"Bergkamen for all" Neuer Verein will Integration vorantreiben

Redakteur
Seit dem Abschied der bisherigen Integrationsbeauftragten kümmert sich Christian Scharwey um das Thema. Er hat aber auch noch einige andere Arbeitsfelder. © Stefan Milk
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Der Titel „Bergkamen for all“ (Bergkamen für alle) stand schon über verschiedenen Aktivitäten. Eine Jugendkonferenz trug diese Überschrift, außerdem fand sich eine Gruppe von jungen Bloggern zusammen. Nun gibt es einen Verein mit diesem Namen. Er ist aus dem Projekt „Integrationsmanagement“ hervorgegangen und soll es fortsetzen.

Zum Integrationsmanagement hatten sich diverse Gruppen, Vereine und Initiativen mit der Stadt zusammengeschlossen. Dabei hätten die Beteiligten überhaupt erst einmal einen Überblick über die diversen Integrations-Aktivitäten erhalten, berichtet Christian Scharwey aus dem Integrationsbüro im Rathaus.

Im Mittelpunkt steht die Kommunikation

Vor allem sei es dabei um die Kommunikation gegangen – und um die Frage, wie man bestimmte Gruppen überhaupt erreicht. Viele Jugendliche wüssten gar nicht, welche Angebote es für sie gibt, nennt Scharwey ein Beispiel. Sie müsse man informieren, durch die Sozialen Medien, aber auch durch klassische Flyer.

Dann gebe es da noch eine ganze alte, aber bewährte Methode: Der Satz „Ich kenne da jemand, der jemanden kennt“ sei oft gefallen. Darauf soll der neue Verein aufbauen. Zudem will er eine Art Handbuch als Gebrauchsanweisung für Projekte und Veranstaltungen herausgeben.

Der Verein hat noch einen Vorteil: Er kann Fördergelder, zum Beispiel von Stiftungen, beantragen, auf die die Stadt keinen Zugriff hat.

Zum Thema

Das Integrationsmanagement steht auf der Tagesordnung des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Er tag am Dienstag, 8. November, um 17 Uhr im Ratssaal im Ratstrakt neben dem Rathaus.