Den neuen Radweg baut das Land, aber das Licht muss die Stadt bezahlen

dzLünener Straße

Im Zuge des Baus der L 821n entsteht an der Lünener Straße nicht nur ein Radweg, er bekommt auch eine neue Beleuchtung. Mit den Kosten wollen sich die Landesstraßenbauer aber nicht belasten.

Bergkamen

, 03.11.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass die Straßenarbeiter im Zuge der Bauarbeiten für die L 821n auch die Beleuchtung an der Lünener Straße demontieren, bedeutet keineswegs, dass dort dauerhaft die Lichter ausgehen. Ganz im Gegenteil: Dort werden künftig neue Straßenlaternen stehen, die mit energiesparenden LED-Lechten ausgestattet sind. Sie werden vor allem Radfahrern und Fußgängern den Weg weisen.

Denn Straßen NRW baut nicht nur die höchst kontrovers diskutierte Umgehungsstraße, sondern verwirklicht zugleich auch ein nicht ganz so umstrittenes Projekt: Einen Radweg, der von dem neuen Kreisverkehr, der gerade an der Lünener Straße gebaut wird, in Richtung Oberaden führt. Nach Angaben von Straßen NRW soll der neue Radweg mit dem ersten Bauabschnitt der L 821n fertig werden. Also im nächsten Frühjahr. Dass er beleuchtet sein wird, ist an so einer Landesstraße keineswegs selbstverständlich, die Stadt Bergkamen hat sich die Laternen ausdrücklich gewünscht.

Das bedeutet allerdings auch, dass sie sie bezahlen muss. Deshalb soll der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. November, (17.15 Uhr Ratssaal im Ratstrakt) 55.000 Euro für diesen Zweck bereitstellen. Das Geld war eigentlich für die Fahrbahnerneuerung der Straße Am Hauptfriedhof vorgesehen.

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