Der lange Weg zum neuen Parkplatz mit Licht

dzSportplatz am Schacht III

In der gerade begonnenen Winterzeit müssen die Sportler des SuS Rünthe weiter von ihrem Parkplatz durch die Dunkelheit irren und holen sich dabei nasse Füße. Aber Besserung ist in Sicht.

Rünthe

, 03.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Diesen Winter müssen die Sportler des SuS Rünthe noch überstehen: Derzeit holen sie sich noch bei Regen nasse Füße, wenn sie auf ihrem Parkplatz am Sportplatz neben dem Schacht III parken. Und wenn es dunkel ist, sieht man auch nicht allzu viel. Aber Besserung ist in Sicht. Die Stadt hat den Auftrag für den Ausbau der Parkfläche in der vergangenen Woche ausgeschrieben, berichtet Baudezernent Dr. Hans-Joachim Peters auf Nachfrage.

Der lange Weg zum neuen Parkplatz mit Licht

Der Parkplatz wird ausgebaut und mit einer Beleuchtung versehen. © Stefan Milk


Ausschreibungsfrist endet Mitte November

Die Frist für Unternehmen, die sich bewerben wollen, läuft Mitte November ab. Dann muss das Rathaus die Angebote noch prüfen: „Unser Ziel ist es, den Auftrag in einer Ausschuss-Sitzung im Dezember zu vergeben“, sagt Peters. Er rechnet mit einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen. Wobei beim Bauen im Winter immer das Wetter ein Thema ist. Peters ist aber optimistisch, dass der neue Parkplatz spätestens im Frühjahr zur Verfügung stehen wird. Den ersten Jahrestag der Initialzündung für die neue Parkfläche kann der Vorsitzende des SuS Rünthe, Dietmar Wurst, möglicherweise auf der Baustelle feiern.

Ortstermin im Februar

Anfang Februar hatte er sich zu einem Ortstermin mit Rünther Kommunalpolitikerinnen getroffen, um ihnen den desaströsen Zustand der Fläche zu demonstrieren. Weil die Stadt kurz zuvor den Schacht III verkauft hatte, war auch Geld in der Kasse. Im Sommer stellte der Rat 225.000 Euro zur Verfügung.

Dann mussten sich die Politiker noch auf eine klimafreundliche Lösung verständigen, die allerdings auch nicht den Kostenrahmen sprengen sollte. Auch die wurde gefunden. Die eigentliche Fahrspur wird aus herkömmlichen Asphalt bestehen, der wegen der Wärmeabstrahlung allerdings nicht besonders gut für das Klima ist.

Die eigentlichen Stellflächen bekommen eine wasserdurchlässige Betonpflasterung, die eine farbige Oberfläche hat. Dadurch heizt es sich nicht so stark auf. Der Parkplatz wird auch nur teilversiegelt, sodass das Wasser weiter versickern kann.

Beleuchtung mit Bewegungsmelder

Und damit die Sportler nicht mehr im Dunklen tappen, soll zudem eine neue Beleuchtung installiert werden. Die wird aus energiesparenden LED-Leuchten bestehen, die zudem nur angehen, wenn sie auch tatsächlich gebraucht werden: Zu diesem Zweck will die Stadt Bewegungsmelder installieren. Erst einmal müssen die Sportler aber noch durchs Dunkle. Und wenn sie dann in ein Pfütze treten, werden sie sagen: „Diesen Winter schaffen wir auch noch.“

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