Verfügung stehenden Trainingszeiten geworfen. „Es gibt einige wenige Überschneidungen“, sagte er. Die Vereine haben nun Gelegenheit, neue Trainingszeiten aufzustellen, die Schwittek dann in der übernächsten Woche mit der Stadt und den GSW abstimmen will. Er rechnet damit, dass sich eine Lösung finden lässt, bei der alle Nutzer der gesperrten Schwimmhalle eine Trainingsmöglichkeit in einem anderen Bad bekommen. Zum Teil helfen sich die Sportler auch gegenseitig: So haben die TuRa Wasserfreunde Bergkamen der DLRG während ihrer Trainingszeit im Bergkamener Hallenbad eine Bahn an die DLRG abgetreten, berichtete Schwittek. Die DLRG nutzt das Heiler Lehrschwimmbecken unter anderem für seine Nichtschwimmerkurse. Die müssen derzeit ausfallen. Wenn der neue Trainingsplan in den Ausweichquartieren steht, will die DLRG aber auch dieses Angebot wieder aufnehmen. Die Eltern müssen ihre Kinder dann aber womöglich in die Nachbarstadt bringen.

Das Becken in Stockum steht nicht mehr zur Diskussion.

Eine andere Lösung, die Schwittek ins Auge gefasst hatte, hat sich inzwischen zerschlagen: Die Nutzung des in diesem Jahr geschlossenen Lehrschwimmbeckens in Stockum-Werne. Der Rat der Nachbarstadt hatte in dieser Woche einen Antrag über Fördermittel für die Instandsetzung des Bades abgelehnt. Damit habe sich diese Option erledigt, meinte Schwittek. die Stadt Bergkamen werde wohl kaum für die Kosten aufkommen: „Und die Vereine können sich das nicht leisten.“

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Bergkamener Straße/Nordring

Anwohner verärgert: Gelbe Mülltonnen bleiben wegen Straßen-Großbaustelle ungeleert

Hellweger Anzeiger Parkfriedhof Bergkamen

Wie ehemalige Langzeitarbeitslose auf einem Friedhof zu neuen Menschen werden

Hellweger Anzeiger Stadtmuseum

Ohne Handys und Tiefkühlpizza: Wie die Arbeit mit Holz Wertschätzung lehrt (+Video)

Meistgelesen