Er soll gedroht haben, ihr die Kehle aufzuschlitzen: Erschütternde Details zu Vergewaltigungen

dzKamen und Bergkamen

Der Bergkamener, der zwei junge Frauen vergewaltigt haben soll, steht ab dem 4. Februar vor Gericht. Aus einer Mitteilung des Landgerichts Dortmund geht hervor, was genau passiert sein soll.

Bergkamen, Kamen

, 29.01.2020, 11:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der damals 24-jährige Bergkamener, der im August 2019 zwei junge Frauen vergewaltigt haben soll, steht in weniger als einer Woche vor Gericht. Der Prozess beginnt am Dienstag, 4. Februar, im Landgericht Dortmund.

Mit der Veröffentlichung des Termins durch das Landgericht treten auch neue Details zutage. Die Prozessankündigung offenbart vor allem, wie es zur ersten Tat gekommen ist. Das Opfer ging erst zur Polizei, nachdem die Vergewaltigung einer jungen Frau am 11. August öffentlich geworden war.

Der Übergriff auf die zum Tatzeitpunkt 16-Jährige ereignete sich aber bereits einige Tage zuvor. Ihre Schilderungen sind erschreckend.

Jetzt lesen

Demnach hielt sich die 16-Jährige in der Nacht vom 8. August auf den 9. August mit Freunden im Postpark in Kamen auf. Auch der Angeklagte soll zugegen gewesen sein. Nachdem die Gruppe sich voneinander verabschiedet hatte, soll die 16-Jährige mit dem Angeklagten erst in ein Schnellrestaurant und dann in Richtung Rathaus gegangen sein. Von dort wollte sich das spätere Opfer auf den Weg nach Hause machen.

Jetzt lesen

Der heute 25-jährige Bergkamener soll sie jedoch dazu überredet haben, sie zum Koppelteich zu begleiten, wo sie sich auf eine Bank gesetzt haben sollen. Der Angeklagte soll dem Opfer zufolge gesagt haben, dass er sie nun dort habe, wo er sie haben wolle – und sie am Teich niemand sehen könne.

Bergkamener soll sein Opfer ins Gebüsch geschleppt haben

Die junge Frau wollte daraufhin zu ihrem Fahrrad zurück. Doch der Angeklagte habe sie festgehalten. Sein Opfer wehrte sich mit Schlägen – vergeblich. Ihr Angreifer soll sie geschultert haben, in ein Gebüsch geschleppt und dort vergewaltigt haben.

Als ein Fußgänger vorbeikam, soll er ihr den Mund zugehalten haben.

Laut der Mitteilung des Landgerichts habe der Angeklagte der 16-Jährigen sogar damit gedroht, ihr die Kehle aufzuschlitzen, wenn sie nicht mitmache.

Das Opfer ging nach dem Überfall zunächst nicht zur Polizei. Als einige Tage später die zweite Vergewaltigung an die Öffentlichkeit kam, meldete sie sich aber doch.

Er soll gedroht haben, ihr die Kehle aufzuschlitzen: Erschütternde Details zu Vergewaltigungen

Auf einer Weise in der Nähe der Werner Straße soll der 24-Jährige sein Opfer vergewaltigt haben. © Stefan Milk

Angeklagter soll sich an einer Bekannten vergangen haben

Die zweite Tat ereignete sich am frühen Morgen des 11. August. Damals soll der Angeklagte eine 21-jährige Bekannte auf ihre Bitte hin nach Hause begleitet haben. Die zwei sollen sich drei bis vier Jahre gekannt haben. Der Angeklagte soll einen Umweg gefahren sein und vorgeschlagen haben, eine Pause einzulegen.

Die junge Frau soll zunächst zugestimmt haben. Die beiden sollen dann einen Joint geraucht haben. Dann kam es zur Tat: Als die Zeugin den Ort verlassen wollte, soll der Angeklagte sie geschubst, auf den Rücken gedreht und gesagt haben, dass sie jetzt machen solle, was er wolle, sonst werde noch was Schlimmes passieren. Dann sei es zur Vergewaltigung gekommen.

Anderer Vergewaltiger steht derzeit vor Gericht

Die beiden Taten ereigneten sich kurz nach einer weiteren Vergewaltigung in Bergkamen. Im Juli soll ein 33-jähriger Bergkamener ein 15-jähriges Mädchen in Oberaden vergewaltigt haben. Auch dieser Mann soll kein Einzeltäter sein und im bereits im Jahr 2012 versucht haben, eine Frau zu vergewaltigen. Der Prozess am Landgericht Dortmund läuft. Das Opfer ist noch nicht vernehmensfähig. Das Mädchen wurde schlimm zugerichtet.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Unterhaltung
„The Biggest Loser“: Anthony Karrenberg hat die Runde trotz Problemen geschafft
Hellweger Anzeiger Geschichte in Heil
Spritzenhaus und Leichenwagenhalle: Historische Schätze sollen besser zur Geltung kommen
Hellweger Anzeiger „Bergkamen for all“
Mit vielen Bildern: So stellen sich Jugendliche Bergkamen in Zukunft vor
Hellweger Anzeiger Konjunkturprogramm
Neues Dach für das Pestalozzihaus, weil die Stadt noch schnell Geld ausgeben muss
Meistgelesen