Nach Vandalismusschäden bekommen Bergkamener Bushäuschen wieder Glasscheiben

Bushaltestellen

An 21 Standorten allein im Bergkamener Stadtgebiet muss eine Fachfirma tätig werden, um Buswartehallen wieder hübsch zu machen. Notdürftig waren die Bushäuschen mit Holz verkleidet worden.

Bergkamen

, 18.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
21 Bushaltestellen in Bergkamen (Auf dem Bild die "Fritz-Husemann Straße Ost") bekommen neue Verkleidungen aus bruchsicherem Plexiglas.

21 Bushaltestellen in Bergkamen (auf dem Bild die "Fritz-Husemann-Straße Ost") bekommen neue Verkleidungen aus bruchsicherem Plexiglas. © Marcel Drawe

Es geht los und bald haben die Bergkamener wieder den Durchblick an ihren Bushäuschen. Denn eine Fachfirma aus Bergkamen hat jetzt mit der Überarbeitung der Buswartehallen im Stadtgebiet begonnen. Da hat sich einiges an Arbeit angesammelt: An 21 Standorten werden insgesamt 255 Stück Multiplex-Holzplatten gegen bruchsicheres Kunststoffglas ausgetauscht.

Schäden traten im Laufe der Jahre auf

Und es ist auch schon einige Zeit vergangen, seitdem das letzte Mal so umfassend Hand an die Buswartehallen gelegt worden ist. Denn auf das Erscheinungsbild der Häuschen hatten in der Vergangenheit nur zerstörerische Kräfte Einfluss. Die provisorischen Holz-Platten waren vom Baubetriebshof im Laufe der Jahre nach und nach installiert worden, etwa nach Vandalismusschäden oder Un­fällen ohne bekannten Verursacher, also nach der klassischen Unfallflucht.

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Wenigstens etwas, muss man sagen, denn was Vandalen oder rücksichtslose Verkehrsteilnehmer zerstören, schadet letztlich der Bergkamener Bevölkerung, die sonst ungeschützt vor Wind und Wetter auf den Bus warten müssten. In Zeiten knapper Kassen musste da eben die Multiplex-Platte als Wetterschutz herhalten.

Aber die düstere Holzoptik hat nun ein Ende und der Erste Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters kann verkünden: „Durch die Neugestaltung können wir dem Bergkamener ÖPNV-Nutzer attraktivere Wartezonen anbieten und das Erscheinungsbild im Stadtgebiet wird ebenfalls attraktiver“.

61.000 Euro für die neuen Wartehäuschen

Rund 61.000 Euro hat die Kämmerei für die Baumaßnahme bereitgestellt, deren Auftragsvergabe vom Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr in der letzten Sitzung beschlossen wurde. Also ist der Bergkamener bald nicht nur vor dem Wetter geschützt, er sieht auch wieder besser, wann sein Bus kommt.

Vandalismus stellt gerade an öffentlichen Plätzen oft ein großes Problem dar. Wer beobachtet, dass jemand – etwa ein Buswartehäuschen oder sonst eine Einrichtung beschädigt – sollte sich nicht scheuen, den Polizeinotruf 110 zu wählen.
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