Bei den Freunden das Naturfreibades herrscht Optimismus

dzSchwimmverein Heil

Noch ist die Zukunft des Naturfreibades in Heil nicht gesichert. Aber die Zeichen mehren sich, dass der Schwimmverein Heil genug Helfer findet, um den Betrieb fortzusetzen.

Heil

, 28.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Chancen stehen offenbar gut, dass das Naturfreibad Heil auch im kommenden Jahr öffnet. Die Geschäftsführerin des Schwimmvereins Heil jedenfalls blickt nach dem jüngsten Treffen durchaus optimistisch in die Zukunft. Im Vereinsheim in Heil kristallisierte sich heraus, dass sich wohl ein Kreis von etwa 20 ehrenamtlichen Helfern bildet, die den Betrieb der Freizeitanlage ab 2020 stemmen wollen. Einige von ihnen wollen sich in der laufenden Saison schon einmal auf die kommenden Aufgaben einarbeiten.

Bei den Freunden das Naturfreibades herrscht Optimismus

Achim Rudolph (r.) ist bereit, als Vorsitzender des Schwimmvereins Heil zu kandidieren. Er würde damit die Nachfolge von Friedrich-Karl Knäpper (l.) antreten © Stefan Milk


Öffnungszeiten

In den Ferien ab 10 Uhr

Derzeit öffnet das Schwimmbad bei schönem Wetter spätestens um 11 Uhr, der Badebetrieb läuft bis 19 Uhr. In den Sommerferien will der Schwimmverein sicherstellen, dass das Bad um 10 Uhr öffnet. Wer sicher gehen will, dass das Bad tatsächlich geöffnet hat, ruft an: Tel. (02389) 1335


Die laufende Saison ist gesichert

Der Betrieb in diesem Sommer ist gesichert, weil sich noch Friedrich Karl-Knäpper und seine Frau Brigitte um das Bad kümmern. Danach hören sie auf. Dann braucht der Schwimmverein einen neuen Vorsitzenden. Für dieses Amt steht Achim Rudolph bereit. Und er findet wohl ausreichend Mitstreiter für einen funktionierenden Vorstand. Geplant ist eine Arbeitsteilung: Der Vorstand kümmert sich um organisatorische und finanzielle Dinge, der Helferkreis leistet praktische Arbeit. Wobei es durchaus auch personelle Überschneidungen geben kann und soll. Rudolph ist zudem Mitglied der DLRG, sodass auch die Badeaufsicht sicher sichergestellt wäre.

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Stadt sagt Unterstützung zu

Ausschließlich aus eigener Kraft kann der Schwimmverein den Badbetrieb aber nicht stemmen. Muss er auch nicht. Denn die Stadt Bergkamen hat mehrfach ihre Unterstützung zugesagt - und diese Zusage wiederholte die Sportdezernentin Christine Busch bei dem Treffen im Vereinsheim. So wird derzeit geprüft ob der Baubetriebshof, der den Verein bereits bei Grünpflegearbeiten unterstützt hat, den regelmäßigen Rasenschnitt im Naturfreibad übernimmt. Dann könnten sich dessen ehrenamtlichen Betreiber die Anschaffung eines neuen Sitzrasenmähers sparen. Auch sind Verwaltung und Kommunalpolitik wohl durchaus gewillt, den Freibad-Betrieb finanziell zu bezuschussen. Dafür müsse der Verein aber erst einmal eine Kostenrechnung vorlegen, meinte Busch.

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Verein denkt über Hausmeister nach

Zugleich schloss sie aus, dass die Stadt zusätzliches Personal für das Bad einstellt. Gleichwohl steht immer noch die Idee im Raum, dass der Verein eine Art hauptamtlichen Hausmeister einstellt. Busch hält es für möglich, dass die Stadt die Kosten dafür übernimmt. Im Vereinsheim gab es noch ein weiteres positive Signale für die Zukunft des Naturfreibades. Zu dem Treffen kam Michael Wolff aus Lünen: Er hat Interesse daran, den Kiosk zu pachten.

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