Bergkamener Kinder dürfen sich auf neue Spielplätze freuen

dzPläne des Kinderbüros

Die Geräte für einen neuen Spielplatz in Oberaden sind schon bestellt. Und womöglich gibt es demnächst weitere zusätzliche Spielmöglichkeiten: auf Flächen, auf denen schon mal Schaukeln standen.

Bergkamen

, 27.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass demographische Prognosen so eine Sache sind, hat auch Christian Scharwey aus dem Kinder- und Jugendbüro im Rathaus gemerkt. Jahrelang sagten die Fachleute sinkende Kinderzahlen voraus. Dementsprechend reduzierte die Stadt die Zahl ihrer Spielplätze, baute auf der ein oder anderen Fläche die Spielgeräte an und bot das Grundstück zum Verkauf an.

Nun allerdings gibt es wieder mehr Kinder im spielplatztauglichen Alter. Dementsprechend soll auch die Zahl der Spielflächen steigen. Aktuell unterhält die die Stadt 43 Spielplätze. Ein neuer Standort steht schon fest: An der Straße In den Hofwiesen. Dort gibt es ein Neubaugebiet, in dem viele Familie mit Kindern wohnen. Scharwey hat sie auch bei bereits bei einer Anwohnerversammlung über die Spielplatz-Pläne informiert.

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Der neue Spielplatz könnte im Herbst zur Verfügung stehen

In diesem Sommer wird es aber wohl noch nichts mit dem Spielvergnügen. Die Geräte seien zwar bestellt, doch die Herstellerfirma haben lange Lieferfristen, sagt Scharwey. Er hofft, dass der Spielplatz im Oktober oder November zur Verfügung steht.

Christian Scharwey aus dem Kinderbüro denkt darüber nach, Spielplatzflächen zu reaktivieren, die die Stadt eigentlich aufgegeben hatte.

Christian Scharwey aus dem Kinderbüro denkt darüber nach, Spielplatzflächen zu reaktivieren, die die Stadt eigentlich aufgegeben hatte. © Borys Sarad

Dann ist die Kernzeit der Freiluft-Spielsaison zwar vorbei, doch das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Scharwey sieht durchaus Bedarf für weitere Spielplätze in Bergkamen. Vor allem dort, wo schon einmal welche waren. Scharwey hat vor, einige Fläche zu reaktivieren, die er eigentlich von der Spielplatzliste gestrichen hatte, die aber noch im städtischen Besitz sind. Dort könnte er neue Spielgeräte aufstellen lassen. Das Geld dafür ist da, Scharwey darf pro Jahr 50.000 Euro für Neu- und Ersatzanschaffungen ausgeben.

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Scharwey hat zwei bis drei Fläche ins Auge gefasst

Scharwey hat wohl auch schon zwei bis drei Spielplatzflächen konkret ins Auge gefasst, die er reaktivieren könnte. Welche das sind, behält er allerdings zunächst einmal für sich. „Sonst würde das nur Begehrlichkeiten wecken“, sagt er.

Außerdem muss er auch die Kommunalpolitiker noch von seinen Plänen überzeugen. Die haben über den so genannten „Spielflächenbedarfsplan“ zu entscheiden, in dem Zahl und Ausstattung der Spielplätze festgeschrieben sind.

Die nächste Fassung muss der neue Stadtrat beschließen, den die Bergkamener am 13. September wählen. Scharwey rechnet damit, dass das Thema Anfang nächsten Jahres auf die Tagesordnung rückt: Dann werden die Bergkamener Kinder erfahren, wo ihre neuen Spielplätze liegen.

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