Diakonie verleiht Kronenkreuz an Barbara Hölken

Engagement in der Gemeinde

„Die Gemeinde ist ein Stück Heimat für mich, und die Kraft kommt von oben.“ Sagt Barbara Hölken, die am Diakoniesonntag in der Martin-Luther-Gemeinde das Goldene Kronenkreuz erhielt.

Bergkamen

, 01.10.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Diakonie verleiht Kronenkreuz an Barbara Hölken

Diakonie-Pfarrerin Anja Josefowitz, Diakonie-Vorstand Christian Korte (2.v.l.) und Udo Sedlaczek sowie Pfarrerin Buschmann-Simons (2.v.r.) freuen sich mit Barbara Hölken (Mitte) über das „Goldene Kronenkreuz“. Milk © Stefan Milk

Getauft, konfirmiert und getraut wurde Barbara Hölken in der Oberadener Martin-Luther-Kirche. Nicht unbedingt ein zwingender Grund, sich über Jahrzehnte für die Gemeinde zu engagieren, doch die gebürtige Oberadenerin hat es getan. Fast 20 Jahre lang als Küsterin und rund 35 Jahre lang als Ehrenamtliche auf verschiedenen Ebenen.

Nun trägt sie das „Goldene Kronenkreuz“ der Diakonie, verliehen am Sonntag im Rahmen des Diakoniesonntags. Ein Tag, an dem die Gemeinde die Verbundenheit zwischen Kirche und Diakonie aufzeigen wollte. Und ein wichtiges Glied dieser Verbindung ist seit vielen Jahren Barbara Hölken. So hat sie unter anderem Projekte wie den Mittagstisch, den Abendschmaus und auch die Notfalldose mit angestoßen, das Nachbarschaftscafé im Familienzentrum Tausendfüßler liegt ihr – schon ortsgegeben – besonders am Herzen, die Mitarbeit im Diakonieausschuss seit jeher.

„Und ihre ganz große Liebe gilt der Frauenhilfe“, sagte Pfarrerin Petra Buschmann-Simons während des Gottesdienstes zum Diakoniesonntag.

Barbara Hölken selbst mag sich da gar nicht so festlegen. Sie hat ihre Tätigkeit für die Martin-Luther-Gemeinde immer „sozial-diakonisch“ gesehen, wollte immer irgendwo irgendetwas bewirken und ist froh, dass sie das nun schon seit über 35 Jahren tun kann. Aber: „Es funktioniert alles nur im Team und ich freue mich, dass es hier einen tollen Teamgeist gibt und wir gemeinsam etwas bewirken können“, sagt sie. Ob sie denn stolz über die Verleihung des „Goldenen Kronenkreuzes“ der Diakonie sei, das, wie die Vorsitzende des Diakonieausschusses, Brigitte Hindemitt, betonte, so etwas wie das Bundesverdienstkreuz sei. „Als ich das erste Mal davon gehört habe, war ich erschrocken“, schmunzelt Hölken noch kurz vor der Verleihung. „Ich bin eher dankbar. Es ist eine besondere Auszeichnung und Wertschätzung und ich bin froh, dass ich diese Arbeit in dieser Gemeinde tun kann.“

Eines ist ihr sehr wichtig: „Die Martin-Luther-Gemeinde ist über die Jahre für mich ein Stück Heimat geworden und für das, was ich hier tue, kommt die Kraft von oben.“

Diakonie sei ein wesentlicher Teil der evangelischen Gemeinden, und gerade in Bergkamen gäbe es viele Menschen, die sich im besten Sinne diakonisch engagieren, stellte anschließend Christian Korte vom Diakonievorstand Ruhr-Hellweg fest. Im Rahmen des Diakoniesonntags überreichten die Vertreter der Diakonie Ruhr-Hellweg der Martin-Luther-Gemeinde außerdem eine besonders gestaltete Stele, die den Gemeindemitgliedern die Möglichkeit bietet, Fürbitten zu formulieren und an der Stele anzubringen.

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