Es gibt eine neue Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen in Dortmund. © picture alliance/dpa
Corona-Pandemie

Corona-Infektionen noch ungebremst – wieder elf Bergkamener Infiziert

Trotz der neuen Maßnahmen verläuft die zweite Welle der Corona-Pandemie in Bergkamen noch anscheinend ungebremst. Der Bürgermeister richtet einen dringenden Appell an die Bevölkerung.

Der Kreis und und die Stadt Bergkamen haben schon vor Tagen Maßnahmen beschlossen, um die zweite Welle in der Corona-Pandemie angesichts rasant steigender Infektionszahlen einzudämmen. Geholfen haben sie bisher offenbar wenig: Auch an diesem Donnerstag wurden wieder elf Bergkamener positiv auf das Virus getestet. Das ist nach Lünen mit 51 Infizierten die zweithöchste Zahl von Neuinfektionen im Kreis Unna.

Da beim Kreisgesundheitsamt auch kein Bergkamener als wieder gesund gilt, steigt die Zahl der aktiv Infizierten in der Stadt von 94 auf 105. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 297 Bergkamener mit dem Virus infiziert. 190 gelten als wieder genesen, zwei sind verstorben.

Ob es auch an einer Grundschule, an der es einen infizierten Schüler gab, zu weiteren Infektionen gekommen ist, steht noch nicht fest. Die Testergebnisse liegen noch nicht vor.

Nach Angaben von Bürgermeister Roland Schäfer haben sich die meisten Neuinfizierten im privaten Bereich infiziert, vermutlich vor allem bei Familientreffen. Er appelliert an die Bergkamener, nicht nur Maskenpflicht, Hygieneregeln und Abstand zu beachten. Sie sollen Treffen in größeren Gruppen auch innerhalb der Familie vermeiden – vor allem in geschlossenen Räumen.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen weist das Kulturreferat auch noch einmal darauf hin, dass auch Besucher einer Veranstaltung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitzplatz verpflichtet sind. Das gilt zunächst bis zum 31. Oktober.

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Redaktion Bergkamen
Geboren 1960 im Münsterland. Nach dem Raumplanungsstudium gleich in den Journalismus. Mag Laufen, Lesen, Fußball und den BVB ganz besonders. An den Bergkamenern liebt er ihre Offenheit. Die Stadt ist spannend, weil sie sich im Strukturwandel ganz neu erfinden muss und sich viel mehr ändert als in anderen Städten.
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Michael Dörlemann

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