Die Priester der katholischen Gemeinde Heilig Geist zelebrieren weiterhin Messen in leeren Kirchen. © Johannes Brüne
Katholische Kirche

Bergkamener Katholiken müssen Gottesdienst weiter am Computer feiern

Schon kurz vor Weihnachten hatte die katholische Gemeinde Heilig Geist entschieden, vorerst keine Präsenzgottesdienste mehr zu feiern. Nun reagiert sie auf die Verlängerung des Lockdowns.

Die Bergkamener Katholiken müssen weiter darauf warten, die erste Messe des Jahres 2021 in einer ihrer Kirchen zu feiern. Der Vermögensverwaltungsrat, das oberste Gremium der Gemeinde Heilig Geist, hat am Donnerstag beschlossen, den Verzicht auf Präsenz-Gottesdienste über den 10. Januar hinaus fortzusetzen.

Diese Regelung gelte zunächst bis zum 31. Januar, sagte Pfarrer Thorsten Neudenberger. Angesichts des bis zu diesem Zeitpunkt verlängerten Lockdown dürfte diese Entscheidung die meisten (derzeit verhinderten) Kirchgänger nicht wirklich überrascht haben.

Als Alternative wird die Gemeinde auch weiterhin die Sonntagsmesse aus der Elisabethkirche um 10.30 Uhr auf ihrer Homepage katholische-kirche-in-bergkamen.de und auf ihrem You-Tube-Kanal live streamen.

Dieses Angebot wird offenbar gut angenommen: Die jüngsten Online-Gottesdienste hatten zwischen 148 und über 226 Aufrufe, bei der Christmette am Heiligabend waren es sogar 438.

Das sind nicht ganz so viele, wie in normalen Zeiten in die Kirche gehen: Vor Corona besuchten sonntags laut Neudenberger 270 bis 300 Gläubige St. Elisabeth und 100 bis 120 St. Barbara in Oberaden. Dazu kamen noch die Besucher der beiden Vorabendmessen.

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Redaktion Bergkamen
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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Johannes Brüne
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