Bei der Sanierung des „studio theaters“ gibt es noch viele Fragezeichen

dzVeranstaltungsort

Dass das „studio theater“ in den nächsten Jahren saniert werden muss, steht schon fest. Der Umfang der Arbeiten noch nicht. Und deshalb steht auch hinter den Kosten noch ein Fragezeichen.

Bergkamen

, 16.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die geplante Sanierung des „studio theaters“ hat Kämmerer und Kulturdezernent Marc Alexander 407.000 Euro in seinen Haushalt für 2021 eingeplant. Das erscheint ziemlich wenig, was aber auch einen Grund hat: „Das sind Planungskosten“, sagt Ulrich. Die tatsächlichen Bauarbeiten werden frühestens im Jahr 2022 beginnen. Und bisher hat Ulrich noch keine klare Vorstellung davon, wie teuer sie werden.

Architekt erstellt Machbarkeitsstudie

Die Stadt hat für diesen Zweck eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Der Gutachter, ein Architekt, soll herausfinden, was im „studio theater“ unbedingt gemacht werden muss und was möglicherweise gemacht werden kann. Klar ist bereits jetzt, dass der Brandschutz im „studio theater“ auf jeden Fall auf einen modernen Stand gebracht werden muss. Auch die sanitären Anlagen müssen dringend renoviert werden. Zugleich will Ulrich auch die Veranstaltungstechnik, also zum Beispiel die Beleuchtung, modernisieren und möglicherweise auch die Akustik verbessern.

Das „studio theater“ hat eine Doppelfunktion

„Bei der Planung müssen wir beachten, dass das „studio theater“ eine Doppelfunktion hat“, sagt Ulrich. Zum einen dient der Raum der Willy-Brandt-Gesamtschule als Aula, zum anderen ist er der wichtigste Ort der Stadt für Kulturveranstaltungen. Und bei der Sanierung stehen letztlich zwei Varianten zur Auswahl: Entweder gibt die Stadt die für den Brandschutz und den Substanzerhalt unerlässlichen Substanzerhalt in Auftrag. Oder sie entscheidet sich für die umfassende Modernisierung.

Dann würden sich die Veranstaltungsbedingungen im „studio theater“ verbessern, das Ganze wäre allerdings auch mit höheren Kosten verbunden. Die Entscheidung müsse letztlich die Politik treffen, also der Stadtrat, meint Ulrich. Unter Zeitdruck stehen die Kommunalpolitiker allerdings nicht. Möglicherweise fällt die Entscheidung auch erst nach den Kommunalwahlen am 13. September nächsten Jahres.

Ausweichquartier im Museumsneubau

Gleichwohl müssen Ulrich und seine Mitarbeiter aus dem Kulturreferat sich rechtzeitig Gedanken über ein Ausweichquartier für die Kulturveranstaltungen nachdenken, wenn das „studio theater“ wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht. Auch da macht sich Ulrich wenig Sorgen. Denn bis zur Umbaupause im „studio theater“ dürfte der Neubau am Stadtmuseum abgeschlossen sein, in dem auch ein Multifunktionsraum für Veranstaltungen vorgesehen ist. Und das Geld dafür hat der Kämmerer bereits in den Haushalt für die Jahre 2020 und 2021 eingeplant.

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