Der Turmbau von Overberge ist abgeschlossen – jetzt auch offiziell

dzThomaskirche

Mit dem Abschluss der Sanierung des Glockenturms geht eine ziemlich lange Baugeschichte an der Thomaskirche zu Ende. Für die Friedenskirchengemeinde bringt das Kosten mit sich.

Overberge

, 15.11.2018, 14:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Gerüst an dem Turm neben der evangelischen Kirche an der Kamer Heide ist längst verschwunden, die Bauarbeiter haben ihr Werk schon im Lauf des Sommers erledigt. Aber erst mit der offiziellen Abnahme des Kirchenkreises Unna sind die Sanierungsarbeiten auch formell abgeschlossen. Zu diesem Zweck traf sich in dieser Woche Architekt Bastian Geise mit Pfarrer Frank Hielscher und Kirchmeister Reinhard Müller von der evangelischen Friedenskirchengemeinde.

Der Turm ist erst sieben Jahre alt

Der Turmbau von Overberge ist abgeschlossen – jetzt auch offiziell

Architekt Bastian Geise und Markus Campen vom Evangelischen Kirchenkreis, sowie Kirchmeister Reinhard Müller und Pfarrer Frank Hielscher der Friedenskirchengemeinde haben die Sanierung des Glockenturms der Thomaskirche für beendet erklärt.

Geise hatte die Sanierungsarbeiten als neuer Architekt übernommen – offenbar auch, weil seinem Vorgänger Fehler bei der Konstruktion des Glockenturmes unterlaufen waren. Die machten die Nachbesserungen nötig. Der Turm ist gerade mal sieben Jahr alt. Doch schon relativ bald nach der Fertigstellung Ende 2011 zeigte sich die ersten Probleme. Durch die äußeren Wände drang Wasser in das Bauwerk und durchfeuchtete die dahinterliegenden Holzplatte. Das hätte sich verhindern lassen, wenn von vorneherein eine Fassade gebaut worden wäre, hinter der die Luft zirkulieren kann. Eine solche ist nun im Zuge der Sanierung installiert worden. Weil sich der Architekt und die Firma, die den Turm gebaut hat, erst einmal über die Kostenverteilung einig werden mussten, konnten die Arbeiten erst im Frühling 2017 beginnen, wegen weiterer Verzögerungen blieb der Turm dann über ein Jahr lang eingerüstet.

Einen Teil der Rechnung muss allerdings die Friedenskirchengemeinde bezahlen, berichtet Pfarrer Frank Hielscher auf Nachfrage. Denn die hinterlüftete Fassade, wie Fachleute die Konstruktion nennen, stellt eine Neuerung an dem ursprünglichen Bauwerk dar. Allerdings könne die Gemeinde sich das durchaus leisten, versicherte Hielscher: „Und die Experten haben uns versichert, dass das genau die Kosten sind, die entstanden wären, wenn der Turm von vornherein richtig gebaut worden wäre.“

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