Bauarbeiten an der Moschee gehen weiter

dzNeues Gerüst steht

Die Bauarbeiten an der Ditib-Moschee an der Erich-Ollenhauer-Straße gehen schon seit zwei bis drei Wochen weiter. Bis zur Fertigstellung ist es aber noch ein weiter Weg.

Bergkamen

, 05.11.2018, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als das Gerüst am Moschee-Rohbau im September verschwunden war, mutmaßten manche Bergkamener schon, dass dem Ditib-Verein das Geld ausgegangen war. Das hatte der Vorsitzende des Vereins, Süleyman Battal, damals vehement dementiert. Jetzt steht wieder ein Gerüst am Rohbau und die Arbeiten gehen weiter. „Seit zwei bis drei Wochen schon“, sagt Battal. Der Verein haben immer wieder Probleme mit dem Unternehmen gehabt, das sich als unzuverlässig erwiesen habe. Mit dem neuen Gerüstbauer gebe es keine Probleme – und Battal geht davon aus, dass die Bauarbeiten jetzt auch zügig voranschreiten.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Fertigstellungstermin in greifbare Nähe gerückt ist. Der Vorsitzende des Moscheevereins hofft, dass die milde Witterung noch länger anhält und der Winter nicht allzu streng wird. „Dann könnte der Rohbau im Frühjahr fertig sein“, sagt Battal. Anschließend könnte der Innenausbau beginnen. Der wird allerdings auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Verein geht davon aus, dass die Moschee wohl frühestens im Somer 2020 fertig ist. Der erste Spatenstich war bereits im April 2017. Damals hatte die Gemeinde noch gehofft, dass sei den Neubau Anfang 2019 beziehen kann.

Die neue Moschee soll den bisherigen Standort der Gemeinde am Wiehagen ersetzen. Dabei handelt es sich um ein umgebautes ehemaliges Geschäftshaus, das die Gemeinde umgebaut hat. In dem Gebäude herrscht drangvolle Enge, vor allem seit die Stadt den Frauen-Gebetsraum im Keller aus Feuerschutzgründen geschlossen hat. Eine Erweiterung am alten Standort ist nicht möglich, weil das Grundstück für die erforderlichen zusätzlichen Parkplätze zu klein ist.

Die Gemeinde hat das rund 4000 Quadratmeter große Baugrundstück zwischen dem ehemaligen Bergkamener Friedhof und der Erich-Ollenhauer-Straße von der Stadt gekauft. Der frühere Bolzplatz liegt allerdings in der Sicherheitszone um das Bayer-Werk, in dem bestimmte Nutzungen nicht möglich sind. Diese Sicherheitszone soll zurückgenommen werden. Vorher kann die Gemeinde die neue Moschee ohnehin noch nicht beziehen.

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