Im Verkauf seiner Bäckerei-Kette kann Stefan Braune aus Oberaden gerade einmal ein Drittel der Ausbildungsplätze besetzen. Anderen Unternehmen geht es ähnlich. © Marcel Drawe
Wirtschaft

Azubis verzweifelt gesucht – auch in Bergkamen

Früher mussten junge Leute sich die Finger wund schreiben, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Derzeit jubeln Firmen über jede Bewerbung. Aber es gibt noch Unternehmen, die aus dem Vollen schöpfen.

In der Backstube der Bäckerei Braune liegt die Azubi-Quote bei 100 Prozent. Alle Ausbildungsplätze sind besetzt. Bei drei Lehrstellen (einer pro Ausbildungsjahr) sei das allerdings auch so schwer nicht, gibt Martin Schmidt aus dem Oberadener Unternehmen zu. Zumal es in einem anderen Bereich von Braune deutlich schlechter aussieht: „Im Verkauf haben wir zwei Azubis“, sagt Schmidt. Dabei könnten dort sechs junge Menschen ihren Beruf erlernen. Aber es finden sich keine Bewerber.

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1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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