Bergbau-Stele wird auch von der RAG-Stiftung nicht unterstützt

dzBrief an Aktionskreis

Der Aktionskreis Wohnen und Leben hat von der Kommunalpolitik eine Absage für eine Stele bekommen, die zeigt, wie stark die Stadt durch den Bergbau abgesunken ist. Auch die RAG-Stiftung hat keine guten Nachrichten.

Bergkamen

, 24.03.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der „Aktionskreis Wohnen und Leben“ hat zweigleisig versucht, für seine Idee einer Bergsenkungs-Stele zu werben. Er hat nicht nur einen Antrag an die Stadt gestellt, sondern auch noch an die RAG-Stiftung geschrieben.

Die Ratsfraktionen haben sich schon in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit großer Mehrheit gegen ein solches Denkmal ausgesprochen. Ach bei der RAG-Stiftung findet die Idee keine Gegenliebe - auch wenn Vorstandsmitglied Bärbel Bergerhoff-Wodopia den Bau einer solchen Stele in einem Schreiben vom 16. März nicht grundsätzlich ablehnt.

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In dem Schreiben weist sie darauf hin, dass die Realisierung eines solchen Denkmals ein Prozess ist, in den „viele Akteure einzubinden sind und der viele Unterstützer benötigt“. Sie hält es für sinnvoll, den Bau einer solchen Stele bei der Stadt anzusiedeln und nicht bei der RAG-Stiftung. Da die Ratsmehrheit gegen eine solche Stele sei, könne die RAG-Stiftung sie auch nicht finanzieren, bedauert Bergerhoff-Wodopia in dem Schreiben an den Aktionskreis-Vorsitzenden Karlheinz Röcher.

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Eine solche Stele hätte deutlich sichtbare Ausmaße. Nach Angaben der RAG ist der Boden um bis zu 13 Meter abgesunken, beispielsweise in Schönhausen.

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