Die Arbeiten an der Moschee gehen weiter – wann sie fertig ist, weiß noch niemand

dzErich-Ollenhauer-Straße

Auf der Moscheebaustelle an der Erich-Ollenhauer-Straße wird wieder gearbeitet. Trotzdem will sich der Moscheeverein noch nicht festlegen, wann die Moschee fertig ist.

Bergkamen

, 27.11.2019, 13:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiten an der neuen Moschee der Ditib-Gemeinde Bergkamen-Mitte an der Erich-Ollenhauer-Straße gehen weiter. Der Vorsitzende des Moscheevereins, Suleyman Battal, geht davon aus, dass zumindest der Rohbau bald fertig ist.

Schäden an der Fassade behoben

Dass es auf der Baustelle wieder vorangeht, war in den vergangenen Wochen augenfällig: Zum ersten Mal nach längerer Zeit waren Bauarbeiter zu sehen. Sie waren unter anderem damit beschäftigt, die Schäden an der Fassade des Neubaus zu beheben. Die Verklinkerung vor der Isolierschicht auf der Fassade war an einigen Stellen abgefallen. Offenbar waren die Klinker über Türöffnungen nicht richtig abgesichert. Diese Schäden seien mittlerweile beseitigt, sagt Battal.

Jetzt lesen

Keine Prognose zur Fertigstellung

Der Moscheeverein hatte sich bereits vor einiger Zeit von dem Bauunternehmen getrennt, das die Moschee bauen sollte und ein neues engagiert. „Damit läuft es jetzt super“. sagt der Vorsitzende des Moscheeverein.

Sobald der Rohbau fertig ist und die Fenster eingesetzt sind, soll der Innenausbau beginnen. Eine Prognose wann die Moschee fertig wird, wollte Battal dennoch nicht wagen. Das hänge auch davon ab, wie viel Geld dem Moscheeverein jeweils zur Verfügung steht. Er finanziert das Bauvorhaben nach eigenen Angaben ausschließlich durch Spenden der Gemeindemitglieder.

Der erste Spatenstich für die neue Moschee liegt mittlerweile lange zurück. Die Arbeiten am Neubau begannen im April 2017 – vor mittlerweile mehr als zweieinhalb Jahren.

Jetzt lesen

Bau auf ehemaligem Bolzplatz

Die Moschee entsteht auf einem Grundstück neben der geronto-psychiatrischen Tagesklinik, das die Stadt dem Moscheeverein verkauft hat. Vorher befand sich dort ein allerdings kaum genutzter Bolzplatz. Der Moscheeverein baut das neue Gebäude, weil die bisherige Moschee am Wiehageh zu klein geworden ist. Sie befindet sich in einem ehemaligen Geschäftshaus. Ursprünglich wollte sie der Verein erweitern. Das war aber nicht möglich, weil das Gelände zu klein für die erforderlichen Parkplätze ist.

In dem Gebäude ist der Platz schon seit einigen Jahren knapp, seit die Gemeinde die Kellerräume wegen des Brandschutzes nicht mehr für Versammlungen nutzen darf.

Das neue Grundstück ist groß genug, auch für die Parkplätze, die bei größeren Veranstaltungen notwendig sind. Die geplante Moschee soll auch zwei Minarette bekommen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Paul Hildebrandt AG
Essbares Füllmaterial: Wie eine Verpackungsfirma in Zeiten des Klimawandels wächst
Hellweger Anzeiger Musikschule
Nur ein Klavierhocker und seine gute alte Gitarre: Eine Zeitreise durch die Popmusik
Hellweger Anzeiger Abrissarbeiten
Mit vielen Bildern: Die alte City ist in wenigen Tagen aus Bergkamen verschwunden
Meistgelesen