Coronavirus im Kreis Unna: Ministerin hält Schulstart nicht für sicher – Liveblog

Liveblog für den Kreis Unna

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hält den Schulstart nach den Ferien noch nicht für sicher. Und: Alte Menschen leiden auf dem Holzwickder Wochenmarkt. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Kreis Unna

11.07.2020, 05:40 Uhr / Lesedauer: 19 min
Aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Unna, Kamen, Bergkamen, Fröndenberg, Holzwickede und weiteren Orten gibt es im Liveblog für den Kreis Unna.

Aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Unna, Kamen, Bergkamen, Fröndenberg, Holzwickede und weiteren Orten gibt es im Liveblog für den Kreis Unna. © picture alliance/dpa

Das Wichtigste in Kürze:

  • 781 Infektionen mit dem neuartigen Sars-CoV-2-Virus sind im Kreis Unna bislang gemeldet worden (Stand: 10. Juli, 12 Uhr).
  • 715 Menschen gelten als genesen, weil die angeordnete Quarantäne für sie endete (Stand: 10. Juli).
  • 39 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 wurden erfasst (Stand: 10. Juli).
  • Betroffene können sich an Coronavirus-Hotlines wenden. Wichtige Rufnummern hat das Kreisgesundheitsamt aufgelistet.

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Samstag, 11. Juli, 19.45 Uhr

Thomas Weber vermisst Inspiration durch das Publikum

Im Normalfall vergeht kaum eine Woche ohne einen Live-Auftritt von Thomas Weber. Der Musiker und Entertainer aus Fröndenberg ist seit 35 Jahren im Geschäft. 2020 wird für den Sänger das Jahr der Stille.

Samstag, 11. Juli, 19.07 Uhr

Keine Absage: Organisatoren planen den Silvesterlauf nach Soest

Auch in diesem Jahr soll der Silvesterlauf von Werl nach Soest das Sportjahr abschließen – trotz Corona. Die Organisatoren planen deshalb mit vier möglichen Varianten.

Samstag, 11. Juli, 18.40 Uhr

Unnaer und Dortmunder campen auf Hof Dahlhoff in Fröndenberg

Auf Hof Dahlhoff in Ostbüren haben schon Gäste aus England übernachtet, aber auch Menschen aus Unna oder Dortmund, die einfach mal ihre Ruhe haben wollten. Jetzt in der Corona-Krise könnte Otto Dahlhoff die Wohnmobile stapeln.

Samstag, 11. Juli, 17.07 Uhr

Erste Pläne für Karneval in Corona-Zeiten

Wie kann der Karneval in Zeiten von Corona ablaufen? Die Festkomitees in den NRW-Hochburgen wollen Vorschläge entwickeln. Eine Idee zum Sessionsauftakt: mehrere dezentrale Veranstaltungen.

Samstag, 11. Juli, 16.43 Uhr

E-Scooter sind wieder gefragter

Seit der Lockerung der Corona-Beschränkungen sehen die Vermieter von E-Scootern wieder eine etwas erhöhte Nachfrage. „Gerade in den letzten Wochen suchen immer mehr Menschen nach einer Alternative zu Bus und Bahn und nutzen unsere E-Scooter, um in der aktuellen Situation sicher, flexibel und an der frischen Luft unterwegs zu sein“, sagte ein Sprecher des Anbieters Lime. So seien die Fahrten bei Lime im Schnitt um ein Viertel länger geworden als vor der Krise. Auch die Wettbewerber Dott und Voi berichten von einer höheren Auslastung als vor der Krise. Bei Voi werde jeder Scooter im Schnitt pro Tag 40 Prozent häufiger ausgeliehen als zum Start vor einem Jahr.

Samstag, 11. Juli, 14.40 Uhr

Mit Coronatests: DFB-Präsident Fritz Keller träumt von vollen Stadien

Der DFB-Präsindent Fritz Keller hofft, dass Zuschauer in die Fußballstadien zurück kommen können, wenn es flächendeckende Corona-Tests gibt. „Mein Traum wäre es über Testungen auch wieder ein volles Stadion zu kriegen. Das wäre nicht nur für den Sport, sondern für den Kulturbetrieb und die Wirtschaft wichtig“, sagt der 63-Jährige im SWR. Zurzeit arbeiten Vereine und Verbände an Hygienekonzepten, um die Rückkehr von Zuschauern zu ermöglichen.

Samstag, 11. Juli, 14.28 Uhr

Feier am Ballermann – ohne Masken und Sicherheitsabstand

Am Ballermann auf Mallorca haben deutsche Touristen am Freitagabend gefeiert – ohne Schutzmasken und ohne Sicherheitsabstand. Auch Kellner und Straßenhändler sollen keine Masken getragen haben. Die Polizei griff jedoch nicht ein.

Samstag, 11. Juli, 14.19 Uhr

Hilfslieferung nach Rumänien trotz Corona

Die Hilfsbereitschaft der Kamener für Rumänien ist trotz der Corona-Pandemie hoch. Das Lager bei der Rumänienhilfe der Awo war schon übervoll. Jetzt bot sich die Gelegenheit, einen Hilfstransport auf den Weg zu bringen. Die Helfer fanden einen Lkw, der sonst leer nach Rumänien zurückgefahren wäre. Die Corona-Auflagen sind in dem Land deutlich höher als in NRW, obwohl die Fallzahlen geringer sind.

Samstag, 11. Juli, 13.00 Uhr
Bundesregierung warnt vor falschem „Bundesamt für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe“
Die Bundesregierung warnt Unternehmen vor Betrügern, die sich als Vertreter eines imaginären „Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe“ ausgeben. Das berichten das ZDF und die Tagesschau. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, dass in der Sache bereits ermittelt werde. Die Website des erfundenen „Bundesamtes“ erinnert in ihrer Optik stark an die Internet-Auftritte der Bundesbehörden.

Samstag, 11. Juli, 12.53 Uhr

Für die Spielgruppe „Sternenwichtel“ gibt es einen Neustart nach Corona

Wegen der Corona-Pandemie musste auch die Bergkamener Spielgruppe „Sternenwichtel“ die Betreuung einstellen. Normalerweise werden 14 Kleinkinder in den Räumen der ehemaligen Büscherstiftung in Bergkamen-Mitte betreut. An dem 31. August planen die Betreuerinnen Susanne Morchel und Manuela Münzel einen Neustart. Die ersten Anmeldungen gibt es schon.

Samstag, 11. Juli, 12.15 Uhr

Holzwickeder Wochenmarkt leidet noch immer unter Corona

Der Wochenmarkt in Holzwickede hat sich trotz der Lockerungen in den vergangenen Wochen nach den Beobachtungen der Händler noch nicht ganz erholt. Noch immer kommen nicht so viele Kunden wie vor dem Lockdown. Die meisten Besucher halten sich an die Maskenpflicht, aber sie macht auch Schwierigkeiten. Bei heißem Wetter haben vor allem ältere Menschen oft Probleme.

Samstag, 11. Juli, 11.55 Uhr

Narren-Knigge“ für karnevalistischen Frohsinn trotz Corona

Trotz der Corona-Pandemie soll karnevalistischer Frohsinn möglich ein, wenn im November die nächste Session beginnt. Es soll einen „Narren-Knigge“ geben, der es Kommunen ermöglicht, Karnevalsveranstaltungen unter bestimmten festgelegten Voraussetzungen zu genehmigen. Das haben Vertreter von Karnevals-Hochburgen mit dem Chef der NRW-Staatskanzlei verabredet.

Samstag, 11. Juli, 10.50 Uhr

Urlaub am Meer nicht teurer

Obwohl die Deutschen in diesem Jahr vor allem Urlaub im eigenen Land machen, müssen Urlauber in diesem Sommer nicht mit deutlich höhren Preisen an Nord- und Ostsee rechnen. Teurer werden oft aber die Reinigungspauschalen für Unterkünfte, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Samstag, 11. Juli, 10.35 Uhr

Unternehmen will Zulassung für Corona-Impfstoff im Dezember beantragen

Das deutsche Unternehmen Biontech, das zusammen mit dem Pharmakonzern Pfizer einen Corona-Impfstoff entwickelt, geht davon aus, dass es noch in diesem Jahr die Zulassung beantragen kann. Wenn die Behörden sie genehmigen, will das Unternehmen Ende Juli mit der Phase-3-Studie beginnen, an der 30.000 Probanden teilnehmen sollen.

Samstag, 11. Juli, 10.01 Uhr
Altmaier nennt Kriterium für Maskenpflicht-Lockerung
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat ein Kriterium für ein Ende der Maskenpflicht im Einzelhandel genannt: den Rückgang der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf unter 100. „Solange wir im Durchschnitt täglich mehrere hundert neue Infizierte haben, wird sie überall bleiben müssen, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten wird“, sagte der CDU-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Samstag, 11. Juli, 9.55 Uhr

Tausende Freiwillige melden sich zum Test für Corona-Impfstoff

Die Universitätsklinik in Tübingen testet seit Mitte Juni einen Corona-Imfstoff. Für die Tests haben sich schon tausende Freiwillige gemeldet. Der Studienleiter Peter Kremsner ist erstaunt. Bei anderen Testreihen für Medikamente muss die Uniklinik immer darum ringen, genügend Probanden für die Tests zu finden.

Samstag, 11. Juli, 8.25 Uhr
Karliczek: Rückkehr zu normalem Schulbetrieb noch nicht sicher
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek warnt vor einem vorschnellen Verzicht auf Sicherheitsvorkehrungen in der Corona-Krise. „Wir sollten jetzt nicht alle denkbaren Möglichkeiten der Lockerungen ausreizen, sondern immer mit einem gewissen Sicherheitspuffer handeln“, sagte die CDU-Politikerin. Die Bildungsministerin bekräftigte, dass sie die vollständige Rückkehr zu einem normalen Schulbetrieb nach den Sommerferien noch nicht für ausgemacht hält. Es sei zwar das Ziel, dass Lernen nach den Ferien wieder umfassend ermöglicht werde. Aber das Coronavirus sei weiterhin präsent.

Samstag, 11. Juli, 7.32 Uhr
Trotz Corona-Krise: Modernisierung der Schulen in Fröndenberg hat Priorität
Die Grundschulen in Fröndenberg müssen wie die Gesamtschule dringend modernisiert werden. Noch vor der Kommunalwahl und trotz Corona-Krise treiben Politik und Verwaltung den Umbau voran.

Freitag, 10. Juli, 22.45 Uhr

Richter stuft Corona Bußgelder als unwirskam ein

Nachdem der Betreiber einer Shisha-Bar geklagt hat, wurde vom Amtsgericht entschieden, dass gewisse Corona-Bußgelder zu Unrecht verhängt wurden. Weil es einen Fehler in der Corona-Schutzverordnung bestand, können Bußgelder, die in der ersten Woche des Lockdowns verhängt wurden, unwirksam sein.

Freitag, 10. Juli, 21.15 Uhr

Kriminalität in NRW um fast ein Viertel gesunken

Die Kriminalität in NRW ist seit Anfang März durch die Corona-Pandemie um knapp 23 Prozent gesunken, teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) mit. Dieser Rückgang betreffe „fast alle Arten von Delikten“. Eine anfängliche Vermutung, dass sich die Gewalttaten in den Familien erhöhten, habe sich bislang nicht bestätigt.

Freitag, 10. Juli, 20.42 Uhr

Langzeitfolgen: Nur zwölf Prozent der Corona-Patienten nach zwei Monaten symptomfrei

Immer wieder berichten genesene Corona-Patienten von Langzeitschäden. Eine Studie zeigt nun, dass nur knapp zwölf Prozent der Patienten, die Symptome der Erkrankung aufwiesen nach der Genesung keine Symptome aufweisen. Die Liste ist mit 17 genannten Spätfolgen lang und reicht von Müdigkeit und Atemnot bis hin zu Durchfall. Hier warnen die Studienautoren auch, dass die Untersuchungen noch nicht flächendeckend gewesen seien und, dass diese Erkenntnisse nicht auf alle Corona-Fälle anwendbar seien.

Freitag, 10. Juli, 19.47 Uhr

Kinder leiden besonders stark unter der Coronavirus-Pandemie

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich einer Studie zufolge während der Corona-Pandemie verschlechtert. Betroffen seien vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien, sagte die Kinder- und Jugendpsychiaterin Ulrike Ravens-Sieberer am Freitag in Hamburg bei der Vorstellung der Copsy-Studie (Corona und Psyche). Die Hamburger Uni-Klinik Eppendorf hatte zwischen dem 26. Mai und 10. Juni über 1000 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren und mehr als 1.500 Eltern online befragt.

Freitag, 10. Juli, 18.57 Uhr

Reduzierte Kita-Betreuungszeit ist rechtens

Der derzeit reduzierte Betreuungsumfang in den Kitas in NRW ist rechtmäßig, wie das Oberverwaltungsgericht in Münster im Eilverfahren entschieden hat. Ein Ehepaar hatte geklagt, dass es zu Anfang der Corona-Krise noch eine Vollzeit-Notbetreuung gegeben hatte – seit Anfang Juni mit 10 Wochenstunden aber nur noch eine reduzierte Betreuung stattfindet. Wann die Kitas wieder in den Regelbetrieb übergehen, hängt nach Angaben des NRW-Familienministeriums „von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und weiteren Entwicklungen beim Infektionsgeschehen ab“.

Freitag, 10. Juli, 17.42 Uhr

Gute Nachrichten aus den Freibädern

Bisher mussten die Wellenbad-Gäste in Bergkamen ohne Wellen auskommen. Das ändert sich jetzt. Und: Die Frühschwimmer in Kamen dürfen eine halbe Stunde eher ins Wasser – wenn sie angemeldet sind.

Freitag, 10. Juli, 17.17 Uhr

Sanierungsstopp droht: Stadtkirche fehlt eine halbe Million Euro

Corona-Pandemie, Spendenmüdigkeit der Bürger und ausbleibende Veranstaltungen: Der Stadtkirche Unna fehlen Einnahmen, die sie zuvor fest einkalkuliert hatte. Nun droht der Sanierungsstopp.

Freitag, 10. Juli, 16.40 Uhr

Welche Lehren der Kreis Unna aus der Corona-Pandemie zieht

Die Corona-Krise hat auch Schwächen im deutschen Gesundheitssystem aufgedeckt. Jetzt gelte es, die richtigen Lehren daraus zu ziehen, fordert Landrat Michael Makiolla.

Freitag, 10. Juli, 15.40 Uhr

Keine Aussetzung des Unterschriftenquorums für Wahlvorschläge

Der Verfassungsgerichtshof NRW hat den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung betreffend die Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahlen am 13. September abgelehnt. Der Bezirksverband Ruhr-Westfalen der Deutschen Kommunistischen Partei wollte so erreichen, dass keine Unterstützungsunterschriften für die diesjährigen Kommunalwahlen gesammelt werden müssten. Aktenzeichen: VerfGH 88/20

Freitag, 10. Juli, 15.05 Uhr

Nach Betrug mit Schutzmasken: Teure Sportwagen gekauft

Durch einen Betrug mit Schutzmasken haben sich zwei Frauen und zwei Männer aus Bergneustadt hochwertige Sportwagen, Computer und Handys finanziert. Dabei nutzten die Beschuldigten die Not von Krankenhäusern in der Anfangszeit der Corona-Pandemie aus, wie die Polizei des Oberbergischen Kreises mitteilte. Kliniken aus Siegen und Essen hatten demnach im März 250.000 Schutzmasken bei der Firma eines der vier Beschuldigten bestellt. Die versprochene kurzfristige Lieferung blieb aber aus. Auch gab es keine Reaktion auf die Rückerstattung der Kaufsumme.

Ende Juni durchsuchten Beamte die Wohnungen der Frauen und Männer im Alter zwischen 24 und 51 Jahren. Dabei fand die Polizei die Rechnungen der Krankenhäuser, aber keine Hinweise auf Handel mit Schutzmasken. Sichergestellt wurden ein hoher Bargeldbetrag, Computer, Mobiltelefone, ein E-Bike und zwei Sportwagen, die nach der Tat gekauft worden waren.

Freitag, 10. Juli, 13.52 Uhr

Musik aus dem Bus statt von der Stadtfest-Bühne

Keine Konzerte, keine Touren und jetzt auch noch die Absage des Stadtfestes: Berufsmusiker trifft Corona richtig hart. Michael Meier hat jetzt eine Alternative gefunden.

Freitag, 10. Juli, 13.14 Uhr

Ein neuer Corona-Fall in Kamen

Heute ist dem Gesundheitsamt Unna ein neuer Corona-Fall in Kamen gemeldet worden. Weil zudem eine Person wieder als genesen gilt, bleibt es bei aktuell 27 infizierten Personen.

Freitag, 10. Juli, 12.14 Uhr

Waschbär als Maskottchen der Corona-Pandemie: Allesfresser auf dem Vormarsch

Immer öfter kommt es zu Begegnung zwischen Mensch und Waschbär. Der Allesfresser ist auch im Kreis Unna auf dem Vormarsch. Eine Bedrohung ist er allerdings nicht, sagen Biologen.

Freitag, 10. Juli, 11.57 Uhr
77,44 Millionen Euro Soforthilfe fließen an Selbstständige und Freiberufler
Die Corona-Soforthilfe des Landes NRW konnte bis Ende Mai beantragt werden. Die Bezirksregierung Arnsberg hat die vorläufigen Zahlen zu den Antragstellern und zur Auszahlungssumme bekanntgemacht: In den Kreis Unna flossen demnach allein 77,44 Millionen Euro an Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie Klein- und Kleinstunternehmen.


Freitag, 10. Juli, 11.11 Uhr

Comedians begeistern bei der „Unna Comedy Night 2020“

Stand-Up-Comedian Benni Stark und Musiker Fred Timm haben ihr Programm regenbedingt in der Lindenbrauerei statt auf dem Platz der Kulturen abgehalten. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Und die Veranstalter waren auf die Corona-Bedingungen bestens vorbereitet.

Freitag, 10. Juli, 8.43 Uhr

Während der Ferien in NRW: Mallorca führt strenge Maskenpflicht ein

Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera werden alle Menschen in der Öffentlichkeit selbst dann Mund- und Nasenschutz tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann. Der Beschluss mit den Details werde aber noch erarbeitet und solle am Montag in Kraft treten, teilte die Regionalregierung am Donnerstag in Palma mit. Pools und Strände sollen von der Maskenpflicht ausgenommen sein.

Freitag, 10. Juli, 7.59 Uhr
Euskirchen wartet auf weitere Corona-Ergebnisse
Nach der Erleichterung über die ersten Ergebnisse des Corona-Massentests in Euskirchen erwartet der Kreis am Freitag weitere rund 300 Ergebnisse. Am Vortag hatte die Behörde mitgeteilt, dass es nur wenige Infizierte in einer freikirchlichen Gemeinde gibt. Aber tatsächlich waren von zunächst 648 genommenen Proben nach Behördenangaben 14 positiv.

Landrat Günter Rosenke rechnete vorerst nicht mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen einer zu hohen Infektionskennziffer, verwies aber auf die noch ausstehenden Ergebnisse.

Freitag, 10. Juli, 6.57 Uhr

Bergkamen: Das Pflanzfest wird es wohl geben, die Weihnachtsmärkte vielleicht

Im Frühjahr herrschte bei vielen Bergkamenern Enttäuschung: Sie hatten einen Baum für den Jubiläumswald bestellt, konnten ihn aber nicht pflanzen. Die Stadt prüft jetzt, unter welchen Umständen zumindest das Pflanzfest im Jubiläumswald und die Weihnachtsmärkte stattfinden können. Bei den Märkten gibt es aber ein Problem mit einem typischen Bestandteil.


Freitag, 10. Juli, 5.32 Uhr
Bauernmarkt in Fröndenberg hat als Spezialmarkt Chancen

Die Fliegenkirmes ist abgesagt worden, dagegen gibt es für den Bauernmarkt noch Chancen: Er gilt als Spezialmarkt und fällt nicht unter das Verbot von Großveranstaltungen - aus einem bestimmten Grund.

Donnerstag, 9. Juli, 21.30 Uhr
Forscher ermitteln Risikofaktoren, die tödlichen Covid-19-Verlauf begünstigen

Britische Forscher haben rund 17 Millionen Patientendaten analysiert. So wollten sie Risikofaktoren bestimmen, die beeinflussen, ob ein Corona-Patient an der Infektion stirbt. Sechs Faktoren konnten die Wissenschaftler ermitteln: Geschlecht, Alter, sozioökonomischer Status, Vorerkrankungen, Übergewicht und Ethnie.

Donnerstag, 9. Juli, 19.27 Uhr

Nach Corona: Viele Unternehmen planen mit mehr Homeoffice

Das Homeoffice dürfte einer Studie zufolge auch über das Ende der Corona-Zeit hinaus an Bedeutung gewinnen und in vielen Unternehmen neue Normalität werden. Forscher des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung haben für ein Lagebild die Stimmung in rund 500 Unternehmen abgefragt. Ergebnis: Fast die Hälfte (42 Prozent) hat schon beschlossen, die Möglichkeiten, von zu Hause aus zu arbeiten, nach der Corona-Krise noch auszuweiten. Ein ebenso großer Anteil ist zwar noch unentschlossen, zurück zu weniger Homeoffice will aber kaum ein Unternehmen.

Donnerstag, 9. Juli, 18.00 Uhr
Erstes Testspiel in Oberaden steigt unter Extra-Corona-Regeln
Am Freitagabend geht es los: Der Fußball-A-Kreisligist SuS Oberaden trägt ab 19 Uhr am Römerberg-Stadion das erste Testspiel nach dem Corona-Lockdown gegen den SuS Rünthe aus. Nach und nach werden dann auch die übrigen Fußballvereine einsteigen und ihre ersten Spiele unter dem Mantel der Corona-Schutzverordnung austragen. Die verlangt aus organisatorischer Sicht den Vereinen einiges ab.

Donnerstag, 9. Juli, 17.45 Uhr

Rhenus Logistik: Vorwürfe zu Corona-Schutz am Arbeitsplatz

Die Rhenus Logistikgruppe ist einer der größten Arbeitgeber in Holzwickede. Wird hier der Corona-Schutz am Arbeitsplatz missachtet? So lautet ein Vorwurf aus der Belegschaft. Das Unternehmen reagiert.

Donnerstag, 9. Juli, 17.35 Uhr

Handwerker statt Corona-Urlauber: Gäste in der Ferienwohnung

Seit 14 Jahren bietet Christa Holtheuer eine Ferienwohnung auf der Hohenheide an. Nach Start zur Fußball-WM 2006 ist die Übernachtungsmöglichkeit auf dem Land inzwischen zu rund drei Vierteln des Jahres belegt. Die meisten Gäste sind Handwerker.

Donnerstag, 9. Juli, 16.46 Uhr

Kölner Arena darf nun bis zu 2400 Gäste einlassen

Die ersten Arena-Konzerte vor Publikum nach der Corona-Pause in Köln werden größer. Wie der Veranstalter mitteilte, dürfen künftig bis zu 2400 Gäste pro Veranstaltung in die Kölner Lanxess-Arena gelassen werden. Die Kapazität werde unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen nun schrittweise gesteigert. Bislang waren die Konzerte und Comedy-Auftritte auf rund 900 Gäste limitiert.

Mit dem dahinterstehenden Konzept hatten es die Veranstalter geschafft, überhaupt wieder Leben in die Lanxess-Arena zu kriegen, in die normalerweise 20.000 Menschen passen. Um die Corona-Regeln einzuhalten, wurde ein eigenes System entwickelt. Unter anderem werden Zuschauer im Innenraum in Plexiglas-Boxen gesetzt, die zur Bühne hin geöffnet sind.

Zu den nächsten Künstlern, die in Köln auftreten wollen, zählen unter anderem Beatrice Egli und Nena.

Donnerstag, 9. Juli, 16.29 Uhr

Fröndenberger Fliegenkirmes fällt aus

Daraus, dass es um die jährliche Fliegenkirmes ganz schlecht bestellt ist, machte die Fröndenberger Stadtverwaltung seit Wochen keinen Hehl. Nun ist die Absage raus. Traditionell hätte die Fliegenkirmes am dritten Wochenende im September stattfinden sollen.

Donnerstag, 9. Juli, 16.04 Uhr

Im April nur 85 Gäste in Fröndenberger Hotels und Pensionen

Hotels und Pensionen gehören in Fröndenberg zu den gebeutelsten Branchen infolge der Corona-Pandemie: Von Januar bis April verloren die Beherbergungsbetriebe zwei Drittel ihrer Gäste – Spitzenwert im Kreis.

Donnerstag, 9. Juli, 15.40 Uhr

Ein neuer Corona-Fall, aber viele Genesene

Ein neuer Fall in Schwerte ist der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna heute gemeldet worden. Die Statistik führt aber zugleich elf weitere Personen, die wieder als genesen gelten. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen aus dem Kreis Unna, die das Coronavirus überstanden haben, auf insgesamt 714. Aktuell infiziert im Kreis sind nur noch 27 Menschen.

Donnerstag, 9. Juli, 15.20 Uhr

Erste Testergebnisse: Wenige Corona-Infizierte in Mennoniten-Gemeinde

Beim Corona-Massentest in einer freikirchlichen Gemeinde in Euskirchen stimmen die ersten Ergebnisse nach Angaben des Kreises hoffnungsvoll. Von den 648 bislang ausgewerteten Tests sei lediglich bei 14 Personen das Coronavirus nachgewiesen worden, sagte Landrat Günter Rosenke am Donnerstag. Gut 300 weitere Ergebnisse würden an diesem Freitag erwartet.

Zuvor war bei 13 Mitgliedern einer Familie der Mennoniten-Gemeinde das Coronavirus nachgewiesen worden. Insgesamt seien also 27 Mitglieder der Gemeinde nachweislich mit dem Virus infiziert.

Donnerstag, 9. Juli, 14.03 Uhr

Urlaub in vielen Ländern wieder möglich – aber nicht ohne Regeln

Trotz Corona ist in vielen europäischen Staaten ein Urlaub wieder möglich. Bei manchen Ländern gilt jedoch noch die Reisewarnung. Die aktuelle Lage in den Urlaubsländern im Überblick.

Donnerstag, 9. Juli, 12.58 Uhr

Weniger Kriminalität zwischen März und Juni in NRW

Die Gesamtkriminalität in Nordrhein-Westfalen ist zwischen Anfang März und Ende Juni im Zuge der Corona-Krise um knapp 23 Prozent gesunken. Das teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt sei um 21 Prozent zurückgegangen. Er selbst habe da „noch ein paar Fragezeichen im Kopf“, sagte Reul. Aber die Zahl der angezeigten Fälle sei im Vergleichszeitraum von 13.230 auf 10.479 gesunken.

Der Minister erklärte, es gebe nur Vermutungen zur Ursache. Er selbst sei eher davon ausgegangen, dass die Aggressivität steige, wenn man länger auf engstem Raum zusammen sei. Es könnte sein, dass die Nachbarn besser aufgepasst hätten oder auch nicht alle Taten angezeigt wurden.

Donnerstag, 9. Juli, 12.03 Uhr

Ein Polizist mit Corona gestorben – insgesamt wenige infiziert

In der Corona-Krise ist bisher ein infizierter Polizist in Nordrhein-Westfalen gestorben. Insgesamt seien aber nur wenige Polizeibeamte erkrankt, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag. Die konkrete Zahl nannte Reul nicht: „Sie war wirklich sehr gering, weil wir so klug disponiert haben.“ So habe man unter anderem Dienstpläne angepasst.

Nach früheren Angaben des Innenministeriums war ein 54 Jahre alter Polizeibeamter aus Paderborn mit einer Corona-Infektion gestorben. Nach dpa-Informationen hatte sich der Beamte nicht im Dienst angesteckt.

Donnerstag, 9. Juli, 11.19 Uhr

Reul: Rund 50.000 Verstöße gegen die Corona-Regeln

Zwischen Ende März und Ende Juni hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen 50.587 Menschen gezählt, die gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verstoßen haben. Diese Zahl nannte Innenminister Herbert Reul am Donnerstag in Düsseldorf. Er betonte, dass dies nur die Fälle seien, bei denen die Polizei involviert war. Grundsätzlich liegt die Zuständigkeit bei den örtlichen Behörden mit ihren Ordnungsämtern. Bei den Fällen seien 36.837 Erwachsene, 11.404 Jugendliche und 2346 Kinder gezählt worden. „Die meisten Menschen verhalten sich vorbildlich und diszipliniert. Trotz des Verbots gibt es aber einige, die sich nicht an die Regeln halten. Der Drang nach frischer Luft ist nachvollziehbar, aber Corona ist noch nicht vorbei“, erklärte Reul.

Donnerstag, 9. Juli, 10.28 Uhr

Unnas Schlachthof Jedowski spürt Krise kaum

Die Fleischindustrie steht nach den Corona-Ausbrüchen bei Westfleisch und Tönnies in den vergangenen Wochen massiv in der Kritik. Im Schlacht- und Zerlegebetrieb Jedowski in Unna merkt man von der Krise allerdings wenig. Warum das so ist und was in Unna anders läuft als bei Tönnies und anderen Großbetrieben, hat der Geschäftsführer unserer Reporterin Vivien Nogaj erklärt.

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Donnerstag, 9. Juli, 10.10 Uhr

Keine Veranstaltungen in Holzwickede im September

Streetfoodmarkt, Oktoberfest und Holzwickede Karibisch: All diese eigentlich für den Herbst in Holzwickede geplanten Veranstaltungen fallen aus. Für eine andere Veranstaltung besteht noch Hoffnung – und auch über den Weihnachtsmarkt wird bereits diskutiert, wie unser Reporter Christian Greis zusammenfasst.

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Donnerstag, 9. Juli, 9.09 Uhr
Großbritannien: Quarantäne-Vorschriften für Einreisende gelockert

Zum Sommerurlaub hat England seine wegen der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende gelockert. Besucher aus Deutschland müssen sich von Freitag (10. Juli) an bei ihrer Ankunft nicht mehr für 14 Tage isolieren. Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Länder und Überseegebiete, die nach Auffassung der britischen Regierung die Corona-Krise im Griff haben.

Große Vorsicht ist beim Urlaub dennoch angebracht: Großbritannien hat die meisten Covid-19-Todesfälle in Europa und jeder Landesteil seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie.

Donnerstag, 9. Juli, 8.03 Uhr

Im Fleischwerk von Tönnies dürfen die ersten Teilbereiche öffnen

Drei Wochen nach der coronabedingten Schließung des riesigen Fleischwerkes von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück darf ein erster Teilbereich außerhalb der Produktion wieder geöffnet werden. Eine Ausnahmegenehmigung durch den Bürgermeister ermögliche die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Teilbereiches Verwaltung an dem Hauptstandort, teilte die Stadt mit.

Donnerstag, 9. Juli, 6.49 Uhr
Euskirchen: Corona-Tests in freikirchlicher Gemeinde gehen weiter

In Euskirchen wird am Donnerstag der Corona-Massentest einer freikirchlichen Gemeinde fortgesetzt, der am Vortag begonnen hatte. Die Kreisverwaltung rechnet für Freitag mit ersten Ergebnissen. Nachdem bei 13 Mitgliedern einer Familie der Mennoniten-Gemeinde das Coronavirus nachgewiesen wurde, hatte die Kreisverwaltung die ganze Gemeinde unter Quarantäne gestellt und Tests für die insgesamt rund 1000 Erwachsenen und Kinder angeordnet.

Bei knapp 100 positiven Test-Ergebnissen könnte auf die Region das gleiche zukommen wie zuletzt auf die Kreise Warendorf und Gütersloh: Erneute Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Donnerstag, 9. Juli, 5.45 Uhr

Winterwelt auf Eis gelegt? Großveranstaltungen über Verbotsfrist hinaus in Gefahr

Jetzt droht Kamen auch noch der Verlust der Winterwelt in diesem Jahr. Nachdem die Verbotsfrist für Großveranstaltungen am Mittwoch auf den 31. Oktober verlängert wurde, geht der Blick der städtischen Veranstaltungsplaner schon in den Winter und auch ins neue Jahr. Nur ein schlüssiges Konzept kann die Rettung bedeuten.


Mittwoch, 8. Juli, 22.00 Uhr
Spahn: Maskenpflicht „lieber drei Wochen zu spät“ aufheben
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut vor zu frühen Lockerungen beim Tragen von Alltagsmasken in der Corona-Krise gewarnt. Um das Risiko zu reduzieren, gebe es in bestimmten Situationen eine Maskenpflicht, sagte der CDU-Politiker. Dafür gelte aus seiner Sicht: „Lieber drei Wochen zu spät aufgehoben als drei Wochen zu früh.“

Mittwoch, 8. Juli, 19.00 Uhr
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf Aufhebungs-Urteil zu Gütersloh
Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf die gerichtliche Aufhebung der Corona-Beschränkungen für den Kreis Gütersloh reagiert. Bund und Länder hätten weiterhin das Ziel, erreichten Fortschritt bei der Bekämpfung der Pandemie nicht zu gefährden, betonte eine Regierungssprecherin. Da die Herausforderungen aber regional sehr unterschiedlich sein könnten, könnten sie oft vor Ort am besten gelöst werden.

Mittwoch, 8. Juli, 18.43 Uhr
NRW-Gebiete Spitzenreiter bei Infektions-Kennziffer
Mit dem Kreis Gütersloh sowie den Großstädten Düsseldorf und Duisburg liegen gleich drei Gebiete in NRW im bundesweiten Vergleich bei der wichtigen Infektions-Kennziffer für die Ausbreitung des Corona-Virus vorn. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug in Düsseldorf am Mittwoch 22. Für Duisburg wies das RKI einen Wert von 21,1 solcher Fälle aus.

Mittwoch, 8. Juli, 18.20 Uhr
Clubs und Diskotheken in NRW bleiben geschlossen
Das aktuelle Betriebsverbot für Clubs und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen zum Schutz vor Corona ist laut dem Oberverwaltungsgericht des Landes rechtmäßig. Das entschied das OVG am Mittwoch nach der Klage einer Kölner Diskothek-Betreiberin, wie das Gericht mitteilte. Es sei nicht zu beanstanden, wenn das Land annehme, dass in Clubs und Diskotheken ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe.

Mittwoch, 8. Juli, 18.08 Uhr
Niedersachsen lässt Gütersloher doch ab Samstag wieder ins Land
Das Land Niedersachsen lässt Urlauber aus dem Kreis Gütersloh nun doch schon von diesem Samstag (11. Juli) an wieder ins Land einreisen. Das sagte eine Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Mittwoch, 8. Juli, 17. 40 Uhr
DB feiert Bahnhofsjubiläum in Fröndenberg mit Verspätung
150 Jahre Gleisanschluss in Fröndenberg – eigentlich sollte zum Jubiläum ein großes Bahnhofsfest steigen. Die Bahn kommt jetzt mit Verspätung: Wegen der Corona-Pandemie heißt es 2021: „150 Jahre plus 1“.

Mittwoch, 8. Juli, 17.34 Uhr

Im Schmallenbach-Haus sind wieder Besuche von Bewohnern möglich

Das Pflegeheim Schmallenbach-Haus in Fröndenberg galt lange als der größte Corona-Hotspot im Kreis Unna, mehr als 20 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19. Inzwischen ist das Schmallenbach-Haus nicht nur coronafrei, sondern unter strengen Auflagen sind nun auch wieder Besuche bei den Bewohnern erlaubt, wie unsere Reporterin Dagmar Hornung berichtet.

Mittwoch, 8. Juli, 15.52 Uhr

Vier weitere Menschen gesund, ein neuer Corona-Fall in Lünen

Der Kreis Unna meldet an diesem Mittwoch, dass vier Menschen nach einer Corona-Infektion als genesen gelten. Die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreis Unna sinkt damit von 40 auf 37. Ein neuer Corona-Fall wurde am Mittwoch in Lünen bekannt.

Mittwoch, 8. Juli, 14.42 Uhr

Vier verkaufsoffene Sonntage mehr erlaubt – aber lohnen die sich auch?

An bis zu vier Sonntagen sollen die Geschäfte in NRW in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich öffnen dürfen, um die Corona-Verluste ausgleichen zu können. In Unna sieht man das mit gemischten Gefühlen. Schließlich sind Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten – und damit fehlt auch die Anziehungskraft, die sonst etwa die Autoschau in Kombination mit einem verkaufsoffenen Sonntag ausgeübt hat. Unsere Reporterin Anna Gemünd hat mit dem City-Werbering Unna über die schwierige Situation gesprochen.

Mittwoch, 8. Juli, 14.03 Uhr

Land stockt Bundeshilfen auf: 1000 Euro pro Monat für Freiberufler

Das Land Nordrhein-Westfalen will die Bundesmittel zur weiteren Hilfe für krisengeplagte Unternehmen für Freiberufler und Solo-Selbstständige erneut aufstocken. Diese sollen für die Sommermonate von Juni bis August jeweils 1000 Euro beantragen können, um den persönlichen Lebensunterhalt finanzieren zu können, kündigte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf an. Dafür stelle man 300 Millionen Euro bereit.

Unternehmer, die die Hilfen in Anspruch nehmen wollen, müssen diese von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gemeinsam mit den sogenannten Überbrückungshilfen des Bundes beantragen lassen. Dafür müssen sie nachweisen, dass ihre Umsätze im April und Mai mindestens 60 Prozent unter denen des Vorjahres lagen.

Mittwoch, 8. Juli, 11.35 Uhr

Hunderte Corona-Tests in freikirchlicher Gemeinde haben begonnen

Nach der Corona-Infektion von 13 Mitgliedern einer Familie in Euskirchen haben die Tests für Hunderte Mitglieder einer freikirchlichen Gemeinde begonnen. Die gesamte Euskirchener Mennoniten-Gemeinde, die auch komplett unter Quarantäne steht, muss sich diese Woche auf das Virus testen lassen, wie der Sprecher des Kreises Euskirchen mitteilte. Das Kreis-Gesundheitsamt geht demnach von etwa 1000 zu testenden Menschen aus. Erste Ergebnisse könnten am Freitag vorliegen, sagte Behördensprecher Wolfgang Andres.

Dann werde sich zeigen, ob es Anzeichen für einen drohenden Lockdown gebe. „Wir haben knapp 200 000 Einwohner. Wenn wir knapp 100 Fälle hätten in Euskirchen, dann steht zumindest der Lockdown im Raum“, sagte Andres. Als Grenzwert für neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelten 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Mittwoch, 8. Juli, 10.50 Uhr

Neue Coronaschutzverordnung verhindert Lichtermarkt und Co. im Herbst

Im Kreis Unna waren zahlreiche Großveranstaltungen im Herbst schon vor der Veröffentlichung der neuen Coronaschutzverordnung abgesagt worden. Erst am Dienstag hatte die Stadt Bergkamen bekannt gegeben, dass der Lichtermarkt und die Herbstkirmes coronabedingt ausfallen. Schon vor einer Woche hatte das Stadtmarketing in Unna mitgeteilt, dass das Stadtfest, die Autoschau und die Katharinenkirmes nicht stattfinden können.

In Kamen müssen der Severinsmarkt sowie die Pflaumenkirmes und in Fröndenberg die Fliegenkirmes in diesem Jahr aus dem Veranstaltungskalender gestrichen werden.

Mittwoch, 8. Juli, 9:03 Uhr
NRW verbietet große Festveranstaltungen bis 31. Oktober
Das Land NRW hat das Verbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert. In der neuen Coronaschutzverordnung, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt. Andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen können bei bestimmten Hygiene- und Abstandsvorgaben erlaubt werden. Bund und Länder hatten sich bereits Mitte Juni auf die Verlängerung des Verbots geeinigt. Mit der neuen Verordnung ist es in NRW jetzt rechtskräftig.


Mittwoch, 8. Juli, 8:41 Uhr
Infektions-Kennziffer im Kreis Gütersloh sinkt weiter
Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner im Kreis Gütersloh ist weiter gesunken und nähert sich den Werten anderer Regionen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 28,6. Als Grenzwert für neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens gilt der Wert 50. Am Vortag lag diese Infektions-Kennziffer noch bei 35,4. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs beim Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück lag der Wert bei 270,2.


Mittwoch, 8. Juli, 7:38 Uhr
Spucken, schlagen, randalieren: Wenn der Streit mit Maskengegnern eskaliert
Seit Ende April gilt in Deutschland die Maskenpflicht. Der Bund empfiehlt das Tragen der Masken dringend. Dennoch kommt es immer wieder zu gewalttätigen Vorfällen mit Maskengegnern.

Mittwoch, 8. Juli, 6:03 Uhr
Gesenkte Mehrwertsteuer: Stadtwerke wollen Bonus fürs gesamte Jahr vergeben
Die Mehrwertsteuer knüpft an den Zeitpunkt der erbrachten Leistung an: Dieser Umstand wird sich für Strom-, Gas- und Wasserverbraucher höchstwahrscheinlich in barer Münze auszahlen.


Mittwoch, 8. Juli, 5:47 Uhr
Fast 1900 Mängel in Unterkünften bei Fleischindustrie
„Die Beschwerden über schlechte Wohnverhältnisse sind bestätigt worden“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem zuständigen Ausschuss. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dienstag, 7. Juli, 21.01 Uhr
Bei Niedersachsen-Reise: Gütersloher brauchen noch bis Montag Corona-Test
Trotz gerichtlicher Aufhebung der strengeren Corona-Beschränkungen sowie der sinkenden Infektionszahlen im Kreis Gütersloh brauchen Niedersachsen-Reisende von dort laut eines Medienberichts noch bis einschließlich zum Wochenende einen negativen Corona-Test. Die bestehenden Reisebeschränkungen für Menschen aus dem Kreisgebiet will das Land Niedersachsen „bei bis dahin unverändert positiver Infektionslage“ dann am Montag, 13. Juli mit einer neuen Verordnung aufheben, sagte eine Sprecherin der Landesregierung der „Rheinischen Post“.

Dienstag, 7. Juli, 18.15 Uhr
Ökonom: Vor allem künftige Generationen müssen Corona-Lasten tragen
Die Stiftung Marktwirtschaft hat der Politik vorgeworfen, die finanziellen Lasten der Corona-Pandemie vor allem auf künftige Generationen abzuwälzen. Wolle man diese Belastung abmildern, müsse der Staat möglichst bald mit der Tilgung der nun auflaufenden Schulden beginnen, vor allem aber das Anwachsen der versteckten Staatsschulden dämpfen. Das sagte der Ökonom Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung.

Dienstag, 7. Juli, 17.26 Uhr

Lebensmittel-Ausgabe bittet dringend um Spenden

Die Tafelausgabe auf dem Mühlenberg wird definitiv nicht vor Ende der Sommerferien wiedereröffnen. Das Provisorium der Tüten-Ausgabe im Allee-Café ist nun dringend auf Spenden angewiesen.

Dienstag, 7. Juli, 17.19 Uhr

Lichtermarkt und Herbstkirmes in Bergkamen fallen aus

Die Bergkamener müssen auf zwei beliebte Veranstaltungen verzichten: Auch die Herbstkirmes und der Lichtermarkt fallen der Corona-Pandemie zum Opfer. Nur für eine Veranstaltung im November besteht Hoffnung. Das Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald könnte stattfinden.

Dienstag, 7. Juli, 17.01 Uhr

Kino in Corona-Zeiten – und der bange Blick in die USA

Das Kinorama in Unna hat nicht nur das Problem, die Säle nicht füllen zu dürfen. Es fehlen auch die Blockbuster. Weil in den USA an Kinobesuche noch nicht zu denken ist, erscheinen die neuen Filme nicht. Das bringt auch das Kino in Unna in Bedrängnis.

Dienstag, 7. Juli, 16.07 Uhr

Landrat will Tönnies Kosten von Corona-Ausbruch in Rechnung stellen

Der Gütersloher Landrat Sven-Georg Adenauer will das Unternehmen Tönnies für die entstandenen Kosten durch den massiven Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik Rheda-Wiedenbrück in die Pflicht nehmen. Immerhin habe das Unternehmen von Clemens Tönnies viele Kosten im Kreis Gütersloh verursacht. „Irgendwann wird ihm diese Rechnung auch präsentiert werden, zumindest das, was wir als Kreisverwaltung an Kosten hatten“, sagte der CDU-Politiker ohne eine Summe zu beziffern. „Herr Tönnies hat sich ja bereit erklärt, die Kosten für die Testungen zu übernehmen. Der Deckel wird mit Sicherheit größer werden“, sagte Adenauer. Auch eine gerichtliche Auseinandersetzung über die Kostenübernahme schloss der Landrat nicht aus.

Dienstag, 7. Juli, 15.41 Uhr

Zwei neue Corona-Fälle gemeldet

Heute sind dem Gesundheitsamt Unna zwei neue Fälle (beide in Lünen) gemeldet worden. Gleichzeitig gelten aber auch zwei weitere Personen mehr als gestern als wieder genesen. Damit bleibt die Zahl der aktuell Infizierten bei 40. Insgesamt haben sich seit Beginn 778 Personen angesteckt.

Dienstag, 7. Juli, 13.46 Uhr

Corona-Ausbruch in Euskirchen: 500 Kirchenmitglieder in Quarantäne

Nach der Corona-Infektion einer kompletten zwölfköpfigen Familie in Euskirchen hat das Kreis-Gesundheitsamt Quarantäne für rund 500 Mitglieder einer freikirchlichen Gemeinde angeordnet. Nach Angaben eines Behördensprechers von Dienstag sind alle Mitglieder der Euskirchener Mennoniten-Gemeinde betroffen, einer evangelischen Freikirche, der die betroffene Familie angehört. Nach der Familie sollen alle Gemeindemitglieder noch diese Woche auf das Virus getestet werden.

Dienstag, 7. Juli, 12.20 Uhr

Letzte Dorfkneipe in Fröndenberg stemmt sich gegen die Corona-Krise

Die Corona-Krise setzt der Gastronomie weiter zu – dabei hatten Dorfkneipen es auch vorher schon nicht leicht. Wir haben Wilma Meier besucht, die Wirtin der Gaststätte Schulte in Bausenhagen. Sie führt die letzte echte Dorfkneipe in ganz Fröndenberg – und stemmt sich mit Schnittchen und Sauerbraten auf Bestellung gegen die Krise.

Dienstag, 7. Juli, 11.31 Uhr

FDP: Maskenpflicht unter Umständen nicht mehr verhältnismäßig

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster zu den coronabedingten strengen Auflagen im Kreis Gütersloh fordert die FDP im Bundestag ein Überprüfen aller Beschränkungen in Deutschland. Bundesregierung und Landesregierungen müssten alle Maßnahmen erneut auf ihre Verhältnismäßigkeit abklopfen, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Theurer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das gelte auch für die Maskenpflicht.

„Das Urteil macht nochmals deutlich, dass alle Einschränkungen von Grundrechten verhältnismäßig und nachvollziehbar sein müssen“, sagte Theurer . „Wo es regional über einen längeren Zeitraum gar kein akutes Infektionsgeschehen gibt, ist sogar der sehr geringfügige Eingriff einer Maskenpflicht nicht mehr verhältnismäßig.“

Dagegen hatten die 16 Ländergesundheitsminister erst am Montag beschlossen, an der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Geschäften sowie in Zügen und Bussen vorerst festzuhalten.

Dienstag, 7. Juli, 10.16 Uhr

Infektions-Kennziffer im Kreis Gütersloh deutlich unter Grenzwert

Nach etlichen Coronavirus-Fällen beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner im Kreis Gütersloh deutlich unter den Grenzwert gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 35,4. Als Grenzwert gilt der Wert 50.

Bereits am Montag hatte das Oberverwaltungsgericht Münster die von der nordrhein-westfälischen Landesregierung verfügten Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh gekippt.


Dienstag, 7. Juli, 7.42 Uhr
Testung der Tönnies-Mitarbeiter: Mobile Test-Teams starten zweite Runde
Der Krisenstab des Kreises Gütersloh teilte am Montagabend mit, dass die mobilen Test-Teams zu ihrer zweiten Runde gestartet seien. Sie besuchen erneut Haushalte, in denen Tönnies-Beschäftigte leben. „Dort werden diese Personen und ihre Haushaltsmitglieder erneut abgestrichen. Die Rede ist dabei von rund 7000 Personen und 1100 Adressen“, hieß es. Hintergrund waren mehr als 1000 positiv auf das Coronavirus getestete Tönnies-Mitarbeiter am Standort in Rheda-Wiedenbrück.

Dienstag, 7 Juli, 6.46 Uhr

Lockdown gekippt: Wieder mehr Freiheiten im Kreis Gütersloh

„Ich freue mich für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis, wir haben jetzt wieder ein Stück mehr Freiheit. Der Lockdown war eine Belastung, jetzt ist endlich die Stigmatisierung vorbei“, erklärte Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU).


Dienstag, 7 Juli, 5.54 Uhr
NRW-Innenminister: "Corona ist noch nicht vorbei" - Partyzonen in Großstädten

Mit Blick auf Menschenansammlungen in Partyzonen von Großstädten hat NRW-Innenminister Herbert Reul an die Vernunft der Bürger appelliert. Das Ordnungsamt habe mit Unterstützung der Polizei eine Menge Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt und die örtliche Polizei in manchen Städten die Präsenz erhöht. „Ich würde mir jedoch wünschen, dass härtere Maßnahmen und Einschränkungen nicht nötig sind, sondern die Leute sich zusammenreißen - zum eigenen Schutz und zum Schutz aller“, sagte Reul.

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