Das Kohlekraftwerk in Bergkamen-Heil wird über den Datteln-Hamm-Kanal beliefert. Vorher müssen die Schiffe über Flüsse fahren – und viele von denen führen Niedrigwasser.
Das Kohlekraftwerk in Heil wird über den Datteln-Hamm-Kanal beliefert. Vorher müssen die Schiffe über Flüsse fahren – und viele von denen führen Niedrigwasser. © Stefan Milk (Archiv)
Energieversorgung

Der Kohlevorrat im Kraftwerk Bergkamen-Heil reicht – noch

Die Kohle kommt per Schiff zum Kraftwerk in Heil. Noch können die Lastkähne fahren, wenn auch mit verminderter Ladung. Aber wenn die Flusspegel weiter fallen, hat der Kraftwerksbetreiber ein Problem.

Derzeit wird im Kraftwerk Heil keine Kohle verbrannt. Es ist wegen Wartungsarbeiten außer Betreib. „Die dauern aber nur einen überschaubaren Zeitraum“ sagt der Pressesprecher des Betreibers Steag, Daniel Mühlenfeld, auf Nachfrage. Bald soll das Werk am Datteln-Hamm-Kanal wieder Strom produzieren. Die Steag mache sich derzeit keine Sorgen, dass ihr der Brennstoff dafür ausgeht, sagt Mühlenfeld.

Das Kraftwerk muss einen Vorrat für 30 Tage anlegen

Die Bahn schafft es nicht, die benötigte Kohle zu transportieren

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1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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