Coronavirus im Liveblog: Zwei neue Corona-Fälle in Bergkamen

Liveblog für den Kreis Unna

Zwei neue Corona-Fälle meldet der Kreis Unna am Dienstag aus Bergkamen. Und: Die Warn-App „Nina“ sorgt mit einer Corona-Entwarnung für Verwirrung. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Kreis Unna

14.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 11 min
Aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Unna, Kamen, Bergkamen, Fröndenberg, Holzwickede und weiteren Orten gibt es im Liveblog für den Kreis Unna.

Urlauber sollen an Kosten für Corona-Tests beteiligt werden: „Wenn man in ein Risikogebiet fährt, muss man anschließend für 14 Tage in Quarantäne oder sich freitesten lassen“, sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). © dpa

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In eigener Sache: Dieser Liveblog wird zurzeit nicht mehr aktualisiert. Alle Neuigkeiten rund um das Coronavirus finden Sie ab sofort hier und weiterhin auf unserer Themenseite.

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Die Lage im Kreis Unna in Kürze:

  • 793 Infektionen mit dem neuartigen Sars-CoV-2-Virus sind im Kreis Unna bislang gemeldet worden (Stand: 14. Juli, 15 Uhr).
  • 724 Menschen gelten als genesen, weil die angeordnete Quarantäne für sie endete (Stand: 14. Juli).
  • 39 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 wurden erfasst (Stand: 14. Juli).

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Dienstag, 14. Juli, 22.00 Uhr

EU erlässt Ausnahmeregelung für Covid-19-Arzneimittel

Die EU setzt befristet Auflagen aus, um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs zu beschleunigen. Wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte, werden vom kommenden Samstag an Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen (GVO) ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung klinisch geprüft werden können. Zudem wird klargestellt, dass die Regelung auch gilt, wenn Mitgliedsstaaten den Einsatz von offiziell noch nicht genehmigten Covid-19-Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen erlauben wollen.

Die neue EU-Verordnung gilt, solange die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 als Pandemie betrachtet oder solange ein Beschluss der Kommission gilt, mit dem sie eine gesundheitliche Krisensituation aufgrund von Covid-19 feststellt.

Dienstag, 14. Juli, 20.53 Uhr

EU: Einreise aus Serbien und Montenegro wird wieder verboten

Die EU-Staaten wollen die in der Corona-Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen wieder ausweiten. Die Botschafter der EU-Staaten einigten sich darauf, die Beschränkungen für Bürger aus den beiden Balkanstaaten Serbien und Montenegro wieder einzuführen, wie mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf EU-Diplomaten berichten.

Grund dafür ist, dass die Viruslage sich in beiden Ländern deutlich verschlechtert hat. Die Liste der Drittstaaten, aus denen Reisen in die EU möglich sind, schrumpft somit auf zwölf Länder. Die Botschafter fügten kein neues Land hinzu. Die Entscheidung muss noch im schriftlichen Verfahren offiziell von den Hauptstädten bestätigt werden.

Dienstag, 14. Juli, 20.01 Uhr

Hilfsprogramm für gemeinnützige Vereine und Verbände

Mit 50 Millionen Euro will das Land NRW gemeinnützige Vereine und Verbände durch die Corona-Pandemie bringen. Anträge auf Förderung aus dem Sonderprogramm „Heimat 2020“ können auf der Webseite www.mhkbg.nrw oder über die jeweils zuständige Bezirksregierung gestellt werden, teilte das Heimatministerium mit.

Gemeinnützige Vereine können dabei einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen.

Dienstag, 14. Juli, 19.15 Uhr

Reisewarnung für Luxemburg

Das Auswärtige Amt hat heute für Luxemburg wieder eine offizielle Reisewarnung in Kraft gesetzt. Das Amt rät von „nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen“ in das Nachbarland ab. Grund ist die Corona-Lage, die sich dort zugespitzt habe. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen habe in dem Nachbarland in den vergangenen sieben Tagen die Grenze von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten.

Dienstag, 14. Juli, 18.44 Uhr

Einreise nach Island für deutsche Urlauber ohne Test

Urlauber aus Deutschland müssen sich bei der Einreise nach Island ab Donnerstag nicht mehr auf Corona testen lassen. Gleiches gelte für Reisende aus Dänemark, Norwegen und Finnland, teilte die isländische Regierung mit. Der isländische Chef-Epidemiologe Thórólfur Gudnason habe entschieden, dass man die Länder als Gebiete mit geringem Corona-Risiko einstufen könne. Bedingung für die testfreie Einreise ist, dass man sich in den 14 Tagen zuvor nicht in einem Risikogebiet befunden hat.

Für alle anderen Reisenden, die nach Island kommen dürfen, gilt weiterhin, dass sie sich am Flughafen auf das Coronavirus testen lassen können, um die ansonsten obligatorische 14-tägige Quarantäne zu vermeiden.

Dienstag, 14. Juli, 18.04 Uhr

Mögliche Rückzahlungen von Soforthilfe: NRW setzt Verfahren aus

Das Land Nordrhein-Westfalen stoppt zunächst die Nachprüfungen zur Corona-Soforthilfe. Einige Abrechnungsverfahren zu Rückzahlungsverpflichtungen hätten sich als problematisch erwiesen, teilte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) mit. Die Landesregierung habe dem Bund nun offene Punkte mitgeteilt und halte das Rückmeldeverfahren bis zur Klärung dieser Fragen an.

Dienstag, 14. Juli, 17.51 Uhr

Warn-App Nina verwirrt mit Entwarnung zum Coronavirus im Kreis Unna

Noch immer stecken sich im Kreis Unna fast täglich Menschen mit dem Coronavirus an – an diesem Dienstag wurden zwei neue Fälle in Bergkamen bekannt. Eine Entwarnung in einer Behörden-App verwundert deshalb.

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Dienstag, 14. Juli, 17.34 Uhr

Das sagt der Holzwickeder Metzger Thomas Weljehausen zum Tönnies-Eklat

Die Fleischindustrie steht wegen des Tönnies-Eklats seit Wochen in der Kritik. Thomas Weljehausen, Inhaber des einzigen Metzgerbetriebs in Holzwickede, hat dazu eine klare Haltung. Unser Reporter Carlo Czichowski hat mit ihm gesprochen.

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Dienstag, 14. Juli, 17.18 Uhr

Weihnachtsmarkt in Unna steht auf der Kippe

Drei Wochen nach dem derzeit geltenden Veranstaltungsverbot in NRW soll der Weihnachtsmarkt in Unna starten, zumindest Stand jetzt. Beim Stadtmarketing herrscht große Unsicherheit, ob der Markt stattfinden kann. Unsere Reporterin Anna Gemünd fasst den Stand der Dinge zusammen.

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Dienstag, 14. Juli, 15.46 Uhr

Zwei neue Corona-Fälle in Bergkamen

Im täglichen Corona-Update für den Kreis Unna finden sich zwei neue Fälle in Bergkamen. Damit liegen in Bergkamen derzeit acht bestätigte Infektionen vor, die kreisweit meisten. Insgesamt gelten 30 Menschen im Kreis Unna aktuell als infiziert. Die meisten befinden sich in häuslicher Quarantäne, nur einer liegt im Krankenhaus. Drei weitere Personen mehr als am Montag gelten als genesen, insgesamt haben nun 724 Menschen im Kreis Unna eine Corona-Infektion gesund überstanden.

Dienstag, 14. Juli, 14.07 Uhr

Mehr kleine Freiheiten: Corona-Lockerungen stehen bevor

In Nordrhein-Westfalen werden die Corona-Regeln an diesem Mittwoch (15. Juli) wieder etwas gelockert. Das wird vor allem die Menschen freuen, die ein großes Fest feiern wollen, wie Hochzeit, Ausstand, Taufe oder Geburtstag: Für Feste aus besonderem Anlass dürfen 150 Gäste kommen, also deutlich mehr als die bisherigen 50. Das NRW-Kabinett hatte die Änderungen für die Coronaschutzverordnung beschlossen, die in der neuen Version bis zum 11. August verlängert wurde.

Trotz dieser Lockerung gelten die drei Grundregeln weiter: Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen und die Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten sicherstellen. Bei Kultur und sonstigen Veranstaltungen muss ein Hygienekonzept erst bei 300 Teilnehmern vorgelegt werden und nicht mehr schon bei 100. Beim Kontaktsport in der Halle sind statt der bisher 10 dann 30 Teilnehmer erlaubt. Zuschauen dürfen bei Sportveranstaltungen 300 statt der bisher 100.

Änderungen gibt es in der Coronaeinreiseverordnung für Beschäftigte aus kritischen Infrastrukturen: Wer aus dem Sommerurlaub oder vom Verwandtschaftsbesuch aus Corona-Risikogebieten zurückkommt, ist nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen. Er ist das nur nach einem negativen Test. Damit werde ausreichenden Testkapazitäten Rechnung getragen, hatte das Gesundheitsministerium mitgeteilt.

Dienstag, 14. Juli, 12.58 Uhr

NRW verdoppelt steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

Der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird in Nordrhein-Westfalen infolge der Corona-Krise für die Jahre 2020 und 2021 mehr als verdoppelt. Wie NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) am Dienstag mitteilte, steigt er von bisher 1908 auf 4008 Euro. Die Änderung gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2020 für das erste zu begünstigende Kind.

Dienstag, 14. Juli, 11.32 Uhr

Österreich hebt Einreisebeschränkung für Kreis Gütersloh auf

Menschen aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen können wieder ohne Einschränkungen nach Österreich reisen. Die Einreise aus Deutschland sei wieder uneingeschränkt möglich, teilte das Außenministerium in Wien am Dienstag auf seiner Webseite mit. Auch die seit Ende Juni geltende teilweise Reisewarnung Österreichs für das Land Nordrhein-Westfalen wurde aufgehoben. Seit dem 29. Juni mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh ein ärztliches Attest für einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.


Dienstag, 14. Juli, 9.43 Uhr

Ausreiseverbote für Landkreise?

Die Bundesregierung will bei regionalen Corona-Ausbrüchen effektiver durchgreifen. Es geht unter anderem darum, Ausreiseverbote für Landkreise auszusprechen, die schwer betroffen sind. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Ob die Pläne umgesetzt werden, ist allerdings noch unklar. In den nächsten Tagen soll es weitere Gespräche zwischen Bund und Ländern geben.

Dienstag, 14. Juli, 8.38 Uhr

Urlauber sollen an Kosten für Corona-Tests beteiligt werden

"Wenn man in ein Risikogebiet fährt, muss man anschließend für 14 Tage in Quarantäne oder sich freitesten lassen", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Rande einer Veranstaltung der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) in Mönchengladbach. Die Krankenkassen würden zwar die Laborkosten dafür zahlen, aber die Gesundheitsämter würden Gebühren nehmen. "Ich finde, wenn jemand in Urlaub in ein Risikogebiet fährt, ist es nicht Aufgabe der Solidargemeinschaft, das Freitesten zu finanzieren", sagte Laumann.

Dienstag, 14. Juli, 7.28 Uhr
Kinoverband in Sorge

Kaum besucherstarke Filme und Abstandsregeln: Die Zukunft für deutsche Kinos könnte düster aussehen. Wegen der Corona-Pandemie mussten die Kinos monatelang schließen. Nun sind sie wieder geöffnet. Aber die Krise ist noch lange nicht überwunden, wie Christine Berg vom Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF Kino) im Interview berichtet. Das größte Problem seien die Abstandsregelungen. Das Interview finden Sie hier.

Dienstag, 14. Juli, 6.44 Uhr
Bombenverdacht und Corona: Bau von Regenrückhaltebecken verzögert
Eigentlich hätte an der Ecke Oelpfad und Stehfenstraße in Holzwickede schon bald ein neues Regenrückhaltebecken entstehen sollen. Wegen der Corona-Krise war ein entscheidender Schritt aber nicht möglich.

Dienstag, 14. Juli, 5.48 Uhr

Urlaub trotz Corona: Unterschiedliche Regeln sind zu beachten

Die Sommerferien haben angefangen: Viele außereuropäische Reiseziele fallen in der Corona-Pandemie wegen Einreisebeschränkungen und Reisewarnungen weg - aber Urlaub vor allem in Europa ist wieder möglich: Bis Ende August hat das Auswärtige Amt (AA) Ende Juni seine weltweite Reisewarnung verlängert, für den Großteil der europäischen Länder aber aufgehoben: Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Einschränkungen beliebter Reiseziele.



Montag, 13. Juli, 22.03 Uhr

Bund will zielgenaueres Vorgehen bei regionalen Corona-Ausbrüchen

Die Bundesregierung plant ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Dieses Vorgehen resultiert aus einer Video-Schalte von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer. Ziel sei es, schneller zu reagieren, mehr zu testen, auch solle es Ausreisebeschränkungen geben. Hintergrund sei, dass sich die Bundesländer untereinander mehr vertrauen sollen.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat es sich um einen ergebnisoffenen Meinungsaustausch über technische Anpassungen bestehender Regelungen gehandelt, es habe keine Beschlüsse gegeben. In den nächsten Tagen dürfte es weitere Gespräche geben. Es wird aber voraussichtlich in dieser Woche keine neue Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geben.

Montag, 13. Juli, 19.51 Uhr

Studie deutet auf nur kurz anhaltende Immunität hin

Die Wahrscheinlichkeit sich nochmal mit dem Coronavirus zu infizieren, ist doch nicht so gering, wie bisher angenommen. Das zeigt eine Studie aus London.

Montag, 13. Juli, 17.58 Uhr

So spielt das Theater Narrenschiff zu Corona-Zeiten

Das beliebte Open Air-Theater auf dem Westfriedhof in Unna fällt in diesem Jahr aus. Trotzdem spielt das Theater Narrenschiff draußen - und bringt Shakespeare in Quarantäne. Unsere Reporterin Anna Gemünd hat aufgeschrieben, wie sich Corona auf die Arbeit der Künstler auswirkt.

Montag, 13. Juli, 17.23 Uhr

Fünfköpfige Familie aus Kamen ist mit Corona infiziert

Unter den zehn neuen Corona-Fällen im Kreis Unna sind allein fünf aus Kamen. Die Nachfrage beim Kreis Unna ergab: Alle Fälle sind ein und derselben Familie zuzuordnen.

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Montag, 13. Juli, 15.41 Uhr

Zehn neue Corona-Fälle im Kreis Unna

Das Kreisgesundheitsamt meldet an diesem Montag zehn neue Corona-Infektionen, wobei die Behörde darüber bereits am Samstag Kenntnis erhielt. Der Kreis veröffentlicht an den Wochenenden aufgrund des niedrigen Infektionsgeschehens aber seit einiger Zeit keine neuen Zahlen mehr. Am Sonntag und Montag seien indes keine weiteren Fälle bekannt geworden, wie Behördensprecher Max Rolke mitteilte. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie Anfang März 791 Menschen im Kreis Unna mit dem Coronavirus infiziert. 31 Menschen gelten aktuell als infiziert (+4). 721 Menschen gelten als genesen (+6), 39 starben in Verbindung mit Covid-19.

Montag, 13. Juli, 14.28 Uhr

Deutsche Krebshilfe: 50.000 Operationen wegen Corona verschoben

Die Deutsche Krebshilfe geht davon aus, dass bislang aufgrund der Pandemie rund 50.000 Krebsoperationen ausgeblieben sind. Das könnte fatale Folgen für Krebspatienten haben, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Montag, 13. Juli, 12.25 Uhr

Spahn: „Die Gefahr einer zweiten Welle ist real“

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger vor Nachlässigkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie gewarnt und eindringlich aufgerufen, die Schutzmaßnahmen einzuhalten. „Die Gefahr einer zweiten Welle ist real“, sagte Spahn am Montag in Berlin bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Er rief die Bevölkerung auf, gerade auch in Urlaubszeiten wachsam zu bleiben und nicht übermütig zu werden. Spahn bat die Bürger, in der Corona-Krise weiterhin Abstand zu halten, die Hygienemaßnahmen einzuhalten und Alltagsmasken zu tragen.

Mit Blick auf die Lage auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca, wo am vergangenen Wochenende Hunderte Touristen für Empörung gesorgt hatten, weil sie unter Missachtung der Vorsichtsmaßnahmen gefeiert hatten, äußerte sich Spahn besorgt. „Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird“, sagte er. Dort, wo miteinander gefeiert werde, sei das Risiko besonders hoch. Auch das Rückreiserisiko für alle anderen im Flugzeug und für die Menschen zu Hause. Feiern im österreichischen Skiort Ischgl gelten als einer der Ausgangspunkte für die Verbreitung des Coronavirus auch in Deutschland.

Montag, 13. Juli, 12.03 Uhr

Freiwilligenregister für Corona-Notlage startet in NRW
Ein Freiwilligenregister soll in einer Corona-Notlage viele Helfer aus Gesundheitsberufen in Nordrhein-Westfalen mobilisieren. Auf einem neuen Internetportal könnten sich Fachkräfte nun registrieren und Unterstützung für einen Corona-Versorgungsengpass anbieten, teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf mit. Der Appell richte sich etwa an Ärzte, Pfleger, medizinische Fachangestellte, aber auch an Verwaltungskräfte aus der Branche.

„Wichtig ist: Mit der Registrierung ist keine Verpflichtung verbunden“, unterstrich Laumann. „Es geht zunächst nur um eine grundsätzliche Bereitschaft zur Unterstützung.“ Viele Experten und Politiker wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnen immer wieder vor der Gefahr einer „zweiten Welle“ von Corona-Infektionen.

Montag, 13. Juli, 10.13 Uhr
Kein Mundschutz, kein Abstand: Nizza verhängt nach Disko-Exzess Maskenpflicht

Tausende Besucher einer Freiluftdiskothek an der Côte d’Azur liegen sich in den Armen, tanzen - ganz ohne Masken, das zeigen Videoaufnahmen. Die Aufnahmen wurden mehrere Hunderttausend Mal abgerufen. Nizzas Bürgermeister schreibt jetzt für alle weiteren Veranstaltungen in seiner Stadt Gesichtsmasken vor. Mediziner sorgen sich vor einer möglichen zweiten Corona-Welle.

Montag, 13. Juli, 8.39 Uhr
Jobsuche in Corona-Zeiten: Bewerbungsgespräch per Video

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance - das gilt auch für ein Bewerbungsgespräch. Aufgrund der Corona-Pandemie fällt aber zur Zeit nicht nur das Händeschütteln zur Begrüßung weg, sondern oft das komplette Treffen. Stattdessen findet ein Video-Gespräch statt. Doch gelten da die gleichen Regeln? Wie gelingt es, vor der Kamera ein gutes Bild zu machen? Hier finden Sie wertvolle Tipps für das Video-Bewerbungsgespräch.


Montag, 13. Juli, 7.27 Uhr

Neue Filteranlagen bei Tönnies gegen Corona

Beim Fleischverarbeiter Tönnies im Kreis Gütersloh werden heute neue Filteranlagen getestet, berichtet der WDR am Montag. Die sollen in Zukunft verhindern, dass das Coronavirus sich über die Lüftung im Schlachthof verbreiten kann. Sie sollen kleine Partikel, wie Coronaviren, aus der Luft filtern. Von den Tests dürfte abhängen, wann Tönnies den Schlachtbetrieb wieder aufnehmen darf.

Montag, 13. Juli, 6.45 Uhr

Polizei greift nach Corona-Verstößen in Gaststätten durch

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln zog am Freitag- und Samstagabend nach Angaben der Stadt seine Außendienstkräfte an den Hotspots zusammen: Außengastronomien, die trotz Sperrstunde geöffnet und zu viele Besucher hatten, seien geschlossen worden. Überfüllte Plätze vor den Kneipen wurden geräumt. Bei zu schlechter Luft in den Gasträumen mussten die Betreiber für bessere Lüftung sorgen.

Montag, 13. Juli, 5.55 Uhr

Verband legt den Saisonstart für die Basketballer fest

Jetzt haben auch die Basketballer Gewissheit: Der Westdeutsche Basketball-Verband hat den Saisonstart für die Ligen festgelegt. Und der liegt weit hinter dem Start der Handballer.

Sonntag, 12. Juli, 20.55 Uhr:

Neuer Rekord bei Neuinfektionen - WHO zählt 230.000 neue Fälle

Die Corona-Krise bricht immer wieder neue Rekorde. Nun meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO einen neuen Höchstwert bei der Zahl der Neuinfektionen. Mit 230.000 neuen Fällen gab es noch nie einen Tag an dem mehr Neuinfektionen gezählt wurden.

Sonntag, 12. Juli, 20.00 Uhr:

NRW lockert allgemeine Corona-Regeln

Das NRW-Landeskabinett hat heute einige Änderungen in der Corona-Schutzverordnung beschlossen, wie der WDR berichtet. Ab Mittwoch dürfen an Festen aus besonderem Anlass wie Hochzeiten oder Beerdigungen 150 Personen teilnehmen, wenn eine Kontaktverfolgung sichergestellt ist. Bei anderen Veranstaltungen muss nun ab 300 Personen, anstatt wie bislang ab 100 Personen, ein Hygienekonzept vorgelegt werden.

Die Personenbegrenzungen beim Kontaktsport wurde von zehn auf 30 Personen erhöht. Ebenso wurde auch die zulässige Zuschauerzahl von 100 auf 300 erhöht. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte, „die nach wie vor positive landesweite Entwicklung der Zahlen eröffnet kleinere Spielräume, die wir für mehr Freiheiten verantwortungsvoll nutzen wollen.“

Für Einreisende und Rückreisende werden ab sofort ausreichende Testkapazitäten geschaffen. Ausnahmen von der Quarantänepflicht wurden reduziert. Beschäftigte aus „kritischen Infrastrukturen“, die nun ihren Sommerurlaub in einem Risikogebiet verbringen, werden nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test.

Neben diesen Lockerungen wurde die Corona-Schutzverordnung aber auch bis zum 11. August verlängert. Damit bleibt zunächst auch die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln bestehen.

Sonntag, 12. Juli, 18.17 Uhr:
Ausflügler zieht es trotz Verbot nach Holzwickede

Ein Ausflug in die Natur kostet nichts und geht trotz Pandemie. Wenn da nicht der Eichenprozessionsspinner wäre. Die Raupe und ihre Gifthaare führen momentan dazu, das im Süden Holzwickedes ein in der Region beliebtes Naherholungsziel für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Chef auf dem Areal ist die Bundeswehr. Sie übt hier und hat das Betretungsverbot ausgesprochen. Ein Besuch vor Ort zeigt: Trotz Verbot ist der sogenannte „Truppi“ an einem Sonntag beliebtes Ausflugsziel.


Sonntag, 12. Juli, 17.39 Uhr:
Endlich wieder pöhlen: Verein muss Zuschauer bei Testkick nach Hause schicken

Die Sehnsucht nach Fußball auf und am Platz statt vor dem TV scheint riesig und zeigt sich am Beispiel eines Testspiels vom Wochenende. Bei der Partie zwischen A-Ligist Oberaden und B-Ligist Rünthe war der Zuschauerandrang so groß, dass der Heimverein einen Einlass-Stop verhängte.

Sonntag, 12. Juli, 16.57 Uhr:
Fröndenberger Original arbeitet in Hotel und Gaststätte gegen die Verunsicherung an
Das „Hotel Restaurant Haus Ruhrbrücke“ ist über die Grenzen Fröndenbergs hinaus bei Gästen beliebt. Wirtin Eicken Schneidersmann führt das Traditionshaus in vierter Generation. Sie stellt sich nicht nur den Herausforderungen der Corona-Pandemie sondern auch möglichen Prognosen für die Zukunft.

Sonntag, 12. Juli, 13.28 Uhr

Ballermann-Wirte auf Mallorca verschärfen die Regeln

Nach der ausufernden Party am Freitag haben Gastwirte der Bierstraße nachgerüstet. Es gibt vorerst kein Schlager, keinen Live-DJ und keine Stehtische mehr. Auch mit einem eindringlichen Appell versuchen die Lokale ihre Gäste zur Vernunft zu bringen.

Sonntag, 12. Juli, 12.05 Uhr
Fördervereine können Schulen in der Corona-Krise unterstützen
Nach den Ferien könnte Unterricht auf Distanz wieder zu einer notwendigen Ergänzung werden. Mara-Rosa Groer vom Förderverein der Gesamtschule in Kamen ist sicher, bei der Umsetzung helfen zu können. Dabei es zum Beispiel um die richtige Ausstattung für Unterricht auf Distanz.


Sonntag, 12. Juli, 11.40 Uhr

Corona-Quarantäne: Kritik an Tönnies-Antrag auf Lohnkostenerstattung

Die Anträge des Schlachtbetriebs Tönnies auf Erstattung von Lohnkosten für die Zeit der Corona-Quarantäne stoßen weiter auf Kritik. Der NRW-Arbeitsminister Laumann mahnte in der „Bild am Sonntag“: „Ich würde mir anstelle von Herrn Tönnies und seinen Geschäftspartnern sehr genau überlegen, was man den Bürgerinnen und Bürgern in Nordrhein-Westfalen eigentlich noch alles zumuten will.“

Sonntag, 12. Juli, 10.35 Uhr

Leinen los in Corona-Zeiten - Flusskreuzfahrtschiffe fahren wieder

Während Ozean-Kreuzfahrtschiffe coronabedingt weltweit noch in Häfen feststecken, wagen ihre kleineren Geschwister auf Deutschlands Flüssen einen Neustart. Seit Juni seien sie mit weniger Gästen, Mindestabständen und Maskenpflicht in bestimmten Schiffsbereichen etwa wieder auf Rhein, Main, Mosel und Donau unterwegs, teilten die Anbieter Phoenix Reisen in Bonn und Nicko Cruises in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur mit.

Sonntag, 12. Juli, 8.58 Uhr

Corona-Not der Vereine - Hilfsprogramm startet

Keine Feste, keine Einnahmen, Kosten durch stornierte Verträge - den ersten Vereinen steht das Wasser bis zum Hals. An diesem Mittwoch startet ein Hilfsprogramm des Landes - mit 50 Millionen Euro.

Anträge können nach Angaben der Landesregierung ab dem 15. Juli bei den Bezirksregierungen gestellt werden. Traditions- und Brauchtumsvereine können einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen, um existenzbedrohende Liquiditätsengpässe zu überwinden.

Sonntag, 12. Juli, 8.15 Uhr
Bei Schnupfnase Kita-Verbot: Breite Kritik an Corona-Vorgaben in NRW

Der Ausschluss von Kitakindern mit geringfügigen Krankheitssymptomen von der Betreuung stößt in NRW auf breite Kritik. Sowohl Kinderärzte als auch Alleinerziehende, Gewerkschafter und Oppositionspolitiker fordern von der Landesregierung neue, praxistaugliche Corona-Schutzregeln.

In einer „Handreichung für die Kindertagesbetreuung“ des NRW-Familienministeriums heißt es: „Kinder dürfen generell nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich.“

Sonntag, 12. Juli, 7.37 Uhr
Freudentränen im Schmallenbach-Haus in Fröndenberg
Eine neue Software im Schmallenbach-Haus registriert Besucher und kontrolliert ihre Temperatur. Fieber gemessen wird wie bei den Fußballern. Davon profitieren Gäste und Mitarbeiter.

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