Der Hollandmarkt zieht um, um ein Verkehrschaos zu vermeiden

Am 24. Mai

Der Hollandmarkt in der Marina war in den vergangenen Jahren ein echter Besuchermagnet. Allerdings führte das auch zu einem Verkehrschaos. Deshalb müssen die holländischen Händler jetzt umziehen.

Bergkamen

, 14.02.2020, 15:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
 Der Hollandmarkt zieht um, um ein Verkehrschaos zu vermeiden

Der Hollandmarkt in der Marina lockte im vergangenen Jahr so viele Besucher an, dass es Verkehrsprobleme gab. Deshalb spielt er sich in diesem Jahr an einem anderen Standort ab. © Stefan Milk Stefan Milk

Der Holland-Markt in der Marina ist eine echte Erfolgsgeschichte. Und deshalb muss er den Hafen jetzt verlassen. Das klingt paradox. Hat aber einen Grund. Und die niederländischen Markthändler kommen wie geplant am Sonntag, 24. Mai, nach Bergkamen. Allerdings werden sie ihre Stände auf dem Nordberg aufbauen.

Holland-Markt löste 2019 ein Verkehrschaos aus

Stadtmarketing-Chef Karsten Quabeck hat kurzfristig umdisponiert. Damit will er ein Verkehrschaos auf der Werner Straße verhindern. Ein solches löste der Holland-Markt im vergangenen Jahr aus: Er fand einen riesigen Zuspruch, aber die Zahl der Parkplätze in der Marina ist gering und so stellten viele Marktbesucher ihre Autos an der Werner Straße ab. „Da ging mindestens 20 Minuten lang gar nichts“, sagt Quabeck in der Rückschau. Außerdem habe es Beschwerden von Anwohnern gegeben. Das will Quabeck in diesem Jahr verhindern.

 Der Hollandmarkt zieht um, um ein Verkehrschaos zu vermeiden

Die holländischen Händler werden ihre Stände am 24. Mai auf dem Nordberg aufbauen. © Stefan Milk Stefan Milk

„Rund um den Nordberg gibt es mehr Parkplätze und die Verkehrssituation ist auch eine andere“, meint er. Er hat sich schon mit dem Holland-Marktchef Henk Ter Hennepe auf der Präsidentenstraße getroffen und dessen Einverständnis für die Verlegung geholt. Dass auf diese Weise die normalerweise verwaiste Fußgängerzone ein wenig belebt wird, ist aus Quabecks Sicht auch kein Nachteil.

Jetzt lesen

Die Blumenbörse funktioniert auf dem Nordberg

Zumal er ein Beispiel dafür nennen kann, dass solche Veranstaltungen auf dem Nordberg funktionieren: Die Blumenbörse, die das Stadtmarketing seit einigen Jahren in der Fußgängerzone ausrichtet. In diesem Jahr ist sie für den 3. Mai terminiert, also drei Wochen vor dem Hollandmarkt. Und zur Blumenbörse wird es in Bergkamen-Mitte möglicherweise einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Für den Holland-Markt ist das nicht vorgesehen, sagt Quabeck. Aber Geschäftsleute, die sich mit Aktionen an dem Markt beteiligen wollten, seien durchaus willkommen.

Jetzt lesen

Quabeck und Ter Hennepe machen sich keine Sorgen darüber, dass der neue Standort den Besucherzuspruch verringern könnte. Zumindest dann nicht, wenn das Wetter mitspielt. Schon der ersten Holland-Markt, der sich 2017 auf dem Gelände des Autohauses Hülpert an der Werner Straße abspielte, fand großen Zulauf. Nachdem im Jahr darauf der Umzug in die Marina erfolgte, kamen noch mehr Besucher – mit den bekannten Folgen für den Straßenverkehr. Theoretisch ließe der sich regeln, wie Quabeck aus Erfahrung mit einer Großveranstaltung weiß: „Aber wenn wir einen Absperr-Aufwand betreiben wie beim Hafenfest, dann würde es zu teuer.“

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Kriminalität
Erneuter Einbruch ins Fitness-Studio: Und wieder stehlen die Täter Proteinriegel
Hellweger Anzeiger Grundschule
Jahnschule muss noch durchhalten – Stadt sucht noch einen Architekten für den Neubau
Hellweger Anzeiger Unterhaltung
Anthony Karrenberg weiter bei „The Biggest Loser“ - mit einer Überraschung auf der Waage