Beim Wiederaufbau der Aussichtsplattform setzt der RVR nun doch auf externe Hilfe

dzBeversee

Womöglich können die Spaziergänger am Beversee doch bald wieder die Aussicht von einer Plattform genießen. Der RVR zieht Konsequenzen daraus, dass er den Wiederaufbau nicht selbst stemmen kann.

Bergkamen

, 27.09.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Offensichtlich wird dem Regionalverband Ruhr die unendliche Geschichte um den immer wieder verschobenen Wiederaufbau der Aussichtsplattform am Beversee inzwischen selbst peinlich. Nun plant der Verband doch, das Bauwerk aus Holz in absehbarer Zeit wieder aufbauen zu lassen Das bestätigte die Pressesprecherin des RVR, Barbara Klask, auf Nachfrage. Der RVR-Betrieb „Ruhr Grün“ habe sich entschlossen, den Plattform-Auftrag an ein externes Unternehmen zu vergeben.

RVR spart an anderer Stelle Geld ein

Bisher hatte der RVR stets die Linie vertreten, das Podest mit eigenen Mitteln zu bauen, um auf diese Weise Kosten zu vermeiden. Das allerdings hat nie funktioniert, weil es zwischendurch immer wieder zu personellen Engpässen kam. Die bestehen offenkundig immer noch, weshalb der RVR nun handwerkliche Hilfe von außerhalb in Anspruch nimmt. „Das Geld dafür steht zur Verfügung“, sagte Klask. „Wir werden es an anderer Stelle einsparen.“ Zuletzt hatte die Pressesprecherin Anfang des Monats berichtet, dass der RVR den Wiederaufbau auf unbestimmte Zeit verschoben habe.

Beim Wiederaufbau der Aussichtsplattform setzt der RVR nun doch auf externe Hilfe

Die Aussichtsplattform war bereits 2016 demontiert worden. © Stefan Milk


Plattform wurde schon 2016 abgebaut

Das hatte der Verband schon häufiger getan, seitdem er die marode Holzkonstruktion am Beversee-Ufer im Jahr 2016 zunächst gesperrt und dann demontiert hatte. Zuletzt stand der Podestbau im zurückliegenden Sommer auf dem Arbeitsplan der „Ruhr Grün“-Leute, wurde aber mit Rücksicht auf die Brut- und Aufzuchtzeit der am See lebenden Tiere wieder verschoben. Da der RVR inzwischen weiß, dass ihm in der nächsten Zukunft die notwendigen personellen Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen, kam es offenbar zu dem Umdenken. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit wollte Klask aber lieber keine Aussage darüber treffen, wann den Spaziergängern und Wanderern am Beversee der erhöhte Ausblick tatsächlich wieder zur Verfügung steht.

„In den nächsten Wochen tut sich was“

So würde es zum Beispiel der Naturschutzbund Nabu, der seine naturkundliche Wanderung am zweiten Weihnachtstag üblicherweise am Beveresee organisiert, vermutlich begrüßen, wenn es bis dahin wieder ein Podest geben würde. Und die Chancen dafür scheinen nicht ganz schlecht zu stehen, wie Marco Morten Pufke von der CDU in der jüngsten Sitzung des Stadtrates berichtete. Pufke hatte in Sachen Plattform Kontakt zum „Ruhr Grün“-Chef Thomas Kämmerling aufgenommen: „Er hat mir gesagt, dass sich in den nächsten Wochen etwas tun wird am Beversee.“

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