Bei der Jugendarbeit ist Oberaden die größte Baustelle

dzJugendzentren

Die Martin-Luther-Gemeinde muss bei der Jugendarbeit in Oberaden improvisieren. Dabei spielt ihr Jugendtreff bei der Planung der Stadt eine Rolle. Hilfe konnte von einem Jugendzentrum kommen.

Bergkamen

, 03.08.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn der neue Stadtrat nach den Kommunalwahlen zusammengetreten ist, muss ihm Christian Scharwey vom städtischen Jugendamt einen Plan vorlegen, wie es mit den Jugendzentren weitergeht. „Unsere größte Baustelle ist derzeit Oberaden“, sagt er.

Dabei steht dort das „Yellowstone“. Es ist eines der beiden städtischen Jugendzentren, sein Angebot richtet sich eher an ältere Jugendliche. Für die Jüngeren gibt es das „Balu“ in Weddinghofen. Allerdings bezieht Scharwey in seine Planung für die Jugend auch die Aktivitäten der evangelischen Kirchengemeinden ein.

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Und die Martin-Luther-Gemeinde muss gerade in Oberaden improvisieren. Die Stelle des Jugendreferenten ist nach wie vor unbesetzt. Die Jugendarbeit spielt sich zudem unter beengten Bedingungen im Gemeindezentrum neben der Kirche ab, der ehemalige Jugendtreff wird bald abgerissen.

Nun liegt das „Yellowstone“ nicht allzu weit entfernt – eine Zusammenarbeit also auf der Hand. „Wir sind da für alle Möglichkeiten offen“, sagt Scharwey. Er hat bereits Gespräche mit Gemeindevertretern geführt, nach den Sommerferien will man sich wieder zusammensetzen. Scharwey ist optimistisch, dass es eine Einigung gibt – im Sinne der Oberadener Jugendlichen.

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