Turmarkaden sollen bis zum Jahresende verschwunden sein

dzAbriss geht voran

Der Abriss der Turmarkaden schreitet voran und liegt nach Angaben des Eigentümers im Zeitplan. Und deshalb nehmen auch die Neubaupläne langsam Gestalt an.

Bergkamen

, 26.09.2019, 15:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn der Zeitplan von Alexander Dold aufgeht, dann verliert Bergkamen zum Jahresende einen weiteren Schandfleck: „Ich rechne damit, dass der Abriss der Turmarkaden bis Dezember abgeschlossen ist“, sagte der Geschäftsführer der Interra Immobilien AG. Zumindest, wenn nichts dazwischen kommt, wonach es derzeit nicht aussieht, wie Dold versichert: „Die Arbeiten liegen im Zeitplan.“

Turmarkaden sollen bis zum Jahresende verschwunden sein

Der Abriss-Bagger leistet ganze Arbeit. © Stefan Milk


Neues Einkaufszentrum soll 2022 öffnen

Somit kann Dold sich schon einmal mit der Zukunft des Areals an der Töddinghauser Straße befassen, auf dem die Interra bekanntlich ein neues Einkaufszentrum namens „Bergkamen Galerie“ errichten will. Dold rechnet mit einer Bauzeit von 18 Monaten bis zwei Jahren, das neue Zentrum könnte also 2022 öffnen. Dold hat auch schon relativ klare Vorstellungen davon, bei wem die Bergkamener und ihre Besucher dann einkaufen können. Allerdings ist noch kein Mietvertrag unterschrieben: Wir befinden uns in finalen Gesprächen mit mehreren Interessenten“, sagte Dold. Die Planung ist offenbar gar nicht so einfach, weil alle potenziellen Mieter ihrer Wünsche und Vorstellungen haben, die die Interra bei der Gebäudeplanung berücksichtigen soll.

Turmarkaden sollen bis zum Jahresende verschwunden sein

Teile des Gebäudekomplexes stehen noch. © Stefan Milk


Planung mit den Ankermietern

Deshalb will Dold jetzt erst einmal mit den so genannten Ankermieter handelseinig werden, zu denen ein Lebensmittelvollsortimenter gehört. Dann könne der Architekt mit den konkreten Planungen beginnen. „Den Rest werden wir dann drumherum planen“, sagte Dold. Den Bauantrag will er nach dem jetzigen Stand der Dinge im ersten Quartal des nächsten Jahres stellen. Vorher müsse auf jeden Fall der Abriss vollständig über die Bühne gegangenen sein. Als nächster Schritt stünden dann die Tiefbauarbeiten für die Tiefgarage an, die die Interra unter dem neuen Einkaufszentrum plant.

Anwälte auf dem Weg zur Einigung

Im Zusammenhang mit dem Abriss muss Dold aber nicht nur mit Mietinteressen Gespräche führen, auch die Juristen bekommen Arbeit. Im Sommer hatten die Eigentümer der ehemals geräumten Häuser eine Verfügung angestrebt, dass vorerst keine Abrissarbeiten im Bereich der beiden Hochhäuser vorgenommen werden sollen, um Schäden zu vermeiden. Nach Angaben von Dold befinden sich die Gespräche der Anwälte der beiden Parteien über eine Vereinbarung auf einem guten Weg. Dass die Bewohner inzwischen in ihreWohnungen zurückkehren durften, hat sich bis Düsseldorf herumgesprochen: „Das ist sehr erfreulich“, sagt Dold.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Bergkamener Straße/Nordring

Anwohner verärgert: Gelbe Mülltonnen bleiben wegen Straßen-Großbaustelle ungeleert

Hellweger Anzeiger Parkfriedhof Bergkamen

Wie ehemalige Langzeitarbeitslose auf einem Friedhof zu neuen Menschen werden

Hellweger Anzeiger Stadtmuseum

Ohne Handys und Tiefkühlpizza: Wie die Arbeit mit Holz Wertschätzung lehrt (+Video)

Meistgelesen