„Bergkamen Galerie“: Investor will jetzt die ersten Verträge mit Mietern schließen

dzNachfolger für Turmarkaden

Die Turmarkaden sind abgerissen. Jetzt soll es die ersten Schritte für den Bau ihrer Nachfolgerin, der „Bergkamen Galerie“ geben: Die ersten Verträge mit Mietern sind unterschriftsreif.

Bergkamen

, 03.03.2020, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

In einigen Tagen wissen die Bergkamener endlich, welche Geschäfte in die geplante „Bergkamen Galerie“ einziehen wollen. Der sogenannte „Ankermieter“ will in den nächsten Tagen den Mietvertrag für Flächen im Nachfolger des Einkaufszentrum „Turmarkaden“ unterzeichnen.

Lebensmittler wird Ankermieter

Es handelt sich um einen Lebensmittelmarkt. „Aber nicht um Kaufland“, wie Geschäftsführer Alexander Dold von der Interra AG aus Düsseldorf betont. Das Gerücht, dass der Kaufland-Markt aus der „Rathaus Galerie“ auf der anderen Seite der Töddinghauser Straße in die neue „Bergkamen Galerie“ zieht, hatte in Bergkamen immer wieder einmal die Runde gemacht, obwohl es sowohl von Kaufland als auch von Interra dementiert worden war. Es dürfte sich um eine der anderen großen Lebensmittelketten handeln.

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Dold hatten vor einiger Zeit gesagt, dass es sich um eine Kette handelt, die bisher nicht in Bergkamen vertreten ist. Rewe dürfte also nicht in Frage kommen.

Das Abrissgelände ist komplett eingezäunt. Vom ehemaligen Einkaufszentrum sind nur noch Betonbrocken übrig und Material, das für Recyclingzwecke sortiert wird.

Das Abrissgelände ist komplett eingezäunt. Vom ehemaligen Einkaufszentrum sind nur noch Betonbrocken übrig und Material, das für Recyclingzwecke sortiert wird. © Borys Sarad

Mehrere andere Mieter in den Startlöchern

Sobald der Mietvertrag mit dem Ankermieter unterschrieben ist, wollen auch mehrere andere Einzelhandelsunternehmen nachziehen. „Die warten nur auf die Unterschrift und wollen dann auch kommen“, sagt Dold. Namen will er jedoch erst nennen, wenn die Tinte unter den Verträgen trocken ist. Er geht davon aus, dass die restlichen mittlerweile ausverhandelten Mietverträge im Laufe der kommenden zwei bis drei Wochen unterschrieben werden.

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Offenbar ist dann auch ein beträchtlicher Teil der Flächen vermietet. Der Interra-Geschäftsführer hatte immer wieder erklärt, dass das die Voraussetzung für den Bauantrag ist. Der Investor musste erst mit den Mietern abstimmen, wie viel Platz sie benötigen und wie die Flächen liegen sollen. Erst dann konnte er sich an die Detailplanung machen.

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Gespräche mit der Stadt über den Bauantrag

Die scheint mittlerweile so weit abgeschlossen, dass der Investor einen Bauantrag stellen kann. Dold kündigte an, dass an diesem Freitag ein Gespräch mit der Stadt wegen eines Bauantrags vereinbart ist.

In den vergangenen Monaten hatte die Interra AG eine wesentliche Voraussetzung für den Bau des neuen Einkaufszentrums geschaffen, indem sie die Turmarkaden abgerissen hat. Der Abriss des schon seit einiger Zeit leer stehenden Einkaufszentrums ist fast abgeschlossen. Zurzeit räumen die Abbrucharbeiter nur noch die Reste ab.

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Das gesamte Gelände der ehemaligen Turmarkaden und der früheren Sparkasse hat eine Größe von über 25.000 Quadratmetern.

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