Beratung über die Versorgung mit Ärzten

dzMedizinisches Expertengespräch

Ärzte und Vertreter von Krankenhäusern sollen mit der Stadt über die ärztliche Versorgung in Bergkamen beraten. Wenn nichts geschieht, drohen Probleme.

Bergkamen

, 12.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Sozialdezernentin Christine Busch will die Bergkamener Ärzte und Vertreter der Krankenhäuser in der Umgebung zu einer Konferenz einladen, um dem drohenden Ärztemangel in Bergkamen zu begegnen. Bei der Einladung zu dem Expertengespräch zum Thema „Wege zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Bergkamen“ arbeitet die Stadt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), der UKBS und Günter Müller zusammen. Er ist Strategieberater im Gesundheitswesen von Galeria-Vital aus Krefeld. Busch hat das Gespräch für Mittwoch, 14. August, im großen Sitzungssaal im Bergkamener Ratstrakt anberaumt.

Hintergrund ist die Aufnahme von Bergkamen in das Förderverzeichnis der KVWL. Die Kassenärztliche Vereinigung erkennt damit die Gefahr an, dass es in Bergkamen in absehbarer Zeit zum Ärztemangel kommt. Schon jetzt ist die Stadt im Vergleich mit anderen Kommunen in der Umgebung schlecht mit Ärzten ausgestattet. Hinzu kommt, dass viele niedergelassene Mediziner schon fast im Rentenalter sind und sich oft keine jungen Ärzte finden, die eine Praxis in Bergkamen übernehmen wollen. Die UKBS will in ihrem Gebäude „Stadtfenster“, das gegenüber vom Bergkamener Rathaus entsteht, auch neue Ärzte ansiedeln.

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