Bergkamener dürfen entscheiden: Wer kommt in die „Waschtrommel“?

dzLichtkunst

Die „Waschtrommel“ von Andreas M. Kaufmann im Rathaus-Kreisel gehört zu den umstrittenen Lichtkunstwerken in Bergkamen. Die Bürger dürfen nicht nur darüber meckern, sondern mitentscheiden.

Bergkamen

, 10.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lichtkunstfreunde und solche, die es werden wollen, dürfen am Dienstag, 19. November, darüber entscheiden, wer als nächster in die „Waschtrommel“ kommt. Dieser Spitzname hat sich für die Medienskulptur „No agreement today, no agreement tomorrow“ des Künstlers Andreas M. Kaufmann etabliert, die sich im Kreisverkehr am Rathaus dreht.

Am 19. November kommt Kaufmann nach Bergkamen, um über den nächsten Diawechsel abstimmen zu lassen. Sein Konzept sieht vor, dass jedes Jahr eines der 24 Prominenten-Poträts ausgetauscht wird, die nach Einbruch der Dunkelheit in der sich drehenden Trommel aufleuchten. Das entscheidende Kriterium dafür ist, welche Person im entsprechenden Jahr die meiste mediale Aufmerksamkeit erlangt hat. Seit einigen Jahren dürfen die Bergkamener frei darüber abstimmen, wen sie in der Trommel sehen wollen.

Bei Kaufmanns jüngsten Besuch im Oktober 2018 entschieden sie sich für den verstorbenen Physiker Stephen Hawking für das Jahr 2016 und Martin Luther für das Jahr 2017. Weichen mussten Saddam Hussein und Ice Cube. Nun geht es darum, wer das Jahr 2018 in der „Waschtrommel“ repräsentiert. Kaufmann kommt am 19. November um 18 Uhr ins Alevetische Zentrum an der Buchfinkenstraße in Weddinghofen.

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