Der Stadtrat tagte bereits einmal in der Römerberghalle. Im Februar sind dort alle Rats- und Ausschusssitzungen geplant – wahrscheinlich mit noch größerem Abstand. © Johannes Brüne (Archiv)
Kommunalpolitik

Bergkamener Stadtrat tagt wegen Corona erneut an einem anderen Ort

Die Sitzung des Stadtrates in der Römerberghalle im Juni war eine Premiere – wegen Corona. Danach tagte der Rat im PZ im Gymnasium. Nun kommt er wieder an einem neuen Ort zusammen.

Als der Stadtrat im vergangenen Juni in der Römerberghalle tagte, gerieten die Kommunalpolitiker gewaltig ins Schwitzen. Eine Hitzewelle ist zwar während der letzten Sitzung der Wahlperiode am Donnerstag, 29. Oktober, nicht zu erwarten. Aber in die Oberadener Sporthalle werden die Ratsmitglieder nicht zurückkehren.

Sowohl die SPD als auch die CDU haben bereits Versammlungen in der Schützenheide abgehalten. © Johannes Brüne © Johannes Brüne

„Es gab viele Klagen über die schlechte Akustik“, sagt Bürgermeister Roland Schäfer, der den Stadtrat zum letzten Mal leiten wird. Weil der Ratssaal aber definitiv zu klein ist, um die Corona-Schutzregeln einzuhalten, kommt der Rat erneut an einem anderen Ort zusammen: in der Bogenschießhalle an der Schützenheide.

Die hat sich für politische Veranstaltungen bereits bewährt. Sowohl die SPD als auch die CDU hielten dort vor der Kommunalwahl ihre Delegierten-beziehungsweise Mitgliederversammlungen ab. Auch der neue Stadtrat wird zu seiner konstituierenden Sitzung am 4. November aller Wahrscheinlichkeit nach in der Schützenheide zusammenkommen.

Die Halle gehört zwar dem Schützenverein Kamen, befindet sich aber auf Bergkamener Grund. Das ist kein belangloses Detail: Laut Schäfer kann der Stadtrat nur dann rechtsgültige Beschlüsse fassen, wenn er innerhalb der eigenen Stadtgrenzen tagt.

Über den Autor
Redaktion Bergkamen
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
Zur Autorenseite
Johannes Brüne
Lesen Sie jetzt