Der neue Supermarkt fungiert als Architektur-Modell für Australien

dzKaufland-Eröffnung

Im neuen Kaufland An der Bummannsburg in Rünthe war am Mittwoch, dem Tag vor der Eröffnung, schon ordentlich was los. Die Kassen in dem Supermarkt klingelten allerdings noch nicht.

Rünthe

, 10.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Lautsprecheranlage in dem neuen Kaufland funktioniert. Um kurz nach 17 Uhr schallt eine Stimme durch den Markt: „Alle Kaufland-Mitarbeiter bitte zum Eingang.“ Kunden sind noch keine da, voll ist es aber dennoch: Die Menschen wollen aber nichts kaufen, sie sind zum Empfang am Vortag der Eröffnung erschienen. Die Gäste hatten etwas mit dem Neubau zu tun, kommen aus Politik und Verwaltung, oder sind Kaufland-Nachbarn - und froh, dass sie die rund einjährige Bauphase mit Lärm und Dreck hinter sich haben.

Der neue Supermarkt fungiert als Architektur-Modell für Australien

Kaufland Eröffnung Rünthe Dursun Yalcin Marktleiter © Stefan Milk


120 Menschen arbeiten in dem Markt

Auch 105-Kaufland-Mitarbeiter nehmen am Empfang teil. An der Bummannsburg werden noch mehr Menschen ihren Arbeitsplatz haben: Insgesamt 120 Beschäftigte hat der neue Markt. Das sind sogar noch 18 mehr als in dem im März 2018 geschlossenen Vorgänger-Bau. Bis auf die, die im Lauf des Jahres in Rente gegangen sind, sind alle zurückgekehrt, sagt Heidi Weirauch, die als Verkaufsleiterin für Kaufland Rünthe zuständig ist. Sie verantwortet noch fünf weitere Märkte, in denen die Mitarbeiter während der Bauzeit unterkamen. Der neue Hausleiter Dursun Yalcin war vorher in Ahlen tätig.

Straßenbau schreitet voran

Zu den zufriedenen Empfangs-Gästen zählt Hans Irmisch aus dem Tiefbauamt der Stadt. Ihn interessiert vor allem die Straßenbau-Situation rund um den Markt.

„Wir waren schneller als wir gehofft haben“, sagt er. Am Morgen ist die Einbahnstraßen-Regelung aufgehoben worden. Wenn am Donnerstag der Käuferverkehr rollt, könnten die Autos vom Ostenhellweg ein- und wieder zurückfahren. Der neue Kreisel ist zumindest geschottert, an der Einmündung zum Ostenhellweg steht eine funktionierende Ampel. Die Straßenbauer haben im hinteren Bereich noch ein wenig zu tun: „Aber ein Verkehrschaos kann es nicht geben“, verspricht Irmisch.

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Eine einmalige Architektur

Das neue Gebäude kann architektonische Singularität beanspruchen, wie Christian Zehnpfenning aus der Kaufland-Immobililenabteilung berichtet. Der Bau diente als Pilotmodell für mögliche Expansionspläne in Australien. Die Immobilie mit einer Handelsfläche von 5000 Quadratmetern gehört Kaufland. Die zweite Niederlassung in der Stadtmitte hingegen hat das Unternehmen gemietet. Seit dem Herbst hat das Gebäude neben dem Rathaus einen neuen Eigentümer. Kaufland würde gerne an dem Standort bleiben und renovieren, sagt Zehnpfenning. Derzeit liefen Gespräche mit dem Vermieter: „Letztlich entscheidet der, mit wem er zusammenarbeitet.“

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