Die Ampel an der Kreuzung Bambergstraße/Weddinghofer Straße bekommt eine neue Technik

dzProvisorium installiert

Autofahrer, die regelmäßig über die Kreuzung Bambergstraße/Weddinghofer Straße/Nordfeldstraße fahren, wissen, dass die dortige Ampel ziemlich unzuverlässig ist. Aber Besserung ist in Sicht.

Bergkamen

, 28.01.2019, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Allerdings wird zunächst einmal ein Provisorium den Verkehr regeln. Sven Plantholt und seine Kollegen von der Münsteraner Niederlassung der Firma Signature haben am Montag damit begonnen, eine temporäre Ampelanlage an der viel befahrene Kreuzung zu installieren. Sie sollte im Laufe des Tages betriebsbereit sein, berichtete Plantholt. Wann das Provisorium allerdings tatsächlich den Auto- , Radfahrern und Fußgängern Rot und Grün zeigt, ist aber offenbar noch nicht ganz klar.

Behelfsanlage regelt den Verkehr

Die Behelfsanlage wird gebraucht, weil die fest installierte Ampel modernisiert werden soll. Sie wird eine neue Steuerungstechnik und stromsparende LED-Leuchten erhalten. Diese Aufgabe übernimmt jedoch nicht die Firma Signature, die ihren Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Birkenfeld hat, sondern die Stührenberg GmbH aus Detmold. Die zuständige Mitarbeiterin wollte allerdings keinen Fragen zu dem Auftrag beantworten, sondern verwies auf den Auftraggeber, den Kreis Unna. Dessen Pressestelle sah sich am Montag allerdings auch nicht in der Lage, Informationen zum Ampelbau auf der Kreuzung zu geben.

Veraltete Technik

Dass die Technik der Anlagen ziemlich veraltet ist, bekommen die Verkehrsteilnehmer häufiger zu spüren, sie ist in der Vergangenheit des Öfteren ausgefallen. Zudem wurde sie vor ziemlich genau einem Jahr beim Sturm Friederike von einem umstürzenden Baum beschädigt.

Während des Umbaus der Ampel soll der Verkehr allerdings zu keinem Zeitpunkt ungeregelt über die Kreuzung rollen. Deshalb installieren Plantholt und Kollegen das Provisorium.

Signalgeber werden ausgetauscht

Wie lange das im Betrieb sein wird, wusste Plantholt allerdings auch nicht zu sagen. Die Folgearbeiten fallen nicht in die Zuständigkeit seines Unternehmens. Gleichwohl könnten die Modernisierungsarbeiten nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen, meinte der Ampel-Fachmann: „Die stationären Masten bleiben stehen, es werden nur die Signalgeber und die Steuerungstechnik ausgetauscht.“

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