Chaosfahrt: 24-Jährige hinterlässt Spur der Verwüstung

dzHoher Sachschaden

Eine 24-Jährige hat bei einer Chaosfahrt auf dem Ostenhellweg etliche Verkehrsregeln gebrochen und einen schweren Unfall gebaut. Die Polizei rätselt, was die junge Frau angetrieben hat.

Rünthe

, 04.12.2019, 12:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Warum eine 24-Jährige aus Hamm am Dienstagnachmittag eine Chaosfahrt auf dem Ostenhellweg hinlegte, weiß die Polizei noch nicht. Klar ist allerdings, dass die junge Frau zahlreiche Verkehrsregeln brach und an der Kreuzung Werner Straße einen Unfall mit Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro anrichtete und schließlich gemeinsam mit ihrem 27-jährigen Beifahrer im Krankenhaus landete.

Autoschlange an der Ampel überholt

Wie Zeugen der Polizei berichteten, kam die 24-Jährige gegen 16.45 Uhr aus Richtung Hamm, und überholte mehrere vor der Ampel wartende Autos über die Gegenfahrbahn. Dabei beschädigte sie das Auto eines 53-jährigen Bergkameners. Das konnte die Chaos-Fahrerin allerdings nicht stoppen.

Sie fuhr bei Rot über die Ampel und stieß mit dem Fahrzeug eines 52-jährigen Werners zusammen, der von links kam. Durch die Kollision wurden die beiden Autos dann auch noch gegen einen weiteren Wagen geschleudert. Dessen Fahrer, ein 63-jähriger Werner, kam aus Richtung Werne und wartete vor der roten Ampel.

Chaosfahrerin kommt verletzt ins Krankenhaus

Die 24-Jährige und ihr Beifahrer aus Lünen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht, aus dem sie nach der Behandlung aber wieder entlassen wurde. Natürlich wollte die Polizei den Grund für ihr grob verkehrswidriges Verhalten im Straßenverkehr erfahren. Wie die Pressesprecherin der Polizei Vera Howanietz sagte, zog die Unfallfahrerin es allerdings vor, zum Unfallhergang zu schweigen.

Alkohol und Drogen waren nicht im Spiel

Offenkundig saß sie aber nüchtern am Steuer. Alkohol oder Drogen waren nach Angaben von Howanietz jedenfalls nicht im Spiel. Allerdings war die Frau schon vor dem Unfall durch eine höchst rücksichtslose Fahrweise aufgefallen. Laut Zeugenaussagen hatte sie bereits an der Ampel an der A1-Auffahrt mehrere haltende Autos überholt und war dabei über Sperrfläche und über die Gegenfahrbahn gefahren. Dabei sei zum Glück niemand verletzt oder geschädigt worden, bilanzierte Howanietz

Der Staatsanwalt ermittelt.

Ihren Führerschein ist die Chaosfahrerin natürlich los. Und vermutlich wird sie in absehbarer Zeit unangenehme Post von der Justiz bekommen. „Hier geht es nicht mehr um Ordnungswidrigkeiten, hier bewegen wir uns im Bereich von Straftaten“, ordnete Howanietz den Vorfall. Die Ermittlungen gegen die 24-Jährige wird deshalb nun die Staatsanwaltschaft übernehmen.

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