Dank Robin (14) können die Schalke-Fans ihren Platz im Fan-Bus jetzt online reservieren

Fanclub

Der Schalke Fan-Club Königsblau Oberaden setzt für jedes Heimspiel einen Fan-Bus ein. Jetzt können die Fans auch einen Platz reservieren. Online. Das System hat ein 14-Jähriger entwickelt.

Bergkamen

, 27.01.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dank Robin (14) können die Schalke-Fans ihren Platz im Fan-Bus jetzt online reservieren

Robin Gebel vom SO4-Fanclub hat Online-Reservierungssystem für den Fanbus entwickelt. © Stefan Milk

Der Schalke-Fan-Club Königsblau Oberaden 2000 setzt zu jedem Heimspiel in der Schalke-Arena einen Bus ein. Die Beteiligung an den Fahrten ist sehr unterschiedlich, was die Planung nicht gerade einfach macht. Nicht gerade einfach machte, muss man sagen. Denn dank Robin Gebel kann der Fan-Club-Vorstand jetzt ziemlich genau kalkulieren.

Der 14-jährige Schalke-Fan kennt sich mit Informatik aus

Robin ist 14 Jahre alt, besucht die neunte Klasse der Freiherr-vom-Stein-Schule, ist Schalke-Fan und kennt sich mit Informatik aus. Das kommt jetzt auch den organisierten Schalke-Fans zugute. Denn Robin hat ein Online-System entwickelt, in dem Fußballfreunde einen Platz im Fan-Bus reservieren können. Für die Fans ist das ziemlich nutzerfreundlich: Sie müssen lediglich auf der Seite www.koenigsblau-oberaden-2000.de/reservierung.php ihren Namen, ihre E-Mail-Adresse und ihre Reservierung eingeben. Dort können sie auch sehen, wie viele Plätze noch frei sind. Die Kartenwarte vom Fan-Club haben jetzt Planungssicherheit. Sie wissen genau, ob sie einen kleinen oder großen Bus bestellen müssen.

Das Online-Resevierungssystem ist durchaus komplex, Robin hat mehrere Monate daran gearbeitet. Das Computer-Talent und die blau-weiße Leidenschaft liegen bei ihm in der Familie. Sein Vater Jörg Gebel arbeitet als IT-Fachmann und sitzt im Vorstand von „Königsblau Oberaden 2000“. „Ich habe vor ein paar Jahren die Homepage des Fan-Clubs gestaltet“, sagt er.

Ab 1. März ist die Online-Reservierung Pflicht

Kein Wunder, dass die Vereinsfreunde wegen des Online-Reservierungssystems auf ihn zukamen. Aber er verwies sie an seinen Sohn. Und spätestens nach der Präsentation wussten die Mitglieder, dass das eine gute Entscheidung war. Im Moment befindet sich das System in der Probephase. „Wir müssen ja noch Erfahrungen sammeln“, sagt Jörg Gebel. Aber das neue System werde hervorragend angenommen.

Ab dem 1. März wird es die einzige Möglichkeit sein, einen Platz im Fanbus zu ergattern. Zumindest für diejenigen, die keine Busdauerkarte von Königsblau Oberaden besitzen. Das neue Reservierungssystem dürfen auch Nicht-Mitglieder nutzen. Sie zahlen 11 Euro, zwei Euro mehr als die organisierten Fans. Die Karten für das Stadion müssen sie aber selbst besorgen.

Für Robin Gebel ist das Reservierungssystem mehr als nur ein Hobby. Er will nach dem Realschulabschluss sein Abitur machen und dann studieren. Welches Fach er wählt, weiß er auch schon: Informatik.

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