Coronavirus verhindert Bau des Gesundheitszentrums PueD immer noch

dzGrimberg 3/4

Wann die PueD GmbH mit dem Bau ihres Gesundheitszentrums auf der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 starten kann, ist immer noch nicht klar. Die Corona-Pandemie ist ein zurzeit unüberwindliches Hindernis.

Bergkamen

, 08.06.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die PueD GmbH kann auf unbestimmte Zeit das letzte Hindernis für ihr geplantes Gesundheitszentrum nicht beiseite räumen. Es dauerte lange, bis das Unternehmen endlich die Baugenehmigung für das geplante Zentrum auf Grimberg 3/4 hatte, dann musste es Ersatz für eine als Wald eingezeichnete Fläche schaffen.

Die letzte Hürde war die Suche nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Baugelände – und die erweist sich zurzeit als unüberwindlich. Das Pech für den Bauherrn: Bei einer Voruntersuchung stieß der Kampfmittelräumdienst auf einen sogenannten „Verdachtspunkt“. Es befindet sich Metall im Boden.

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Ob es sich dabei tatsächlich um eine nicht explodierte Fliegerbombe oder nur um recht harmlosen vergrabenen Schrott handelt: Das zu klären ist zurzeit nicht möglich. Falls die Bombenräumer graben und dabei tatsächlich auf einen Blindgänger stoßen, müssten sie ihn auch entschärfen.

Dazu müssten sie aber auch die bewohnten Bereiche in der Umgebung evakuieren, wie Andreas Schmid schildert, der Sprecher der PueD GmbH. Das ist wegen der Abstandsregeln in der Corona-Pandemie nicht möglich. Dem Unternehmen bleibe nichts anderes übrig als abzuwarten, sagt Schmid.

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