Bahnbrücke Jahnstraße: Ab Freitag soll der Verkehr endlich rollen

dzStraßenbau

Die Zeit, in der Heil vom größten Teil der Stadt fast abgeschnitten ist, soll am Freitag enden. Dann soll die neue Bahnbrücke fertig sein. Wahrscheinlich – denn ein entscheidender Faktor muss mitspielen.

Bergkamen

, 18.02.2020, 16:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn Projektleiter Frank Hausendorf all die Arbeiten aufzählt, die noch notwendig und im Gange sind, um die neue Bahnbrücke an der Jahnstraße freizugeben, benötigt er etwas länger. Es sind noch viele kleine Restarbeiten zu leisten. Die wichtigste ist wohl, noch die letzten Fahrbahnmarkierungen aufzubringen. Die fehlen nach Hausendorfs Angaben noch auf der Brücke selbst. Außerdem sind einige Sperrflächen noch nicht eingezeichnet, sagte er.

Die Schilder für das Tempolimit 50 und das Ortsausgangsschild vor der Brücke sind schon aufgestellt. Die Straßenmarkierungen fehlen aber noch zum Teil.

Die Schilder für das Tempolimit 50 und das Ortsausgangsschild vor der Brücke sind schon aufgestellt. Die Straßenmarkierungen fehlen aber noch zum Teil. © Marcel Drawe

Eröffnung soll unspektakulär ablaufen

Falls alles planmäßig fertig wird, will die Landesbehörde Straßen NRW die Brücke am Freitag, 21. Februar, freigeben. Autofahrern, Fußgängern und Radlern, die wieder den kurzen Weg zwischen Heil und Oberaden nutzen wollen, bleibt fast nichts anderes, als an diesem Tag nachzuschauen, ob die Brücke freigegeben ist. „Eine große Eröffnung ist nicht geplant“, sagt Hausendorf. Wenn die Arbeiten beendet sind, sollen die Sperren beiseite geräumt und die Verkehrsschilder enthüllt werden – und dann kann der Verkehr über die Brücke rollen. Straßen NRW will am Donnerstag aber noch mitteilen, ob es dabei bleibt.

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Bis dahin muss müssen unter anderem Teile der Gehwege asphaltiert und Verkehrsschilder aufgestellt werden. Außerdem stehen noch Arbeiten an einem Zaun an der Böschung an.

Die letzten Asphaltierungsarbeiten an den Fuß- und Radwegen stehen auch noch an, bevor die Straße freigegeben werden kann.

Die letzten Asphaltierungsarbeiten an den Fuß- und Radwegen stehen auch noch an, bevor die Straße freigegeben werden kann. © Marcel Drawe

Straßen NRW hofft auf passendes Wetter für die Restarbeiten

Für die Markierungen auf der Straße und die Asphaltarbeiten gibt es allerdings eine wichtige Voraussetzung: Es darf nicht dauernd regnen und es muss warm genug sein, sonst könnte sich die Freigabe der Straße noch ein wenig verzögern.

Die Heiler sind in dieser Hinsicht schon Leid gewohnt. Die Straßen- und Brückenbauer konnten schon drei Mal den selbst gesetzten Zeitrahmen nicht einhalten. Eigentlich sollten Brücke und Straße schon Ende August 2019 fertig sein. Dieser Termin scheiterte daran, dass das Tiefbauunternehmen nicht so schnell wie geplant geeigneten Boden für die Böschung vor und hinter der neuen Brücke beschaffen konnte.

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Auch der nächste Termin kurz vor Weihnachten 2019 platzte. Das Unternehmen, das die Schutzplanken aufstellen musste, hatte im Dezember keine Zeit.

Straßen NRW hatte daraufhin Ende Januar als Fertigstellungstermin anvisiert. Dabei spielte das launische Winterwetter nicht mit, sodass es immer wieder zu einigen Tagen mehr Verzögerung kam.

Für die Heiler bedeutet die Freigabe, dass sie nicht mehr den Umweg über die Heiler-Kirchweg-Brücke oder Rünthe nehmen müssen.

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