Die Ampeln brauchen bald weniger Strom und leuchten deutlicher

dzModernisierung an Kreuzungen

50.000 Euro will sich der Kreis die Modernisierung zweier Ampelanlagen an zwei Kreuzungen der Weddinghofer Straße kosten lassen. Auf Dauer hofft er, damit Geld zu sparen.

Bergkamen

, 29.01.2019, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Vorbereitungen für den Umbau der Ampel an der Kreuzung Bambergstraße/Weddinghofer Straße haben bereits begonnen. Seit Montag steht dort eine provisorische Anlage, die den Verkehr während der Bauzeit regeln soll. Ähnliche Pläne gibt es für die einige hundert Meter weiter westlich gelegene Kreuzung mit der Töddinghauser Straße, wie Fabiana Regino aus der Kreispressestelle berichtet.

Der Stromverbrauch halbiert sich

In beiden Fällen will der Kreis die Ampeln mit moderner LED-Technik ausstatten lassen. Die haben aus Sicht des Kreishaushaltes eine besonders nützliche Eigenschaft: Sie verbrauchen weniger Strom. Nach Angaben von Regino benötigt eine herkömmliche Anlage etwa 5000 Kilowatt pro Jahr. „Mit den LED-Leuchten reduziert sich der Verbrauch um die Hälfte auf etwa 2500 Kilowatt.“

Jetzt lesen

LED sind besser zu erkennen

Doch auch die Verkehrsteilnehmer profitieren von der neuen Beleuchtung, weil die Signale wesentlich deutlicher zu erkennen sind. Gerade im Sommer, wenn die Sonne besonders intensiv scheint, ist es für Auto- und Radfahrer nicht immer ganz leicht zu erkennen, ob die Ampel nun Rot oder Grün zeigt.

Umbau bis Mitte Februar

Nachdem Mitarbeiter der Firma Signature das Ampelprovisorium an der Bambergstraße aufgestellt haben, können demnächst die Ampelbauer der Stuhrenberg GmbH ans Werk gehen. Bis Mitte Februar soll die Ampel-Umrüstung an der ersten Kreuzung abgeschlossen sein, berichtet Regino. Danach steht das gleiche Prozedere an der Kreuzung Weddinghofer Straße/Töddinghauser Straße an. Auch dort soll es eine temporäre Ampel geben, damit der Verkehr auf keinen Fall ungeregelt über die Kreuzung fährt.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Alumni-Tag am Gymnasium

Bestatter, Polizist oder doch Arzt? Ehemalige Schüler sprechen über ihre Berufswahl

Hellweger Anzeiger Sportlerpark-Platz am Schacht III

Parkplatzbau mit Asphalt und Beton berücksichtigt Kosten und Klimaschutz

Hellweger Anzeiger Evangelische Kirche

Warum die Bergkamener Protestanten das Wort „Fusion“ - noch - nicht in den Mund nehmen

Hellweger Anzeiger Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum

Warum Senioren in der freien Natur baden – und übers Wasser laufen

Hellweger Anzeiger Konzert in der Marina

Wie aus dummen Misserfolgen und Glücksmomenten außergewöhnliche Klänge entstehen können