Das 1. Bergkamener MitSingDing: Die Rudelsinger schmetterten los

dzMit „Gute-Laune-Macher“

Viele Jahre mussten sich die Bergkamener „Rudelsinger“ gedulden, um endlich mal wieder nach Herzenslust Schlager und andere Popsongs singen zu können. Das ging beim Bergkamener MitSingDing.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 07.09.2019, 12:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

„A-wimoweh, a-wimoweh, a-wimoweh, a-wimoweh“. Keine Angst, es handelt sich hier nicht um die deutsche Rechtschreibung 3.0 und es sind auch keine Hieroglyphen aus einer steinzeitlichen Höhlenmalerei. Echte Schlagerfans erkennen es natürlich sofort: es ist nämlich nichts Geringeres, als der Refrain von „The Lion sleeps tonight“.

Viele Jahre mussten sich die Bergkamener „Rudelsinger“ gedulden, um endlich mal wieder nach Herzenslust und in großer Gemeinschaft Schlager und andere Popsongs singen zu können. Am Freitagabend hatte das Warten nun ein Ende. Es war wieder „Ein Tag wie dieser.“

Wann gibt es endlich mal wieder mal ein Rudelsingen?

Detlef Göke, der bereits stolze dreizehn Mal im ehemaligen Haus Schmülling das beliebte „Rudelsingen“ mit Hannes Weyland und Philip Ritter organisiert hatte, konnte sich inzwischen auch kaum noch der drängenden Nachfragen erwehren: „Wann gibt es in Bergkamen endlich mal wieder ein Rudelsingen?“

Mit dem „Gute-Laune-Macher“ Stefan Nussbaum hatte Göke nun einen Vielseitigkeitsgitarristen gewonnen, der mit seinem „MitSingDing“, wie das „Rudelsingen“ nun heißt, so gut wie jeden Chart-Hit, Gassenhauer, Schlager und Evergreen aus der Blütezeit von Schlager und Pop, nämlich des letzten halben Jahrhunderts, draufhatte.

Direkt zu deren Sehnsuchtsorten aus jungen Jahren

Kaum auf der Bühne im „Thorheim“, entlockte Nussbaum seiner Gitarre auch schon die ersten satten Akkorde und mit „Let‘s go to San Francisco“ ging zur Freude der Schlagerfans im Saal die Reise direkt zu deren Sehnsuchtsorten aus jungen Jahren, wie Mendocino, Amarillo und natürlich auch New York.

Wie so oft, waren die Frauen deutlich in der Überzahl. Renate Rediger sicherte sich mit ihren fünf singesfreudigen Freundinnen gleich einen Logenplatz vorne im Schmüllingsaal.

Und auch Martina Röckenhaus freute sich mit ihrer Freundin, endlich mal wieder die alten Songs lauthals schmettern zu können, die man zu Hause vielleicht nur unter der Dusche singt.

Das 1. Bergkamener MitSingDing: Die Rudelsinger schmetterten los

Mit dem "Gute-Laune-Macher" an der Gitarre: Stefan Nussbaum ist ein Vielseitigkeitsgitarristen, der so gut wie jeden Chart-Hit, Gassenhauer, Schlager und Evergreen aus der Blütezeit von Schlager und Pop, nämlich des letzten halben Jahrhunderts, draufhatte. © Hoffmann

Ein begeisterter Sammler von „Verhörern“

Zur Freude seines Publikums „outete“ sich Nussbaum zwischendurch auch als begeisterter Sammler von „Verhörern“, Liedertexten also, die man damals auf der Fete bei „Asbach-Cola“ irgendwie falsch verstanden hatte.

Natürlich ließ Nussbaum dann auch gleich einige von diesen Ohrwürmern gemeinsam singen. Klassisches Beispiel, so Nussbaum, sei doch Jürgen Drews „Ein Bett im Kornfeld“, welches viele auch ganz bewusst immer noch als „Ein Päckchen Cornflakes“ singen.

Liedtexte auf eine Leinwand projiziert

Für alle diejenigen im Publikum, die nicht ganz so textsicher waren, wurden die Liedtexte auf eine Leinwand projiziert, was aber offensichtlich gar nicht nötig war.

Und wer am Anfang (als Mann) noch glaubte, dass er doch eigentlich nicht singen könnte, ließ dann irgendwann bei „Dancing Queen“ von ABBA oder bei Hannes Wader’s „Heute hier, morgen da“ seine unnötigen Hemmungen fallen und setzte gutgelaunt und fröhlich im großen Chor mit ein.

Lange warten müssen die Schlagerfans auf eine Fortsetzung des „MitSingDings“ nicht, denn bereits am 11. Dezember um 19.30 Uhr gibt es im „Thorheim“ das „MitSingDing #2“.

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