Der Turmarkaden-Abriss stoppt bis zum kommenden Jahr

dzNeues Einkaufszentrum

Passanten, die an den Turmarkaden vorbeikommen, wundern sich, dass der Abriss scheinbar an einer bestimmten Stelle stockt. Er soll erst im kommenden Jahr weitergehen.

Bergkamen

, 18.12.2019, 16:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Abriss-Bagger arbeiten zwar noch ununterbrochen auf dem Gelände des ehemaligen Einkaufszentrums Turmarkaden. Der Abriss des Gebäudes aber hat schon vor einigen Tagen gestoppt – fast messerscharf am ehemaligen Eingangsbereich des Zentrums. Auch der Treppenturm am Rathaus-Kreisel steht noch.

Betonstücke werden zermahlen

Sie werden wahrscheinlich auch noch zu Beginn des neuen Jahres unverändert dort stehen. Das Abrissunternehmen geht schon ab diesem Donnerstag in die Feiertagspause. Bis dahin ist es noch damit beschäftigt, die Betonstücke, die beim bisherigen Abriss angefallen sind, zu zerkleinern, wie Alexander Dold mitteilte.

Dold ist der Geschäftsführer der Interra AG aus Düsseldorf, die für den Bau und die Vermarktung des neuen Einkaufszentrums „Bergkamen Galerie“ verantwortlich ist, das auf dem Gelände der Turmarkaden entstehen soll.

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Der kleingemahlene Beton soll als Untergrund für das neue Gebäude dienen, denn es soll nicht in Hanglage, sondern auf einer ebenen Fläche entstehen. Der Abriss der Gebäudereste ist für Januar und Februar geplant.

Abrissarbeiten noch bis Ende Februar

Dold geht davon aus, dass die Abrissarbeiten Ende Februar endgültig beendet sind.

Der Bau der Bergkamen Galerie wird sich aber wahrscheinlich nicht unmittelbar anschließen. Zurzeit arbeiten die Architekten noch mit drei verschiedenen Konzeptionen für das neue Einkaufszentrum. Aus einer von ihnen wird wahrscheinlich der Bauantrag, den Interra im kommenden Jahr für den Neubau stellen will.

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Nach Dolds Angaben bleibt es bei allen drei Varianten im Prinzip bei dem Entwurf, den die Interra AG bereits öffentlich vorgestellt hatte. Er sieht eine Art Atriumlösung mit Parkplätzen im Innenbereich und eine Tiefgarage vor.

Die Unterschiede zwischen den drei Varianten liegen im Detail. „Es geht darum, ob wir mit Rolltreppen oder mit Aufzügen arbeiten, wo die Anlieferung vorgesehen wird und wie groß sie ist und wie groß oder wie klein die Tiefgarage wird“, erklärte er. „Das sind kleine Dinge, die für uns komplexe Nachwehen haben“, sagte er.

Bei diesen Planungen richten sich die Architekten nach den Wünschen der künftigen Mieter, mit denen Dold verhandelt. Namen wollte er noch nicht nennen, weil die Verträge immer noch nicht endgültig unterschrieben sind.

Dold hatte bereits verraten, dass eine Lebensmittelkette Ankermieter werden soll, wie es bisher in Bergkamen noch nicht gibt.

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