Biwak mit Wettbewerb im Bogenschießen

dzSchützenverein Overberge

Dass die Overberger bei ihrem Biwak schießen, ist nichts Ungewöhnliches. Allerdings mussten sich diesmal einige Schützen an ein für sie neues Sportgeräte gewöhnen.

von Coralie Nicolei

Overberge

, 01.10.2018, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Wochenende versammelte sich der Schützenverein 1833 Overberge auf dem Trainingsgelände des Bogensportclubs Bergkamen an der Hansastraße, denn es gab einiges zu feiern. Alle zwei Jahre, wenn kein Schützenfest ist, findet das Biwak in Overberge statt, das stets in Verbindung mit dem gemeinsamen Bogenschießen steht.

Zugegen war nicht nur der Schützenverein aus Overberge, sondern auch der Lipperoder Spielmannszug, der sich bei den Schützenfesten normalerweise um die Marschmusik kümmert.

Für den besonderen Tag wurden perfekte Bedingungen für die Bogenschützen geschaffen. Bögen für Links- und Rechtshänder sowie unterschiedliche Pfeile für verschiedene Körpergrößen hatten die Schützen zur Verfügung. Sie mussten aus einer Distanz von zehn Metern auf e Zielscheiben schießen. Dabei verwendeten sie Blankbogen, die ohne Bogenvisiere und Stabilisatoren ausgerüstet sind.

Während für einige Schützen die Bewegungsabläufe längst in Fleisch und Blut übergegangen sind, zielten andere beim Biwak das erste Mal auf eine Scheibe und bemerken, dass das Schießen eine besondere Technik erfordert.

„Beim Biwak können alle ihr Bestes geben, ihr Können zeigen, aber vor allem soll das gemeinsame Schießen den Mitgliedern Spaß machen,“ sagte der erste Vorsitzender Heinz Riese jun.

Die besten Schützen des Tages wurden natürlich auch geehrt. Und das geschieht beim Biwak mit den Olympischen Medaillen. Schließlich gehört das Bogenschießen seit 1972 zu den Olympischen Sportarten.

Nach dem Bogenschießen konnten sich die Vereinsmitglieder noch in gemütlicher Runde am Lagerfeuer zusammensetzen und den Tag ausklingen lassen

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Strukturhilfe für Kohleausstieg
Kreis-CDU fordert Geld für Bergkamen und die anderen Kraftwerkskommmunen
Hellweger Anzeiger Bahnüberführung Jahnstraße
Ende Januar ist der Weg nach Heil wieder frei – wenn es nicht zu kalt wird
Hellweger Anzeiger Digitalisierung
Die Grundschule in Rünthe hat schon das schnelle Internet – und weiß es zu nutzen
Hellweger Anzeiger Kabarett-Reihe
Bei der „Weihnachtsshow“ der „Springmäuse“ gestaltet das Publikum das Programm mit
Meistgelesen