Brandstifter aus der Albert-Schweitzer-Schule bleibt auf freiem Fuß

dzErmittlungen eingestellt

Die Polizei hat die Suche nach dem Brandstifter aufgegeben, der im April das Feuer in der Albert-Schweitzer-Schule gelegt hat. Womöglich wollte ein Einbrecher seine Spuren verwischen.

Bergkamen

, 21.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer das folgenreiche Feuer in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Oberaden gelegt hat, wird wohl ungeklärt bleiben. Die Staatsanwaltschaft in Dortmund hat das Ermittlungsverfahren eingestellt, weil die Polizei keinen Tatverdächtigen ermitteln konnte. Das sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Henner Kruse, auf Anfrage.

Der Großbrand in der früheren Förderschule war in der Nacht auf den 25. April ausgebrochen. Schnell hegte die Polizei den Verdacht auf Brandstiftung. Er erhärtete sich im Lauf der Ermittlung.

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Es gibt klare Indizien dafür, dass es sich nicht um Fahrlässigkeit oder eine Zündelei handelte: Das Feuer nahm seinen Ausgang unter anderem in einem Raum, der als Büro genutzt wurde. Von dort, so berichtete Kruse, sei ein Laptop verschwunden. Womöglich also hat ein Einbrecher das Feuer gelegt, um Spuren zu verwischen. Angesichts der Verfahrenseinstellung mit Erfolg, wie es scheint.

Allerdings: Gänzlich aufgegeben muss die Hoffnung auf das Finden des Täters nicht. Die Staatsanwaltschaft bewahrt die Akten mindesten so lange auf, bis die Tat verjährt ist. Falls sich neue Spuren ergeben, können die Ermittlungen jederzeit wieder aufgenommen werden.

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