Bulten-Nachtschicht muss aus verrauchter Werkhalle fliehen

dzFeuerwehreinsatz

Mitten in der Nacht löst die Brandmeldeanlage bei der Firma Bulten aus. Als die Feuerwehr dort eintrifft, ist die Werkhalle völlig verraucht. Doch allzu viel zu löschen gibt es nicht.

Rünthe

, 16.01.2020, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Donnerstag mit einem größeren Aufgebot zur Industriestraße in Rünthe ausgerückt: Bei der Firma Bulten hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Als die Feuerwehr an Ort und Stelle eintraf, war die Werkhalle komplett verraucht. Die Mitarbeiter der Nachtschicht hatten sich bereits ins Freie geflüchtet.

Nach Angaben von Bergkamens Feuerwehrchef Dirk Kemke war ein Feuer in einer Filteranlage entstanden, das den Rauch verursachte. Die Flammen breiteten sich allerdings nicht weiter aus. Die Feuerwehr musste deshalb nicht löschen, sondern konnte sich darauf beschränken, die Halle gründlich zu lüften. Außerdem demontierten Feuerwehrleute den Filter, um sich davon zu überzeugen, dass das Feuer auch tatsächlich ausgegangen war.

Rund 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz: „Wegen der Größe des Objektes wurden die Löchgruppen Rünthe, Overberge,

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Oberaden, und Heil sowie die Drehleiter aus Werne alarmiert“, berichtete Kemke. Die Brandmeldeanlage schlug um 23.39 Alarm, gegen 2 Uhr waren die Feuerwehrleute zurück an ihren jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern. Nach Angaben von Kemke waren während des Alarms bei Bulten etwa 10 bis 15 Mitarbeiter anwesend.

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